
Do, 14.7 – 20 Uhr
Der Umsetzer, Westberlin 1976, 75 Min.
Der Film von Benno Trautmann und Brigitte Toni Lerch zeigt am Beispiel einer wahren Begebenheit die Folgen der Entwurzelung der Menschen bis zu ihrem Tod. Der Film handelt von dem so benannten Umsetzer von Mieter/innen aus Häusern der Wohnungsbaugesellscha ften, die abgerissen werden sollten. Die Menschen aus Kreuzberg und Wedding, wo der Film auch spielt, sollten damit ins Märkische Viertel umgesetzt werden.
Anschließend findet eine Diskussion mit u.a. Andrej Holm statt.
Wir werden Bezüge zu aktuellen wenig sichtbaren Verdrängungsmechanismen ziehen, z.B. Eigenbedarfskündigungen, und mit Betroffenen über mögliche Aktionsräume diskutieren.
Kommt vorbei!

Seit Wochen werden die Bewohner*innen der Rigaer Straße von der Polizei belagert und der ganze Friedrichshainer Kiez wird mit willkürlichen Behördenmaßnahmen gegängelt. „Gefahrengebiet“ heißt die vermeintliche Rechtfertigung dafür.
Beschäftigte des Amadeus-Hostels wehren sich gegen ihren Null-Euro-Job. Die Zwangsräumung von Tina konnte nicht verhindert werden, doch Hunderte gehen auf die Straße. Stadtteilaktivist_innen verwandeln eine Ferienwohnung in eine Beratung von Erwerbslosen. In der Koloniestraße wehren sich Mieter_innen gegen drohende Vertreibung. Das sind nur einige von vielen Aktionen, mit denen Menschen im Wedding auf die alltäglichen Zumutungen des Kapitalismus reagieren. Dabei wird deutlich, dass die Kämpfe um mehr Lohn und Einkommen und um Mieterhöhungen und Luxussanierungen zusammengehören. Auf der Veranstaltung wird der Journalist Peter Nowak, Autor der Bücher “Zwangsräumung verhindern” und “Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht”, zusammen mit dem Filmemacher Matthias Coers ausführen, was diese sozialen Kämpfe verbindet. Der Regisseur des Films MIETREBELLEN wird mit Videos und Fotos von Kämpfen zum Wedding und zu Berlin berichten. Die Stadtteilinitiative Basta wird über ihre Arbeit berichten und dazu auch einen Film zeigen.
Küfa – Dienstag: 5.07.2016
Leider muss die Küfa des Veganladen-Kollektivs morgen (21.06.) wegen Krankheit abgesagt werden – wir haben aber gehört, es gibt Alternativen in der Stadt…





