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Kiez-Quiz

3 Sept

Im Rahmen der Weddinger Sprach- und Lesewoche freuen wir uns Euch am 3. September zu uns in die Groni50 zum Kiez-Quiz einzuladen.

Bei unserem Kiez-Quiz könnt ihr in Teams intellektuelles und_oder überflüssiges Wissen unter Beweis stellen oder einfach wild drauf los raten. Im Rahmen unserer Büchertauschaktion könnt ihr euch mit neuem Lesestoff versorgen, euch über Lieblingsbücher und -autor_innen austauschen und ausgelesene Bücher loswerden- aber bitte keine Handbücher für Windows 95 oder angeschimmelte Schulbücher aus den 80ern.

Los geht es um 20 Uhr. Cocktails gibt’s auch!

Kiezkino in Rixdorf

9 Aug
Andreas -horn- Hornig, via wikipedia, cc

Andreas -horn- Hornig, via wikipedia, cc

Auch in diesem Sommer laden der Gemeinschaftsgarten Prachttomate und das Rixdorfer Kiezforum zu einer kleinen OpenAir-Kinoreihe mit (stadtentwicklungs)politischen Filmen ein. Nach den Vorführungen findet jeweils ein Publikumsgespräch statt.

Termine: 19., 23. und 30. August
Start: jeweils 20.30 Uhr
Ort: Gemeinschaftsgarten Prachttomate, Bornsdorfer Str. 9-11, 12053 Berlin
Bei Regen: Café Linus, Hertzbergstr. 32
Eintritt frei, Spende erwünscht.

Programm

Freitag 19. August 2016
„Vom Niedriglohnsektor zur Zwangsräumung“, Videovortrag mit Mathias Coers und Peter Nowak

Berichte, Videos, Bilder, Lesung zu aktuellen Wohn- und sozialen Kämpfen mit dem Autoren und Journalisten Peter Nowak (Buchveröffentlichung „Ein Streik steht wenn mensch ihn selber macht“) und dem Filmemacher und Soziologen Matthias Coers (Dok film „Mietrebellen“). Der Niedriglohnsektor wächst, die Mieten steigen, Mietschulden und Zwangsräumungen sind oftmals die Folgen – wie können die Kämpfe am Arbeitsplatz mit Selbstorganisationsversuchen von Mieter*innen verbunden werden? Im Anschluss – Diskussion.

Dienstag 23. August 2016
„Der Umsetzer“, Spiel film von Benno Trautmann / Brigitte Toni Lerch (D 1976, 75 Min.)

Der Umsetzer ist Angestellter einer gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft. Seine Aufgabe ist es, „renitente“ Mieter*innen von abzureißenden Altbauten in Kreuzberg und Wedding zum Umzug ins Märkische Viertel zu bewegen. Hierzu arbeitet er mit allen Tricks und Mitteln. Auch den alten Nachtwächter Fritz Britz hat der Umsetzer im Visier. Ein Image film soll die Wegsanierung von Menschen ins rechte Licht rücken. Der Film „Der Umsetzer“ zeigt die Einsamkeit, Trostlosigkeit und Verzwei flung der Betroffenen in einfühlsamen Bildern, die auf eingehenden Recherchen beruhen. Der Film wurde mit Preisen ausgezeichnet. Im Anschluss besteht Raum für Austausch.

Dienstag 30. August 2016
„Projekt A“, Dokumentar film von Marcel Seehuber / Moritz Springer (D 2015, 88 Min.)

Verschiedene, sich mehr oder weniger dem Anarchismus zuzurechnende Organisationen und Aktivist*innen versuchen im Hier und Jetzt Ansätze einer anderen, herrschaftsfreien Welt zu verwirklichen. Das Autorenduo besucht ein großes anarchistisches Treffen in der Schweiz, eine anarchosyndikalistische Gewerkschaft in Barcelona, einen selbstorganisierten Anwohner*innenpark in Exarchia/Athen, einen Antikapitalisten, der spanische Banken um fast eine halbe Million Euro erleichterte, eine von diesem mitinitiierte Kooperative mit eigener Produktion und Währung, eine Anti-Atom-Aktivistin und einen Betrieb der solidarischen Landwirtschaft in München. Im Anschluss – Gespräch mit dem Co-Autor Moritz Springer

„Kiezkino im Garten“ ist eine Kooperation von Kiezforum Rixdorf
(www.rixdorf.org // twitter.com/kiezforum) und
Gemeinschaftsgarten Prachttomate (prachttomate.de).
Kiezforum Rixdorf, c/o Café Linus, Hertzbergstr. 32, 12055 Berlin

Rigaer 94 verteidigen! Investor*innenträume platzen lassen!

8 Jul

Nichts ist Vorbei! Rigaer 94 verteidigen! Investor*innenträume platzen lassen! Samstag 9. Juli / Wismarplatz / 20.30 Uhr Auftaktkundgebung / 21 Uhr Demostart!

Rigaer 94 verteidigenSeit Wochen werden die Bewohner*innen der Rigaer Straße von der Polizei belagert und der ganze Friedrichshainer Kiez wird mit willkürlichen Behördenmaßnahmen gegängelt. „Gefahrengebiet“ heißt die vermeintliche Rechtfertigung dafür.

Wir rufen alle dazu auf, sich mit den Bewohner*innen solidarisch zu zeigen, Verdrängungspolitik und Repression nicht hinzunehmen sowie dem Ausspielen von Kämpfen von Geflüchteten und um eine Stadt für alle eine klare Absage zu erteilen.

Morgen, am 9. Juli wird um 13 Uhr am Potsdamer Platz eine Demo gegen das mörderische EU Grenzregime stattfinden. Wir rufen hiermit alle dazu auf, sich an der Demo gegen alle Abschiebeabkommen zu beteiligen.

Ebenso morgen, am 9. Juli, um 20.30 Uhr heißt es zum Demostart am Wismarplatz „Rigaer 94 verteidigen! Investor*innenträume platzen lassen!“.

Route: Start Wismarplatz – Boxhagenerstr. – Mainzerstr. – Scharnweberstr. – Kinzigstr. – Frankfurter Allee – Voigtstr. – Rigaerstr. – Proskauerstr. – Eldenaerstr. – Liebigstr. – Rigaerstr. – Proskauerstr. – Frankfurter Allee – Warschauerstr. – Mühlenstr. – Stralauer Platz (Ostbahnhof)

Widerstand im Wedding

5 Jul

Am Freitag, den 8. Juli, um 19 Uhr lädt unsere Lieblingsgruppe „Hände weg vom Wedding“ zur Diskussion ins subversiv in der Brunnenstraße. Thema sind Alltagswiderstand und soziale Kämpfe im Wedding.

Nicht_WeddingBeschäftigte des Amadeus-Hostels wehren sich gegen ihren Null-Euro-Job. Die Zwangsräumung von Tina konnte nicht verhindert werden, doch Hunderte gehen auf die Straße. Stadtteilaktivist_innen verwandeln eine Ferienwohnung in eine Beratung von Erwerbslosen. In der Koloniestraße wehren sich Mieter_innen gegen drohende Vertreibung. Das sind nur einige von vielen Aktionen, mit denen Menschen im Wedding auf die alltäglichen Zumutungen des Kapitalismus reagieren. Dabei wird deutlich, dass die Kämpfe um mehr Lohn und Einkommen und um Mieterhöhungen und Luxussanierungen zusammengehören. Auf der Veranstaltung wird der Journalist Peter Nowak, Autor der Bücher “Zwangsräumung verhindern” und “Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht”, zusammen mit dem Filmemacher Matthias Coers ausführen, was diese sozialen Kämpfe verbindet. Der Regisseur des Films MIETREBELLEN wird mit Videos und Fotos von Kämpfen zum Wedding und zu Berlin berichten. Die Stadtteilinitiative Basta wird über ihre Arbeit berichten und dazu auch einen Film zeigen.

Es diskutieren:

peter-nowak-journalist.de
zweischritte.berlin
mietrebellen.de
basta.blogsport.eu

Dazu wird es leckere Küfa geben: Burger und Pommes. Wer dann noch gern weiter mit „Hände weg vom Wedding“ den Abend verbringen möchte, ist herzlich zu Party und Konzert im Anschluss eingeladen.

 

heute (17.05.): Küfa des Veganladen-Kollektivs Wedding

17 Mai

Das Veganladen-Kollektiv-Wedding lädt erneut zur Küfa in die Groni50 ein. Sie wollen einen kollektiv betriebenen, nicht-gewinnorientierten Veganladen im Wedding eröffnen. Ihr Ziel ist es, vegane und faire Lebensmittel für alle erhältlich zu machen. Wenn ihr sie unterstützen wollt und Lust auf eine vegane Küfa im Wedding habt, kommt vorbei. Heute zeigen sie zudem eine kurze Folge des Tatortreinigers.
KüfaVeganes/glutenfreies und so gut es eben geht bio und fair + Nachtisch. Was noch: die Groni hat ein Garten, da lässt es sich gemütlich sitzten & essen & quatschen.
Sie suchen auch noch Mitstreiter_innen, die ernsthaft interessiert daran sind, dieses Projekt zu stemmen. Wenn ihr sie kennenlernen wollt, Wünsche, Anregungen oder Kritik habt, dann findet ihr das Kollektiv jeden 3. Dienstag in der Groni oder ihr meldet euch gerne bei ihnen unter vlk-wedding@riseup.net.

DI 3.5. …vegane Küfa mit Lagerfeuer

2 Mai

feuer Wir hoffen, ihr seid alle gut in den Mai gekommen.
Zur Belohnung für die anstrengenden Demos, zünden wir für euch ein Lichtlein an.

Am Dienstag, 3.5.  öffnen wir wie gewohnt ab 20 Uhr die Pforte,
es wird veganes Essen geben und wenns dunkel wird dann Lagerfeuer.

Kommt vorbei – wir freuen uns auf euch.

 

 

5. April – Ende Gelände & Küfa

20 Mär

Wer – Wie – Was: Braunkohle macht kein Spaß!

endegelaendeDu möchtest der Weltklimakonferenz tatkräftig unter die Arme gleifen, um den Klimawandel auf mind. 1,5 Grad zu begrenzen? Zu Pfingsten ein Ausflug in die schöne Lausitz machen – und suchst noch Mitreisende? Dann komm doch am Dienstag, 05.04. zu uns in die Groni50:

Das Bündnis „Ende Gelände“ kommt zur nächsten Küfa und stellt sich & geplante Projekte vor – Gesetz dem Ziel „Kohle stoppen. Klima schützen.“

Küfa – Dienstag: 5.04.2016
Einlass & veganes Essen: 20 Uhr

Bis dann – wir freuen uns auf euch!

Keine Profite mit der Miete – Kurzer Bericht zur stadtpolitischen Aktivenkonferenz

28 Feb

Berlin boomt, von den europäischen Außengrenzen lassen sich immer weniger Migrant_innen abschrecken und mit Wohnen wird immer noch haufenweise Profit gemacht. Ein passender Zeitpunkt, um sich als stadtpolitische_r Aktivist_in mal wieder in größerer Runde auszutauschen. Nach der unglücklichen Entwicklung die der Mietenvolksentscheid im vergangenen Jahr genommen hat – juristische Zweifel, Rückzieher, Kompromiss, Vereinnahmung – luden die damaligen Initiator_innen und andere zu der Konferenz am 26. und 27. Februar an der TU Berlin ein. Selbstverständlich fühlten auch wir uns von der Veranstaltung angesprochen, da wir uns derzeit in langwierigen Verhandlungen mit der GESOBAU befinden.

Die Veranstalter_innen waren mit der gut besuchten Konferenz zufrieden, insbesondere weil sich viele unterschiedliche Initiativen und Kiezgruppen beteiligten. Neben bekannten Akteur_innen, wie Kotti & Co. oder der Interventionistischen Linken, konnte man auch Women in Exile, das Mietshäusersyndikat oder die kämpfenden Mieter_innen aus der Koloniestraße im Wedding oder vom Hansaufer in Moabit treffen. Von den vielen akut bedrohten linksradikalen Projekten, beispielsweise Friedel 54, Drugstore/ Potse, M99, Rigaer 94 oder aus der Wagenplatzszene war die Beteiligung allerdings verschwindend gering. Schade, lief doch der Kampf gegen Gentrification und für linke Freiräume lange und erfolgreich Hand in Hand.

Doch worum ging es konkret? Die Einladung hält fest: „3.000 Sozialwohnungen pro Jahr will der Senat in den nächsten Jahren fördern, mit viel zu kurzen Bindungen. Viel zu wenig: Berlin ist allein 2014 um 48.000 Menschen angewachsen. Wohnungsverbände und Politik schätzen, dass bis 2030 etwa 300.000 neue Wohnungen geschaffen werden müssen. Ein Konzept gibt es bislang allerdings nicht, und dass dabei die Bezahlbarkeit für alle Priorität hätte, ist nicht zu erwarten. Zugleich singt die Politik immer noch das hohe Lied auf Investor*innen, die man zum Bauen anregen will. […] Die Schaffung von günstigem Wohnraum ist ein wichtiger Beitrag um eine rassistische Spaltung der Stadtgesellschaft angesichts der vielen Neuberliner*innen aus den Krisenregionen dieser Welt zu verhindern.“

Stadtpolitische Aktivenkonferenz an der TU Berlin am 26./27.2.2016

Stadtpolitische Aktivenkonferenz an der TU Berlin am 26./27.2.2016 Weiterlesen

lecker Küfa: veganes/glutenfreies & fair & biologisch

16 Feb

Heute (Dienstag)Küfa lädt das Veganladen-Kollektiv-Wedding zur Küfa zu uns in die Groni ein. Das Veganladen-Kollektiv-Wedding will einen kollektiv betriebenen, nicht-gewinnorientierten Veganladen im Wedding eröffnen. Ihr Ziel ist es, vegane und faire Lebensmittel für alle erhältlich zu machen – und sucht auch noch Mitstreiter_innen! Wenn ihr sie unterstützen wollt und Lust auf eine vegane Küfa heute habt, kommt vorbei:

Wann: HEUTE 16.02 (jeden 3. Dienstag im Monat), ab 20:00
Wo: Groni50
Was: veganes und so gut es eben geht biologisches und faires Essen ( glutenfrei)

Dann bis später!

1 Jahr Bärgida – Uns reicht’s!

4 Jan

1jahrbärgida

Seit einem Jahr verbreitet Bärgida jeden Monat rassistische und antisemitische Hetze. Sie ziehen jede Woche durch Mitte oder Moabit. Bärgida ist ein Radikalisierungsraum für Rassist*innen. Brandstifter (Enrico Schöttstädt/BDH), irre Reichsbürger (Kastius), Gewalttäter, NPD, AfD und Pro Deutschland: alle sind bei Bärgida herzlich willkommen.

Doch es gibt auch antifaschistischen Widerstand. Nicht nur wurde die Infrastruktur von Bärgida wiederholt untauglich gemacht und die Weihnachtsfeier gestört, auch die Umgebung des Anmelders Karl Schmitt wurde über ihren rassistischen Nachbarn infomiert.

Der Druck wird nun weiter erhöht. Zum einjährigen Geburtstag von Bärgida wird eine große Gegendemo stattfinden, anschließend gibt es kreativen Protest.

NoBärgida Demonstration // 11.1 // 18.30 Uhr // Washingtonplatz