Am 8. März ist Frauen*kampftag. In Berlin findet die diesjährige Demonstration am 6. März statt. Auch in Köln wird es am 12. März eine Demonstration geben. Gegen Sexismus und Rassismus! Hier ein Mobi-Video von leftvision:
lecker Küfa: veganes/glutenfreies & fair & biologisch
16 FebHeute (Dienstag)
lädt das Veganladen-Kollektiv-Wedding zur Küfa zu uns in die Groni ein. Das Veganladen-Kollektiv-Wedding will einen kollektiv betriebenen, nicht-gewinnorientierten Veganladen im Wedding eröffnen. Ihr Ziel ist es, vegane und faire Lebensmittel für alle erhältlich zu machen – und sucht auch noch Mitstreiter_innen! Wenn ihr sie unterstützen wollt und Lust auf eine vegane Küfa heute habt, kommt vorbei:
Wann: HEUTE 16.02 (jeden 3. Dienstag im Monat), ab 20:00
Wo: Groni50
Was: veganes und so gut es eben geht biologisches und faires Essen ( glutenfrei)
Dann bis später!
Gegen Gefahrengebiete, Bärgida, Sexismus und Rassismus
5 FebDer kommende Samstag hat es in sich. Am 6. Februar finden gleich vier Demonstrationen statt. Wir haben sie für euch zur Übersicht zusammengestellt. Wir sehen uns auf der Straße.
12 bis 15 Uhr Checkpoint Charlie
Sit-In zum Gedenken und in Protest gegen die Morde an Migrant*innen am Grenzzaun in Ceuta. Am Abend von 18 bis 21 Uhr gibt es noch eine Konferenz im Mehringhof unter dem Titel „Konsequenzen der EU-Migrations- und Grenzpolitik“
Mehr Infos: 6feb-ceuta.org
Twitter: #6fceuta
13.30 Uhr Hauptbahnhof
Proteste gegen den europaweiten Pegida Aktionstag. Bärgida blockieren! Solidarity without borders!
Mehr Infos: berlin-gegen-nazis.de
auf Twitter: #nobärgida
16 Uhr Gürtelstraße / Wiesenweg (Rummelplatz)
Demo: „Rebellische Strukturen verteidigen, solidarische Kieze schaffen“ – gegen Gefahrengebiete und in Solidarität mit Rigaer94, Friedel54, HG/M99!
Mehr Infos: linksunten.indymedia.org
19.30 Uhr Outside of Café Lichtburg , Behmstraße
Demo: „No means No. RooshV not Welcome!“ Der sogenannte Pick-up-Artist aka Vergewaltigungsbefürworter und Sexist RooshV will einn „praktischen“ Workshop abhalten. Zeigen wir ihm, was wir davon halten!
Mehr Infos auf Facebook.
DI 2.2.2016: Küfa + 3 eigenwillige Frauen in „Das Fräulein“
31 JanThe Hateful 8, Legend, Die dunkle Seite des Mondes, Alvin und die Chipmunks 4 – nur Männer im Kino … unser Film gegen die Männerdominanz:
„Das Fräulein“ der Regisseurin Andrea Štaka erzählt von drei eigenwilligen Frauen unterschiedlicher Generationen:
Vor 25 Jahren verließ Ruza Serbien, um in der Schweiz neu anzufangen und die Vergangenheit zu vergessen. Sie verliert sich in wohlorganisierter Monotonie, bis sie Ana trifft. Die junge Frau aus Sarajewo sprüht vor Lebensdurst. Doch hinter ihrer Energie verbirgt sich ein Kriegstrauma, was der aufkeimenden Freundschaft ebenso im Wege steht, wie Ruzas Unfähigkeit, sich ganz zu öffnen.
Der Gewinner des Goldenen Leoparden in Locarno schlägt sensible Töne an und bietet starke Charakterisierungen erzählt von Entwurzelung und Sehnsucht in einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen zwischen verschiedenen Kulturen, Religionen und Ländern bewegen, sei es als Reisende, Vertriebene oder einfach Heimatlose.
Küfa – Dienstag: 2.02.2016
Einlass & Essen: 20 Uhr
Filmbeginn: ca. 21 Uhr
Ferienwohnung im Soldiner Kiez besetzt
19 JanHeute haben im Wedding Aktivist*innen in der Soldiner Straße 26 eine Ferienwohnung besetzt. In den nächsten Tagen wird es dort Veranstaltungen und HartzIV-Beratungen geben. Groni50 erklärt sich solidarisch.
Zwischen 10.000 bis 25.000 Ferienwohnungen gibt es schätzungsweise in Berlin. Das ist absurd in Zeiten von knappen Wohnraum und unzumutbarer Unterbringung von Geflüchteten. Steigende Mieten und Zwangsräumungen drängen Menschen an den Stadtrand oder gar in die Wohnungslosigkeit. Mietpreisbremse und Neubau sollen Lösungen sein, helfen aber nicht. Zu viele Schlupflöcher und zu hohe Mietpreise im Neubau verhindern eine Verbesserung der Situation.
Die Groni50 begrüßt daher die Besetzung der Ferienwohnung in der Soldiner Straße und sendet solidarische Grüße! Gemeinsam sind wir stark: Leerstand und Ferienwohnungen besetzen! Kiezbewohner*innen, Wohnungslose und Geflüchtete lassen sich nicht spalten!
Am 20. Januar wird in der besetzten Wohnung die Veranstaltung „Zwangsräumungen und die Krise der Hilfesysteme“ stattfinden. Außerdem gibt es bis morgen Abend Hartz IV-Beratung, eine Austellung, Filme und Diskussion in der Wohnung.
Polizei stürmt Rigaer94
14 JanGestern Abend stürmte die Berliner Polizei mit 500 Beamt*innen das Hausprojekt in der Rigaer Straße 94. Auch im Nachbarprojekt, der Liebigstraße 34, wurde Musiktechnik zerstört. Der Kiezladen der bedrohten Friedelstraße 54 hat eine Solidaritätserklärung verfasst, der wir uns nur uneingeschränkt anschließen können:
Wir sind solidarisch mit der Rigaer94 und allen betroffenen und genervten Nachbar*innen. 500 BeamtInnen, Hubschrauber und der ganze PiPaPo für die Befindlichkeiten und den Wahlkampf vom harten Henkel, während im Wochentakt in Berlin und Umland rassistische Angriffe gegen Unterkünfte und Geflüchtete gemeldet werden, oder – wie kürzlich bekannt wurde – hunderte Nazis unerkannt im Untergrund leben. Wurde auch nur in einem Fall so ein Aufriss veranstaltet? Teile dieser Antwort würde die Bevölkerung nur verunsichern. Prioritäten muss man halt haben.
Für uns heißt das: Jetzt erst recht zur Demonstration gegen Gefahrengebiet und Verdrängung am 06. Februar nach Friedrichshain. Denn in der Rigaerstraße zeigt sich eins deutlich: Hat sich die Politik in den letzten Jahren bei der Verdrängung alternativer Wohn- und Lebensformen zurückhaltend gezeigt und die Arbeit EigentümerInnen und Investoren überlassen, steht sie doch immer bereit, dort einzugreifen wo dies nicht erfolgreich ist.
Ein Kampf für solidarische Nachbarschaften und die Stadt von unten bedeutet auch immer Widerstand gegen die Besetzung und Dauerüberwachung unserer Kieze. Wir wollen selbst entscheiden wo und wie wir leben und wehren uns dort, wo wir darin eingeschränkt werden. Sei es nun gegen eine eigentümerfreundliche Gesetzgebung, profitgeile Investoren oder einen beleidigten Innensenator. Es bleibt dabei: Wir bleiben alle!
Zum gesamten Artikel des Kiezladens.
Und hier noch der Audiomitschnitt der Pressekonferenz der Rigaer94:
5.01.2016: Reise ins Zauberland mit lecker veganem Essen
4 JanAn den Grenzen wird wieder verstärkt kontrolliert, es ist viel zu kalt – wir versuchen es trotzdem:

Chihiros Reise ins Zauberland (Hayao Miyazaki)
Wir laden euch zu unserer ersten Küfa 2016 ein und möchten mit euch auf eine Reise gehen. Ins Zauberland von Hayao Miyazaki, in dem ein kleines Kind in einer fremden Welt überleben lernt. In der Neugierde und Hilfsbereitschaft die Angst vor dem Fremden besiegt. In der es wichtig ist, seinen Namen und seine Identität nicht zu vergessen…
Ein Film, angereichert mit überbordender Fantasie, vielfältigen Figuren und surrealen Szenarien – auch für Personen über 18 geeignet.
Für Reiseverpflegung (warmes veganes Gericht) ist gesorgt!
Küfa – Dienstag: 5.01.2016
Einlass & Essen: 20 Uhr
Filmbeginn: ca. 21 Uhr
1 Jahr Bärgida – Uns reicht’s!
4 Jan
Seit einem Jahr verbreitet Bärgida jeden Monat rassistische und antisemitische Hetze. Sie ziehen jede Woche durch Mitte oder Moabit. Bärgida ist ein Radikalisierungsraum für Rassist*innen. Brandstifter (Enrico Schöttstädt/BDH), irre Reichsbürger (Kastius), Gewalttäter, NPD, AfD und Pro Deutschland: alle sind bei Bärgida herzlich willkommen.
Doch es gibt auch antifaschistischen Widerstand. Nicht nur wurde die Infrastruktur von Bärgida wiederholt untauglich gemacht und die Weihnachtsfeier gestört, auch die Umgebung des Anmelders Karl Schmitt wurde über ihren rassistischen Nachbarn infomiert.
Der Druck wird nun weiter erhöht. Zum einjährigen Geburtstag von Bärgida wird eine große Gegendemo stattfinden, anschließend gibt es kreativen Protest.
NoBärgida Demonstration // 11.1 // 18.30 Uhr // Washingtonplatz

Das
Wir sind solidarisch mit der Rigaer94 und allen betroffenen und genervten Nachbar*innen. 500 BeamtInnen, Hubschrauber und der ganze PiPaPo für die Befindlichkeiten und den Wahlkampf vom harten Henkel, während im Wochentakt in Berlin und Umland rassistische Angriffe gegen Unterkünfte und Geflüchtete gemeldet werden, oder – wie kürzlich bekannt wurde – hunderte Nazis unerkannt im Untergrund leben. Wurde auch nur in einem Fall so ein Aufriss veranstaltet? Teile dieser Antwort würde die Bevölkerung nur verunsichern. Prioritäten muss man halt haben.



