5. April – Ende Gelände & Küfa

20 Mär

Wer – Wie – Was: Braunkohle macht kein Spaß!

endegelaendeDu möchtest der Weltklimakonferenz tatkräftig unter die Arme gleifen, um den Klimawandel auf mind. 1,5 Grad zu begrenzen? Zu Pfingsten ein Ausflug in die schöne Lausitz machen – und suchst noch Mitreisende? Dann komm doch am Dienstag, 05.04. zu uns in die Groni50:

Das Bündnis „Ende Gelände“ kommt zur nächsten Küfa und stellt sich & geplante Projekte vor – Gesetz dem Ziel „Kohle stoppen. Klima schützen.“

Küfa – Dienstag: 5.04.2016
Einlass & veganes Essen: 20 Uhr

Bis dann – wir freuen uns auf euch!

DI 15.3.: Küfa des Veganladen-Kollektivs Wedding

11 Mär

KüfaAm Dienstag, den 15.03.2016, lädt das Veganladen-Kollektiv-Wedding erneut zur Küfa in die Groni50 ein. Euch erwartet leckeres veganes/glutenfreies und so gut es eben geht bio und faires Essen + Nachtisch! Das Veganladen-Kollektiv-Wedding will ein kollektiv betriebenen, nicht-gewinnorientierten Veganladen im Wedding eröffnen. Ihr Ziel ist es, vegane und faire Lebensmittel für alle erhältlich zu machen.

Wann: 15.03. (jeden 3. Dienstag im Monat), ab 20:00
Wo: Groni50 (Groninger Straße 50, Wedding)

!Sie suchen Mitstreiter_innen, die ernsthaft interessiert daran sind, dieses Projekt zu stemmen!
Wenn ihr sie kennen lernen wollt, Wünsche, Anregungen oder Kritik habt, dann meldet euch bei gerne unter vlk-wedding@riseup.net.

Keine Profite mit der Miete – Kurzer Bericht zur stadtpolitischen Aktivenkonferenz

28 Feb

Berlin boomt, von den europäischen Außengrenzen lassen sich immer weniger Migrant_innen abschrecken und mit Wohnen wird immer noch haufenweise Profit gemacht. Ein passender Zeitpunkt, um sich als stadtpolitische_r Aktivist_in mal wieder in größerer Runde auszutauschen. Nach der unglücklichen Entwicklung die der Mietenvolksentscheid im vergangenen Jahr genommen hat – juristische Zweifel, Rückzieher, Kompromiss, Vereinnahmung – luden die damaligen Initiator_innen und andere zu der Konferenz am 26. und 27. Februar an der TU Berlin ein. Selbstverständlich fühlten auch wir uns von der Veranstaltung angesprochen, da wir uns derzeit in langwierigen Verhandlungen mit der GESOBAU befinden.

Die Veranstalter_innen waren mit der gut besuchten Konferenz zufrieden, insbesondere weil sich viele unterschiedliche Initiativen und Kiezgruppen beteiligten. Neben bekannten Akteur_innen, wie Kotti & Co. oder der Interventionistischen Linken, konnte man auch Women in Exile, das Mietshäusersyndikat oder die kämpfenden Mieter_innen aus der Koloniestraße im Wedding oder vom Hansaufer in Moabit treffen. Von den vielen akut bedrohten linksradikalen Projekten, beispielsweise Friedel 54, Drugstore/ Potse, M99, Rigaer 94 oder aus der Wagenplatzszene war die Beteiligung allerdings verschwindend gering. Schade, lief doch der Kampf gegen Gentrification und für linke Freiräume lange und erfolgreich Hand in Hand.

Doch worum ging es konkret? Die Einladung hält fest: „3.000 Sozialwohnungen pro Jahr will der Senat in den nächsten Jahren fördern, mit viel zu kurzen Bindungen. Viel zu wenig: Berlin ist allein 2014 um 48.000 Menschen angewachsen. Wohnungsverbände und Politik schätzen, dass bis 2030 etwa 300.000 neue Wohnungen geschaffen werden müssen. Ein Konzept gibt es bislang allerdings nicht, und dass dabei die Bezahlbarkeit für alle Priorität hätte, ist nicht zu erwarten. Zugleich singt die Politik immer noch das hohe Lied auf Investor*innen, die man zum Bauen anregen will. […] Die Schaffung von günstigem Wohnraum ist ein wichtiger Beitrag um eine rassistische Spaltung der Stadtgesellschaft angesichts der vielen Neuberliner*innen aus den Krisenregionen dieser Welt zu verhindern.“

Stadtpolitische Aktivenkonferenz an der TU Berlin am 26./27.2.2016

Stadtpolitische Aktivenkonferenz an der TU Berlin am 26./27.2.2016 Weiterlesen

DI 1.3.: Küfa mit türkisch/kurdischem Film „SONG OF MY MOTHER“

28 Feb

Ich gestehe, dass ist einer der besten Filme, den ich je auf Filmfestivals gesehen habe:

„SONG OF MY MOTHER | Annemin Şarkısı“ von Erol Mintaş – mit der überzeugenden & sympathischen Hauptdarstellerin Zübeyde Ronahi (…ihr seht, wir stimmen uns&euch schon auf den Frauen*kampftag ein).

song_of_my_motherStory: The film tells the story of a young teacher Ali who lives with his aging mother Nigar in Istanbul’s Tarlabaşı district, home to many Kurdish refugees. The gentrification of the city forces them to move for a second time. Nigar is convinced that her old neighbours have all moved back to their Kurdish village. Every morning she packs her belongings and sets out to return to her village. She roams the city, in search of her village and in search of the song that keeps returning in her dreams.

Movie will be shown in Kurdish&Turkish with english subtitles. Wir zeigen den Film auf kurdisch&türkisch mit englischen Untertiteln.

We will serve vegan&turkish food and Baklava. Als Küfa gibt es veganes & türkisches Essen und Baklava.

Küfa – Dienstag: 1.03.2016
Einlass & veganes türkisches Essen: 20 Uhr
Filmbeginn: ca. 21 Uhr

 

Am 8. März ist Frauen*kampftag!

24 Feb

Am 8. März ist Frauen*kampftag. In Berlin findet die diesjährige Demonstration am 6. März statt. Auch in Köln wird es am 12. März eine Demonstration geben. Gegen Sexismus und Rassismus! Hier ein Mobi-Video von leftvision:

lecker Küfa: veganes/glutenfreies & fair & biologisch

16 Feb

Heute (Dienstag)Küfa lädt das Veganladen-Kollektiv-Wedding zur Küfa zu uns in die Groni ein. Das Veganladen-Kollektiv-Wedding will einen kollektiv betriebenen, nicht-gewinnorientierten Veganladen im Wedding eröffnen. Ihr Ziel ist es, vegane und faire Lebensmittel für alle erhältlich zu machen – und sucht auch noch Mitstreiter_innen! Wenn ihr sie unterstützen wollt und Lust auf eine vegane Küfa heute habt, kommt vorbei:

Wann: HEUTE 16.02 (jeden 3. Dienstag im Monat), ab 20:00
Wo: Groni50
Was: veganes und so gut es eben geht biologisches und faires Essen ( glutenfrei)

Dann bis später!

Gegen Gefahrengebiete, Bärgida, Sexismus und Rassismus

5 Feb

Der kommende Samstag hat es in sich. Am 6. Februar finden gleich vier Demonstrationen statt. Wir haben sie für euch zur Übersicht zusammengestellt. Wir sehen uns auf der Straße.

12 bis 15 Uhr Checkpoint Charlie
Sit-In zum Gedenken und in Protest gegen die Morde an Migrant*innen am Grenzzaun in Ceuta. Am Abend von 18 bis 21 Uhr gibt es noch eine Konferenz im Mehringhof unter dem Titel „Konsequenzen der EU-Migrations- und Grenzpolitik“
Mehr Infos: 6feb-ceuta.org
Twitter: #6fceuta

13.30 Uhr Hauptbahnhof
Proteste gegen den europaweiten Pegida Aktionstag. Bärgida blockieren! Solidarity without borders!
Mehr Infos: berlin-gegen-nazis.de
auf Twitter: #nobärgida

16 Uhr Gürtelstraße / Wiesenweg (Rummelplatz)
Demo: „Rebellische Strukturen verteidigen, solidarische Kieze schaffen“ – gegen Gefahrengebiete und in Solidarität mit Rigaer94, Friedel54, HG/M99!
Mehr Infos: linksunten.indymedia.org

19.30 Uhr Outside of Café Lichtburg , Behmstraße
Demo: „No means No. RooshV not Welcome!“ Der sogenannte Pick-up-Artist aka Vergewaltigungsbefürworter und Sexist RooshV will einn „praktischen“ Workshop abhalten. Zeigen wir ihm, was wir davon halten!
Mehr Infos auf Facebook.

DI 2.2.2016: Küfa + 3 eigenwillige Frauen in „Das Fräulein“

31 Jan

The Hateful 8, Legend, Die dunkle Seite des Mondes, Alvin und die Chipmunks 4 – nur Männer im Kino … unser Film gegen die Männerdominanz:

Das Fraeulein – Andrea Staka„Das Fräulein“ der Regisseurin Andrea Štaka erzählt von drei eigenwilligen Frauen unterschiedlicher Generationen:
Vor 25 Jahren verließ Ruza Serbien, um in der Schweiz neu anzufangen und die Vergangenheit zu vergessen. Sie verliert sich in wohlorganisierter Monotonie, bis sie Ana trifft. Die junge Frau aus Sarajewo sprüht vor Lebensdurst. Doch hinter ihrer Energie verbirgt sich ein Kriegstrauma, was der aufkeimenden Freundschaft ebenso im Wege steht, wie Ruzas Unfähigkeit, sich ganz zu öffnen.
Der Gewinner des Goldenen Leoparden in Locarno schlägt sensible Töne an und bietet starke Charakterisierungen erzählt von Entwurzelung und Sehnsucht in einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen zwischen verschiedenen Kulturen, Religionen und Ländern bewegen, sei es als Reisende, Vertriebene oder einfach Heimatlose.

Küfa – Dienstag: 2.02.2016
Einlass & Essen: 20 Uhr
Filmbeginn: ca. 21 Uhr

Ferienwohnung im Soldiner Kiez besetzt

19 Jan

Heute haben im Wedding Aktivist*innen in der Soldiner Straße 26 eine Ferienwohnung besetzt. In den nächsten Tagen wird es dort Veranstaltungen und HartzIV-Beratungen geben. Groni50 erklärt sich solidarisch.

Besetzung FerienwohnungZwischen 10.000 bis 25.000 Ferienwohnungen gibt es schätzungsweise in Berlin. Das ist absurd in Zeiten von knappen Wohnraum und unzumutbarer Unterbringung von Geflüchteten. Steigende Mieten und Zwangsräumungen drängen Menschen an den Stadtrand oder gar in die Wohnungslosigkeit. Mietpreisbremse und Neubau sollen Lösungen sein, helfen aber nicht. Zu viele Schlupflöcher und zu hohe Mietpreise im Neubau verhindern eine Verbesserung der Situation.

Die Groni50 begrüßt daher die Besetzung der Ferienwohnung in der Soldiner Straße und sendet solidarische Grüße! Gemeinsam sind wir stark: Leerstand und Ferienwohnungen besetzen! Kiezbewohner*innen, Wohnungslose und Geflüchtete lassen sich nicht spalten!

Am 20. Januar wird in der besetzten Wohnung die Veranstaltung „Zwangsräumungen und die Krise der Hilfesysteme“ stattfinden. Außerdem gibt es bis morgen Abend Hartz IV-Beratung, eine Austellung, Filme und Diskussion in der Wohnung.

Drei Filme über Gentrifizierung

18 Jan

Auf der diesjährigen Globale laufen drei Filme über Gentrifizierung, die wir nur enpfehlen können. Das Filmfestival findet vom 28. bis 31. Januar im Movimento Kino am Kottbusser Damm statt.

Globale Gentrifzierung
Distopia
Donnerstag 28. Janaur 21 Uhr
Projekt von „Cidade Global“, Brasilien/Kolumbien. 2012/14, 64 Min., port./engl. mit engl. UT.
Ein Film über Protest und Widerstand gegen Gentrifizierungsprozesse und deren Folgen wie die Vertreibung ärmerer Bevölkerungsschichten im Zuge der WM 2014 und den Olympischen Spielen 2016 in der Millionenmetropole Rio de Janeiro.

Miete essen Seele auf
Sonntag 31. Januar 14 Uhr
Regie: Angelika Levi, Deutschland 2015, 65 Min., dt. mit engl. UT
Der Film dokumentiert zwei Jahre nachbarschaftlicher Organisierung und Protest am südlichen Kottbusser Tor. Er verknüpft die Wohnungsfrage mit der Geschichte der Migration und zeigt die Verbindung von Rassismus und urbaner Verdrängung.
Gäste: A. Levi und Protagonist*in

Sí se puede. Seven days at PAH Barcelona
Sonntag, 31. Januar 14 Uhr
Regie: Comando Video / Pau Faus, Spanien 2014, 51 Min., span. mit dt. UT
Barcelona 2014. Tagtäglich treffen sich im Rahmen der PAH (der „Plataforma de
Afectuados por la Hipoteca de Barcelona“) Betroffene von Zwangsräumungen, die als Resultat der Immobilien- und Wirtschaftskrise in ganz Spanien auf der Tagesordnung stehen.