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Endlich: Groni50 gesichert!

17 Okt

Nach langen, zähen Verhandlungen haben wir nun endlich einen neuen Mietvertrag für die Groni50 unterzeichnen können. Wir danken allen Unterstützer*innen herzlichst für die Solidarität, die uns Kraft und Ausdauer fürs Weiterkämpfen gegeben hat!

cocktailz_webAb dem 1. Oktober 2016 gilt unser neuer Mietvertrag, der für die nächsten 15 Jahre den kollektiven Wohnraum im Hinterhaus der Groninger Straße 50 sichern wird – eine Option auf Verlängerung für weitere fünf Jahre gibt es auch noch. Wir haben einen Vertrag mit der Eigentümerin Gesobau aushandeln können, der die Autonomie unseres Hauses nicht antastet und gleichzeitig für die Zukunft einen nicht privatisierten Wohnraum sichert. Damit können sich weiterhin Initiativen in unseren Gemeinschaftsräumen treffen, wir können die monatliche Küfa organisieren oder unsere Räume für andere selbstorganisierte Projekte zur Verfügung stellen.

Nach so langen Verhandlungen sind wird unendlich froh und erleichtert die Groni50 für die nächsten Jahre beleben zu können. Wir sind aber auch erschöpft und müssen unsere Kräfte konsolidieren – und vor allem uns selbst mal auf die Schultern klopfen. Wir werden reflektieren, wie der Verhandlungsprozess gelaufen ist und was es heißt, dass in der heutigen Zeit ein Mietvertrag ein Grund zum Feiern ist – anstatt die grundsätzliche Kollektivierung des Wohnraums zu fordern.

An dieser Stelle sei noch einmal mit allem Nachdruck ein herzlicher Dank für an unsere vielen Unterstützer*innen ausgesprochen! Ohne eure Solidarität wüssten wir nicht, wo wir heute stünden!

Und selbstverständlich gehört das auch gefeiert: Am 19. November laden wir Euch wieder zu unserer alljährlichen Hausparty! Wir freuen uns riesig auf Euch!

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Café Cralle – Neue Kollektivista gesucht

15 Jan

Café CralleDas Café Cralle in der Hochstädter Straße bei uns im Kiez sucht eine neue Kollektivista. Die Bar ist die älteste Frauen*-Kollektivkneipe Berlins. Jeden Montag gibt es den allseits beliebten Lesetresen und sonst auch immer interessante politische Diskussions- und Kulturveranstaltungen. Am 21. Januar wird zum Beispiel der Dokumentarfilm „Rock, Rage & Self Defense: An Oral History of Seattle’s Home Alive“ über das Frauen*kollektiv „Home Alive“, dass sich nach dem Mord an der Punksängerin Mia Zapata gründete, gezeigt.

Hier ist die Suchanzeige des Café Cralle:

WIR SUCHEN für unser Frauen*Kneipenkollektiv Café Cralle im Wedding eine neue Person,

* die Erfahrung in Sachen Buchhaltung hat und Lust hat uns dabei zu unterstützen bzw. diese langfristig mit zu übernehmen
* die Lust auf arbeiten in einem Kollektiv hat
* die auch mal hinterm Tresen stehen möchte
* die auch, wenn sie möchte Veranstaltungen, Einkaufen, Putzen, Handwerken, uvm. machen kann

Wir sind zur Zeit 7 Personen, die alle noch andere Dinge neben dem Café Cralle machen, aber denen diese Kneipe sehr am Herzen liegt.

Wenn du Lust hast uns bei dem Zahlen- und Papierchaos zu unterstützen, melde dich gerne unter cafecralle@riseup.net oder komm einfach mal ab 19Uhr in der Hochstädterstr.10a vorbei und schau dir den Laden an!

Bis dahin!
Das Café Cralle Kollektiv

Der politische Jahresrückblick

30 Dez

Das Videokollektiv leftvision hat einen kleinen aber feinen Jahresrückblick zusammengestellt.

 

Neue Unterkunft in der Osloer Straße

16 Nov

refugees_welcomeIn unserer Nachbarschaft hat eine Notunterkunft für Geflüchtete aufgemacht worden. Etwa 200 Menschen sind in der Turnhalle in der Osloerstraße/Koloniestraße angekommen.Wir freuen uns über unsere neuen Nachbar*innen und hoffen, dass sie gut ankommen! Vor allem hoffen wir, dass sie bald eigene Wohnungen bekommen und nicht lange in einer Turnhalle ausharren müssen.

Es werden noch verschiedene Dinge benötigt. Wedding hilft! koordiniert die Unterstützungsarbeit. Neben verschiedenen Kleidungsstücken werden besonders Menschen gebraucht, die Arabisch dolmetschen können. Außerdem sind Windeln und Wundcreme sowie Winterkleidung gern gesehen. Eine genaue Liste findet ihr hier. Bitte vorher nach dem genauen Bedarf erkundigen. Gerade sind wohl noch Laken oder Decken zur Begrenzung der Privatsphäre nötig.

Bei Fragen könnt ihr euch an die Logistik AG von „Wedding hilft!“ wenden: logistik[ät]wedding-hilft.de.

Wer sich vorstellen kann, einen Deutschkurs anzubieten, kann sich an die Sprachen AG wenden:
sprachen[ät]wedding-hilft.de

Vio.me – occupy, resist, produce!

12 Okt

Film und Gespräch mit Dario Azzellini (Filmemacher) und Tom Strohschneider (Neues Deutschland Chefredakteur) zu einer Fabrikbesetzung in Thessaloniki, Griechenland. Am 13. Oktober um 18 Uhr im Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Foto: Dario Azzellini

Die Arbeiter von Vio.Me haben 2011 ihre Fabrik besetzt, nachdem sie von den Besitzern verlassen worden war. Seitdem arbeiten sie selbstverwaltet. Früher wurden in der Fabrik Baumaterialien produziert. Heute werden dort „solidarische“ Produkte produziert. Etwa die Seife auf natürlicher Basis und ohne Zusatz von Duftstoffen, die das „neue deutschland“ unter dem Motto „Wasche deine Hände für die Solidarität“ vertreibt. Noch immer muss die Belegschaft um den Erhalt und die Fortführung der Produktion in der Fabrik kämpfen.

Der Film von Dario Azzellini zeigt die Geschichte von Arbeiterinnen und Arbeitern, die sich weigern aufzugeben. Es ist eine Geschichte von Selbstbestimmung, direkter Demokratie basierend auf einer klassenbewussten Basisgewerkschaft. Es ist die Geschichte der Übernahme und Selbstverwaltung der Vio.Me-Fabrik.

Die Groni ist solidarisch sauber!

Panke-Parcours von Kiezklang

17 Sep

aktivwochenende im kiezHier findet ihr eine kleine Impression des Panke-Parcours und vom Emergent-Brunch vom letzten Wochenende. Beim Panke-Parcours von Kiezklang gab es entlang der Panke viel Musik und viel zu erleben. Auf dem Emergent Wedding Festival haben sich lokale Initiativen vorgestellt. Außerdem wurde der Film „Mietrebellen“ gezeigt, der auch schon mal in der Groni lief.

„Marsch für das Leben“? – What the fuck!

16 Sep

Am kommenden Samstag, den 19. September, wollen wieder die fundamentalistischen Lebensschützer*innen in Berlin demonstrieren. Wir veröffentlichen hier den Aufruf des Gegenbündnisses What the fuck! und sagen: hin da! An der Spitze der Demo wird es einen FLTI*-Block geben. Demostart ist 11 Uhr vom Anhalter Bahnhof.

what-the-fuck!

Antifeminismus sabotieren! Für körperliche Selbstbestimmung demonstrieren! Christliche FundamentalistInnen blockieren!

Dem Marsch, seinen AkteurInnen und ihrem Gedankengut entschlossen entgegentreten!
Für den 19. September 2015 mobilisiert der Bundesverband Lebensrecht (BVL) wieder zu einem „Marsch für das Leben“ in Berlin. Der Marsch ist einer der wichtigsten öffentlichen Auftritte der selbsternannten „LebensschützerInnen“1 und verbindet eine breite reaktionäre, antifeministische und fundamentalistische Bewegung, die sich im Rahmen dieser jährlichen Veranstaltung kontinuierlich verfestigt. Betroffen von der Forderung des BVL nach einem generellen Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen sind vor allem Frauen_Lesben_Trans*_Inter* (kurz: FLTI*2). Ihre Möglichkeiten, darüber zu entscheiden, ob sie eine Schwangerschaft austragen wollen oder nicht, sollen noch weiter eingeschränkt werden. Nicht zuletzt die wachsenden TeilnehmerInnenzahlen des Marsches, von der bürgerlichen Mitte der Gesellschaft bis hin zu organisierten Neonazis, machen eine entschlossene Antwort notwendiger denn je. Wie in den vergangenen Jahren wollen wir die Abtreibungs-GegnerInnen nicht ungestört ihre antifeministischen und reaktionären Positionen verbreiten lassen! Wir werden für körperliche Selbstbestimmung demonstrieren und anschließend den „Marsch für das Leben“ blockieren!

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