„Wohnen in Berlin – ganz toll?“

21 Sept

Die gewerkschaftlichen Erwerbslosengruppen im Koordinierungskreis (KOK) des DGB Berlin und die Berliner MieterGemeinschaft laden zu einer Veranstaltung über die Entwicklung des Wohnungsmarktes, die Auswirkungen für Erwerbslose und Menschen mit geringem Einkommen und die praktischen Folgen der „neuen“ AV-Wohnen ein.

Information und Diskussion am

Donnerstag, 24. September 2015, 17 Uhr
DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Saal, Keithstraße 1+3 (Eingang Kleiststr. 19-21), 10787 Berlin
Bus M 19, M 29, M 46, U-Bhf. Wittenbergplatz

Ergebnisse des Mietspiegels 2015 und die politischen Folgerungen
Joachim Oellerich, Berliner Mietergemeinschaft, Chefredakteur des MieterEcho

Mietersituation und Segregation in Berlin
Dr. Andrej Holm, Humboldt-Universität zu Berlin

Die neue AV-Wohnen – wieder ohne „schlüssiges Konzept“
Udo Geiger, Richter am Sozialgericht Berlin

Moderation: Walter Kuhn, DGB Berlin-Brandenburg, Abt. Arbeitsmarktpolitik

Panke-Parcours von Kiezklang

17 Sept

aktivwochenende im kiezHier findet ihr eine kleine Impression des Panke-Parcours und vom Emergent-Brunch vom letzten Wochenende. Beim Panke-Parcours von Kiezklang gab es entlang der Panke viel Musik und viel zu erleben. Auf dem Emergent Wedding Festival haben sich lokale Initiativen vorgestellt. Außerdem wurde der Film „Mietrebellen“ gezeigt, der auch schon mal in der Groni lief.

„Marsch für das Leben“? – What the fuck!

16 Sept

Am kommenden Samstag, den 19. September, wollen wieder die fundamentalistischen Lebensschützer*innen in Berlin demonstrieren. Wir veröffentlichen hier den Aufruf des Gegenbündnisses What the fuck! und sagen: hin da! An der Spitze der Demo wird es einen FLTI*-Block geben. Demostart ist 11 Uhr vom Anhalter Bahnhof.

what-the-fuck!

Antifeminismus sabotieren! Für körperliche Selbstbestimmung demonstrieren! Christliche FundamentalistInnen blockieren!

Dem Marsch, seinen AkteurInnen und ihrem Gedankengut entschlossen entgegentreten!
Für den 19. September 2015 mobilisiert der Bundesverband Lebensrecht (BVL) wieder zu einem „Marsch für das Leben“ in Berlin. Der Marsch ist einer der wichtigsten öffentlichen Auftritte der selbsternannten „LebensschützerInnen“1 und verbindet eine breite reaktionäre, antifeministische und fundamentalistische Bewegung, die sich im Rahmen dieser jährlichen Veranstaltung kontinuierlich verfestigt. Betroffen von der Forderung des BVL nach einem generellen Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen sind vor allem Frauen_Lesben_Trans*_Inter* (kurz: FLTI*2). Ihre Möglichkeiten, darüber zu entscheiden, ob sie eine Schwangerschaft austragen wollen oder nicht, sollen noch weiter eingeschränkt werden. Nicht zuletzt die wachsenden TeilnehmerInnenzahlen des Marsches, von der bürgerlichen Mitte der Gesellschaft bis hin zu organisierten Neonazis, machen eine entschlossene Antwort notwendiger denn je. Wie in den vergangenen Jahren wollen wir die Abtreibungs-GegnerInnen nicht ungestört ihre antifeministischen und reaktionären Positionen verbreiten lassen! Wir werden für körperliche Selbstbestimmung demonstrieren und anschließend den „Marsch für das Leben“ blockieren!

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15.9.: Küfa und Film „Waltz with Bashir“

14 Sept

 

Morgen lädt das Veganladen-Kollektiv-Wedding wieder zur Küfa in die Groni50 ein und zaubert lecker Essen auf den Tisch.

Das Ladenkollektiv will einen kollektiv betriebenen, nicht-gewinnorientierten Veganladen mit integriertem Café im Wedding eröffnen. Ihr Ziel ist es, vegane und faire Lebensmittel für alle erhältlich zu machen. Wenn ihr sie unterstützen wollt und Lust auf eine vegane Küfa im Wedding habt, kommt vorbei: jeden 3. Dienstag im Monat um 20 Uhr

Es wird ein veganes, glutenfreies, möglichst bio Hauptgericht geben und als Nachtisch Mousse au chocolat. Mmmhh…

Ab etwa 21 Uhr zeigt das Kollektiv den Film „Waltz with Bashir“. Wenn ihr Wünsche, Anregungen oder Kritik habt, dann meldet euch gerne unter: vlk-wedding @ riseup.net.

Vio.Me – solidarisch sauber

13 Sept

Vio.Me in BerlinKennt Ihr schon Vio.Me? 2011 wurde eine Fabrik in Griechenland von den Arbeitgeber*innen verlassen. Danach haben die Arbeiter*innen der ehemaligen Baustofffabrik die Produktion selbst übernommen. Nun produzieren sie Reinigungsmittel und Seife – und zwar selbstverwaltet und unter Kontrolle der Arbeiter*innen. So wird nicht nur die Fabrik am Laufen gehalten, sondern auch die ehemaligen Arbeiter*innen können sich und ihre Familien versorgen.

Vio.Me produziert zum Beispiel Waschmittel, Weichspüler, Seife sowie Glasreiniger und Allzweck-Putzmittel. Die Klamotten der Groni’s sind nun schon seit einem halbem Jahr solidarisch sauber und auch die Fenster blitze blank. Die Inhaltsstoffe sind umweltfreundlich, vegan und natürlich solidarisch.

Wenn Ihr auch Wasch- und Putzmittel von Vio.Me wollt, dann schaut doch bei Gelegenheit mal auf dem Blog von Vio.Me in Berlin vorbei. Dort könnt Ihr bestellen und werdet informiert sobald die nächste Lieferung aus Griechenland eintrifft.

Dem Jobcenter die Zähne ziehen!

11 Sept

Das neue Jobcenter in der Müllerstraße ist still und heimlich in Betrieb gegangen. Das hindert jedoch nicht daran, ihm nachträglich noch eine kleine Eröffnungsüberraschung zu bieten.

Bildschirmfoto 2015-09-11 um 14.34.52Die Erwerbsloseninitiative Basta! lädt zum Kampagnentreffen. Am 25. September können sich Interessierte bei unseren lieben Nachbar*innen in der Schererstraße 8 treffen. Ab 16 Uhr soll eine spaßige Aktion geplant werden, die dem neuen Jobcenter in der Müllerstraße einen Vorgeschmack auf die dann kommende Kamapgne geben soll. Gern können die „Lieblings“-Jobcenter-Briefe zum Rezitieren mitgebracht werden.

Mehr Infos findet Ihr auf der Webseite von Basta! oder auf diesem Flyer.

Führung durch das ExRotaprint-Gelände

9 Sept

Plakat 2015 kleinAm Tag des offenen Baudenkmals, dem 12. September 2015, gibt es eine Führung durch das ExRotaprint-Gelände. Auch ein Architekt wird dabei sein.

Die gemeinnützige GmbH ExRotaprint hat 2007 das ehemalige Rotaprint-Gelände übernommen. Die gGmbH ist über das Erbbaurecht Besitzerin der Gebäude auf dem Gelände und vermietet sie zu gleichen Teilen an Personen aus Kunst, Arbeit und Soziales. Mit dem Gelände wird kein Mehrwert für die Gesellschafter*innen der gGmbH erzeugt. Wie das genau funktioniert, findet ihr auf der Webseite von ExRotaprint.

Der Treffpunkt für den Rundgang ist 11 Uhr vor dem Tor in der Gottschedstraße 4.

Reclaim Your City

8 Sept

Vom 24. bis 27. September findet in Berlin der „Reclaim Your City“-Kongress statt. Es gibt viele spannende Workshops und Diskussionen. Eine feine Party ist auch geplant. Hier findet ihr das vorläugfige Programm.

Reclaim Your City

Donnerstag, 24.9.
Auftakt – Eröffnung / Vorstellungsrunde

Freitag, 25.9.
STADT MACHEN – Städtische Protestinitiativen
WÄNDE AUFWERTEN / MAUERN POLITISIEREN –
aktuelle politische Urban Art
Filmpremiere: Pixação

Samstag, 26.9.
PROTEST GESTALTEN – Design, Stadtkarten und Aktionskunst für soziale Bewegungen
GRAFFITI DENKEN – neue Perspektiven für eine künstlerische Bewegung
MUSIK BEFREIEN – Party als Aktionsform

abends: Party und Konzert

Sonntag, 27.9.
PARKOUR im Mensch Meier

…und eine Woche später geht’s gleich weiter mit der Ausstellung »Kämpfende Hütten – Urbane Proteste in Berlin von 1872 bis heute«: 1.Okt.-18.Okt. im TheaterSpielRaum, Berlin-Kreuzberg

Wann und Wo?
Reclaim-Your-City-Kongress – Kunst und Stadtaneignung:
24.-27. September 2015, Mensch Meier, Storkower Straße 121, 10407 Berlin

Das Mensch Meier ist ein von einem Kollektiv betriebener Veranstaltungsort mit Platz für 600 Menschen, der Kunst- und Politikmachenden eine Plattform bietet.

DI 01.09.: Küfa mit iranischen Film *Der Kreis*

29 Aug

kreisAtomabkommen = Freundschaft = alles gut…arggg…

Wir wollen mit euch zur nächsten Küfa (Dienstag, 01.09.) ein Film über Frauen im Iran schauen: „Der Kreis“ (Dayereh) von Jafar Panahi beschreibt das Schicksal von acht Frauen, der mit einer Entlassung aus dem Gefängnis beginnt und einer Inhaftierung endet. Den Frauen sind selbst einfachste Dinge verwehrt. Ohne männliche Begleitung ist es untersagt, ein Busticket zu kaufen oder ein Hotelzimmer zu buchen. Überall gibt es Kontrollen, jede Bewegung wird überwacht. Eine Schwangerschaft wird zur existentiellen Krise und die Lebensumstände machen sie umso unlösbarer.

Einlass & Essen ab 20Uhr; Film (leider nur dt.) ab ca. 21Uhr.

Lärm-Demo gegen Verdrängung!

25 Aug

Aufruf von „Hände weg vom Wedding“ zur Lärm-Demo
12.09.2015 | 14 Uhr | Vinetaplatz (nahe U-Bhf. Voltastraße, Berlin-Wedding)

Bebauung des Mauerparks, Mieterhöhungen, Verdrängung: Widerstand!

Die Stadt wird weiter ausverkauft. Für kapitalistische Interessen werden Grünflächen mit teuren Bauprojekten zerstört, Mieten erhöht, Mietwohnungen in Ferien- oder gleich Eigentumswohnungen umgewandelt. Wer den Renditeinteressen entgegensteht, wird kriminalisiert und auf Demonstrationen von der Berliner Polizei zusammengeschlagen. Wer sich, wie viele Menschen, die teuren Mieten nicht mehr leisten kann, wird mit der vereinten Gewalt von Eigentümer*in, Hausverwaltung,  Gerichtsvollzieher*in und Polizei zwangsgeräumt und praktisch in die Wohnungslosigkeit geschickt. Am Beispiel der im Jahr 2013 zwangsgeräumten Rosemarie F. aus Reinickendorf, konnte die gesamte Stadt sehen, wie tödlich diese Praxis für die Betroffenen ist. Alles für ein prächtiges kapitalistisches Projekt „Stadt“, in dem nur noch Profite und die totale Verwertung stehen.

Bildschirmfoto 2015-08-25 um 17.44.22Es ist inzwischen eine Binsenweisheit, dass in Berlin zu wenig Wohnraum entsteht, der nicht für die derzeitigen Gewinner*innen im Kapitalismus errichtet wird. Gated Communities wie die “Marthas Höfe” in Prenzlauer Berg und andere teure Eigentumswohnungen wie “The Green View” im Wedding sollen uns dahin vertreiben, wo wir die Profitinteressen weniger zu gefährden scheinen. Die tristen Vororte von Paris und anderen Metropolen zeigen auf, wohin die Fahrt gehen soll.

Rassismus und soziale Ausgrenzung…

Auch das Weddinger Brunnenviertel ist, wie zahlreiche Kieze in Moabit, Neukölln, Kreuzberg und vielen anderen Bezirken, seit einiger Zeit in den Fokus von Akteur*innen der neoliberalen Stadtaufwertung gerückt. Und nun hat die Wohnungsbaugesellschaft DEGEWO vielen Mieter*innen angekündigt, dass ihre Mieten steigen werden. Potentiell sind ca. 6.500 Wohnungen allein im Wedding betroffen. Anfang April hat die DEGEWO entschieden, dass sie die angebotenen Förderungen vom Senat zur Deckelung der Mieten ab 1. April nicht weiter nutzen möchte. Indem sie frühzeitig Förderdarlehen für sozialen Wohnungsbau an das Land Berlin abbezahlt hat, lässt sie die Wohnungen verfrüht aus dem Schutz der Mietpreisbindung fallen. Real werden es jetzt schon 1.600 Wohnungen sein, bei denen die Miete massiv steigen wird. Die Folgen: Mieter*innen werden verdrängt und sollen einer  wohlhabenderen Klientel weichen. Und jede Person kann die nächste sein. Gerade als “Ausweichbezirk” für den nahezu “durchgentrifizierten” Prenzlauer Berg, gerät der benachbarte Wedding immer stärker unter die Zahnräder von Mieterhöhung und Verdrängung.

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