Tag Archives: Feminismus

Café Cralle – Neue Kollektivista gesucht

15 Jan

Café CralleDas Café Cralle in der Hochstädter Straße bei uns im Kiez sucht eine neue Kollektivista. Die Bar ist die älteste Frauen*-Kollektivkneipe Berlins. Jeden Montag gibt es den allseits beliebten Lesetresen und sonst auch immer interessante politische Diskussions- und Kulturveranstaltungen. Am 21. Januar wird zum Beispiel der Dokumentarfilm „Rock, Rage & Self Defense: An Oral History of Seattle’s Home Alive“ über das Frauen*kollektiv „Home Alive“, dass sich nach dem Mord an der Punksängerin Mia Zapata gründete, gezeigt.

Hier ist die Suchanzeige des Café Cralle:

WIR SUCHEN für unser Frauen*Kneipenkollektiv Café Cralle im Wedding eine neue Person,

* die Erfahrung in Sachen Buchhaltung hat und Lust hat uns dabei zu unterstützen bzw. diese langfristig mit zu übernehmen
* die Lust auf arbeiten in einem Kollektiv hat
* die auch mal hinterm Tresen stehen möchte
* die auch, wenn sie möchte Veranstaltungen, Einkaufen, Putzen, Handwerken, uvm. machen kann

Wir sind zur Zeit 7 Personen, die alle noch andere Dinge neben dem Café Cralle machen, aber denen diese Kneipe sehr am Herzen liegt.

Wenn du Lust hast uns bei dem Zahlen- und Papierchaos zu unterstützen, melde dich gerne unter cafecralle@riseup.net oder komm einfach mal ab 19Uhr in der Hochstädterstr.10a vorbei und schau dir den Laden an!

Bis dahin!
Das Café Cralle Kollektiv

„Marsch für das Leben“? – What the fuck!

16 Sep

Am kommenden Samstag, den 19. September, wollen wieder die fundamentalistischen Lebensschützer*innen in Berlin demonstrieren. Wir veröffentlichen hier den Aufruf des Gegenbündnisses What the fuck! und sagen: hin da! An der Spitze der Demo wird es einen FLTI*-Block geben. Demostart ist 11 Uhr vom Anhalter Bahnhof.

what-the-fuck!

Antifeminismus sabotieren! Für körperliche Selbstbestimmung demonstrieren! Christliche FundamentalistInnen blockieren!

Dem Marsch, seinen AkteurInnen und ihrem Gedankengut entschlossen entgegentreten!
Für den 19. September 2015 mobilisiert der Bundesverband Lebensrecht (BVL) wieder zu einem „Marsch für das Leben“ in Berlin. Der Marsch ist einer der wichtigsten öffentlichen Auftritte der selbsternannten „LebensschützerInnen“1 und verbindet eine breite reaktionäre, antifeministische und fundamentalistische Bewegung, die sich im Rahmen dieser jährlichen Veranstaltung kontinuierlich verfestigt. Betroffen von der Forderung des BVL nach einem generellen Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen sind vor allem Frauen_Lesben_Trans*_Inter* (kurz: FLTI*2). Ihre Möglichkeiten, darüber zu entscheiden, ob sie eine Schwangerschaft austragen wollen oder nicht, sollen noch weiter eingeschränkt werden. Nicht zuletzt die wachsenden TeilnehmerInnenzahlen des Marsches, von der bürgerlichen Mitte der Gesellschaft bis hin zu organisierten Neonazis, machen eine entschlossene Antwort notwendiger denn je. Wie in den vergangenen Jahren wollen wir die Abtreibungs-GegnerInnen nicht ungestört ihre antifeministischen und reaktionären Positionen verbreiten lassen! Wir werden für körperliche Selbstbestimmung demonstrieren und anschließend den „Marsch für das Leben“ blockieren!

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