The Hateful 8, Legend, Die dunkle Seite des Mondes, Alvin und die Chipmunks 4 – nur Männer im Kino … unser Film gegen die Männerdominanz:
„Das Fräulein“ der Regisseurin Andrea Štaka erzählt von drei eigenwilligen Frauen unterschiedlicher Generationen:
Vor 25 Jahren verließ Ruza Serbien, um in der Schweiz neu anzufangen und die Vergangenheit zu vergessen. Sie verliert sich in wohlorganisierter Monotonie, bis sie Ana trifft. Die junge Frau aus Sarajewo sprüht vor Lebensdurst. Doch hinter ihrer Energie verbirgt sich ein Kriegstrauma, was der aufkeimenden Freundschaft ebenso im Wege steht, wie Ruzas Unfähigkeit, sich ganz zu öffnen.
Der Gewinner des Goldenen Leoparden in Locarno schlägt sensible Töne an und bietet starke Charakterisierungen erzählt von Entwurzelung und Sehnsucht in einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen zwischen verschiedenen Kulturen, Religionen und Ländern bewegen, sei es als Reisende, Vertriebene oder einfach Heimatlose.
Küfa – Dienstag: 2.02.2016
Einlass & Essen: 20 Uhr
Filmbeginn: ca. 21 Uhr
Zwischen 10.000 bis 25.000 Ferienwohnungen gibt es schätzungsweise in Berlin. Das ist absurd in Zeiten von knappen Wohnraum und unzumutbarer Unterbringung von Geflüchteten. Steigende Mieten und Zwangsräumungen drängen Menschen an den Stadtrand oder gar in die Wohnungslosigkeit. Mietpreisbremse und Neubau sollen Lösungen sein, helfen aber nicht. Zu viele Schlupflöcher und zu hohe Mietpreise im Neubau verhindern eine Verbesserung der Situation.
Das
Wir sind solidarisch mit der Rigaer94 und allen betroffenen und genervten Nachbar*innen. 500 BeamtInnen, Hubschrauber und der ganze PiPaPo für die Befindlichkeiten und den Wahlkampf vom harten Henkel, während im Wochentakt in Berlin und Umland rassistische Angriffe gegen Unterkünfte und Geflüchtete gemeldet werden, oder – wie kürzlich bekannt wurde – hunderte Nazis unerkannt im Untergrund leben. Wurde auch nur in einem Fall so ein Aufriss veranstaltet? Teile dieser Antwort würde die Bevölkerung nur verunsichern. Prioritäten muss man halt haben.








