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Gemeinsam gegen rechte Hetze und Gewalt

15 Dez

Antifa NeuköllnFaschos verpisst euch!
Gemeinsam gegen rechte Hetze & Gewalt
Freitag 16.12. / 18 Uhr / Hermannplatz

(english below)

In der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember gab es Neukölln mindestens drei Angriffe von Faschist*innen: Auf das linke Kollektivkaffee k-fetisch wurde ein Brandanschlag verübt; der Buchladen Leporello, in dem 10 Tage zuvor eine AfD-kritische Veranstaltung stattfand, wurde mit Pflastersteinen attackiert; die Privatwohnung eines linken Aktivisten wurde mit Steinen und Farbe angegriffen.

Zumindest beim Brandanschlag auf das k-fetisch nahmen die Täter*innen
die Gefährdung von Menschenleben billigend in Kauf, da sich das
k-fetisch in einem voll besetztem Wohnhaus befindet. Diese Angriffe sind
nicht die Ersten und werden nicht die Letzten gewesen sein: auf der
Facebook-Seite der Nazi-Gruppe „Freie Kräfte Neukölln“ wurde eine Grafik
mit linken Orten und eine weitere Grafik mit Geflüchteten-Unterkünften
veröffentlicht, die als mögliche Anschlagsziele in Frage kommen sollen.

Ermutigt durch die rechte Hetze in Deutschland und den erstarkenden
Nationalismus in Europa, ungehindert durch die Behörden und mit der
Erfahrung von über 100 Brandanschlägen auf Geflüchteten-Unterkünfte in
den letzten zwei Jahren, sehen sich die Nazis in der Offensive. Dies
begünstigt ein gesellschaftliches Klima, in dem Menschen, die nicht ins
reaktionäre Weltbild passen, vermehrt Angriffen auf offener Straße
ausgesetzt sind.

Das werden wir nicht unbeantwortet lassen – unsere Solidarität gegen
eure Hetze! Faschos verpisst euch!

Kommt zur Demo am Freitag den 16.12., 18 Uhr, Hermannplatz.

—– english —–

Fascists, fuck off!
Together against right-wing agitation and violence!

On the night between the 11th and 12th of November there were at least
three assaults by fascists in Neukolln: an arson attack against the
left-wing café collective k-fetisch; an attack with stones against the
Leporello bookstore, which hosted a meeting against the Afd 10 days ago;
an attack with stones and spray-paint against the apartment of a
left-wing activist.

At least in the case of the arson attack on k-fetisch, the perpetrators
were willing to risk endangering human lives as the café is located on
the ground floor of a fully occupied residential house.

These attacks are not the first and they will not be the last: the
facebook page of the Nazi group „Freie Kräfte Neukölln“ (Free Forces
Neukolln) recently published two graphs, one with left-wing locations
and another with shelters for refugees, to be treated as potential
targets.

Encouraged by the right-wing agitation in Germany and growing
nationalism in Europe, unhindered by the authorities and using the
experience of 100 arson attacks against refugee shelters in the last two
years, the Nazis are on the offensive. This facilitates a social
atmosphere in which people who do not fit into a reactionary worldview
are increasingly exposed to open attacks.

We will not leave this unanswered – our solidarity should stand against
their agitation.

Fascists, fuck off!

Come to the demonstration on Friday the 16th of December, 18.00 at
Hermannplatz.

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Endlich wieder: Hausparty am 19.11.2016

3 Nov

partyflyer2016_webNach langen, zähen Verhandlungen haben wir nun endlich einen neuen Mietvertrag für die Groni50 unter­ zeichnen können. Wir danken allen Unterstützer*innen herzlichst für die Solidarität, die uns Kraft und Aus­ dauer fürs Weiterkämpfen gegeben hat!

Und selbstverständlich gehört das auch gefeiert: Am 19. November laden wir Euch wieder zu unserer alljährlichen Hausparty! Wie immer wird es ein wildes Durcheinander. Wir freuen uns riesig auf Euch!

19. November 2016 in der Groninger Straße 50
Eintritt ab 20 Uhr
Musik ab 21 Uhr

Konzert
Mo et Moi – Minimal Bombast Loops (Berlin Wall of Sound)

Alva Litz – Anarchanson française made in Berlin

Konserve:
Testrock – diskursorientiert & tanzbar
Fwd:Katzenbild;) – Pathos-Pop
Karacho Rabaukin – Balkan Beats (Klub Balkanska/Danza Globalistan)
Cable Street Beat – dancing with attitude
t.i.A b2b Bruno – Techno
Musica di Sottofondo – Independent Mix
Kalle – Psychedelic
Nessuno x – italian music disco trash

Keine Fundis, keine AfD – Demos am 16./17.9.2016

5 Sep

What the fuck?!Am diesjährigen Berliner Wahlwochenende heißt es: Auf die Straße! Am 17. September wollen wieder einmal die christlich-fundamentalistischen Lebensschützer*innen „für das Leben“ durch Berlin-Mitte marschieren. Sie sprechen Frauen* ein selbstbestimmtes Recht auf ihren Körper ab und posaunen trotz proklamiertem „Schweigemarsch“ ihre antifeministische, trans- und homophobe, nationalistische und rassistische Ideologie in die Welt heraus. Das Bündnis „What the fuck?!“ ruft zur Demonstration für eine befreite, emanzipierte Gesellschaft und gegen christlichen Fundamentalismus und reaktionäre Ideen auf.

17. September 2016 | 12 Uhr | S Anhalter Bahnhof
Antifaschistische und queerfeministische Demonstration des What-the-Fuck!?-Bündnisses

Stoppt die AfD!Am Vorabend, dem 16. September, wird gegen die AfD, die in den Berliner Wahlumfragen momentan auf etwa 10 Prozent kommt, demonstriert. Der Fokus liegt auf Beatrix von Storch, führende AfD-Politikerin, und dem Verein „Zivile Koalition e.V.“. Unter dem Dach dieses Vereins werden rassistische, trans- und homophobe und nationalistische Ideologien verbreitet; er trug maßgeblich zum Erfolg der AfD bei. Von Storch ist  kämpft ebenso bei den Lebensschützer*innen an vorderer Stelle gegen Abtreibungen, Homoehe und für ein völkisches Familienideal. Antifaschiste Gruppen rufen zur Demonstration „Stoppt die AfD! Weg mit Beatrix von Storchs Zentrum »Zivile Koalition« in Mitte“ auf.

Freitag, 16. September 2016 | 18 Uhr | S-Bhf. Schönhauser Allee
Demonstration gegen AfD, Beatrix von Storch, Lebensschützer*innnen

Kiez-Quiz

3 Sep

Im Rahmen der Weddinger Sprach- und Lesewoche freuen wir uns Euch am 3. September zu uns in die Groni50 zum Kiez-Quiz einzuladen.

Bei unserem Kiez-Quiz könnt ihr in Teams intellektuelles und_oder überflüssiges Wissen unter Beweis stellen oder einfach wild drauf los raten. Im Rahmen unserer Büchertauschaktion könnt ihr euch mit neuem Lesestoff versorgen, euch über Lieblingsbücher und -autor_innen austauschen und ausgelesene Bücher loswerden- aber bitte keine Handbücher für Windows 95 oder angeschimmelte Schulbücher aus den 80ern.

Los geht es um 20 Uhr. Cocktails gibt’s auch!

Kiezkino in Rixdorf

9 Aug
Andreas -horn- Hornig, via wikipedia, cc

Andreas -horn- Hornig, via wikipedia, cc

Auch in diesem Sommer laden der Gemeinschaftsgarten Prachttomate und das Rixdorfer Kiezforum zu einer kleinen OpenAir-Kinoreihe mit (stadtentwicklungs)politischen Filmen ein. Nach den Vorführungen findet jeweils ein Publikumsgespräch statt.

Termine: 19., 23. und 30. August
Start: jeweils 20.30 Uhr
Ort: Gemeinschaftsgarten Prachttomate, Bornsdorfer Str. 9-11, 12053 Berlin
Bei Regen: Café Linus, Hertzbergstr. 32
Eintritt frei, Spende erwünscht.

Programm

Freitag 19. August 2016
„Vom Niedriglohnsektor zur Zwangsräumung“, Videovortrag mit Mathias Coers und Peter Nowak

Berichte, Videos, Bilder, Lesung zu aktuellen Wohn- und sozialen Kämpfen mit dem Autoren und Journalisten Peter Nowak (Buchveröffentlichung „Ein Streik steht wenn mensch ihn selber macht“) und dem Filmemacher und Soziologen Matthias Coers (Dok film „Mietrebellen“). Der Niedriglohnsektor wächst, die Mieten steigen, Mietschulden und Zwangsräumungen sind oftmals die Folgen – wie können die Kämpfe am Arbeitsplatz mit Selbstorganisationsversuchen von Mieter*innen verbunden werden? Im Anschluss – Diskussion.

Dienstag 23. August 2016
„Der Umsetzer“, Spiel film von Benno Trautmann / Brigitte Toni Lerch (D 1976, 75 Min.)

Der Umsetzer ist Angestellter einer gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft. Seine Aufgabe ist es, „renitente“ Mieter*innen von abzureißenden Altbauten in Kreuzberg und Wedding zum Umzug ins Märkische Viertel zu bewegen. Hierzu arbeitet er mit allen Tricks und Mitteln. Auch den alten Nachtwächter Fritz Britz hat der Umsetzer im Visier. Ein Image film soll die Wegsanierung von Menschen ins rechte Licht rücken. Der Film „Der Umsetzer“ zeigt die Einsamkeit, Trostlosigkeit und Verzwei flung der Betroffenen in einfühlsamen Bildern, die auf eingehenden Recherchen beruhen. Der Film wurde mit Preisen ausgezeichnet. Im Anschluss besteht Raum für Austausch.

Dienstag 30. August 2016
„Projekt A“, Dokumentar film von Marcel Seehuber / Moritz Springer (D 2015, 88 Min.)

Verschiedene, sich mehr oder weniger dem Anarchismus zuzurechnende Organisationen und Aktivist*innen versuchen im Hier und Jetzt Ansätze einer anderen, herrschaftsfreien Welt zu verwirklichen. Das Autorenduo besucht ein großes anarchistisches Treffen in der Schweiz, eine anarchosyndikalistische Gewerkschaft in Barcelona, einen selbstorganisierten Anwohner*innenpark in Exarchia/Athen, einen Antikapitalisten, der spanische Banken um fast eine halbe Million Euro erleichterte, eine von diesem mitinitiierte Kooperative mit eigener Produktion und Währung, eine Anti-Atom-Aktivistin und einen Betrieb der solidarischen Landwirtschaft in München. Im Anschluss – Gespräch mit dem Co-Autor Moritz Springer

„Kiezkino im Garten“ ist eine Kooperation von Kiezforum Rixdorf
(www.rixdorf.org // twitter.com/kiezforum) und
Gemeinschaftsgarten Prachttomate (prachttomate.de).
Kiezforum Rixdorf, c/o Café Linus, Hertzbergstr. 32, 12055 Berlin

Rigaer 94 verteidigen! Investor*innenträume platzen lassen!

8 Jul

Nichts ist Vorbei! Rigaer 94 verteidigen! Investor*innenträume platzen lassen! Samstag 9. Juli / Wismarplatz / 20.30 Uhr Auftaktkundgebung / 21 Uhr Demostart!

Rigaer 94 verteidigenSeit Wochen werden die Bewohner*innen der Rigaer Straße von der Polizei belagert und der ganze Friedrichshainer Kiez wird mit willkürlichen Behördenmaßnahmen gegängelt. „Gefahrengebiet“ heißt die vermeintliche Rechtfertigung dafür.

Wir rufen alle dazu auf, sich mit den Bewohner*innen solidarisch zu zeigen, Verdrängungspolitik und Repression nicht hinzunehmen sowie dem Ausspielen von Kämpfen von Geflüchteten und um eine Stadt für alle eine klare Absage zu erteilen.

Morgen, am 9. Juli wird um 13 Uhr am Potsdamer Platz eine Demo gegen das mörderische EU Grenzregime stattfinden. Wir rufen hiermit alle dazu auf, sich an der Demo gegen alle Abschiebeabkommen zu beteiligen.

Ebenso morgen, am 9. Juli, um 20.30 Uhr heißt es zum Demostart am Wismarplatz „Rigaer 94 verteidigen! Investor*innenträume platzen lassen!“.

Route: Start Wismarplatz – Boxhagenerstr. – Mainzerstr. – Scharnweberstr. – Kinzigstr. – Frankfurter Allee – Voigtstr. – Rigaerstr. – Proskauerstr. – Eldenaerstr. – Liebigstr. – Rigaerstr. – Proskauerstr. – Frankfurter Allee – Warschauerstr. – Mühlenstr. – Stralauer Platz (Ostbahnhof)

Widerstand im Wedding

5 Jul

Am Freitag, den 8. Juli, um 19 Uhr lädt unsere Lieblingsgruppe „Hände weg vom Wedding“ zur Diskussion ins subversiv in der Brunnenstraße. Thema sind Alltagswiderstand und soziale Kämpfe im Wedding.

Nicht_WeddingBeschäftigte des Amadeus-Hostels wehren sich gegen ihren Null-Euro-Job. Die Zwangsräumung von Tina konnte nicht verhindert werden, doch Hunderte gehen auf die Straße. Stadtteilaktivist_innen verwandeln eine Ferienwohnung in eine Beratung von Erwerbslosen. In der Koloniestraße wehren sich Mieter_innen gegen drohende Vertreibung. Das sind nur einige von vielen Aktionen, mit denen Menschen im Wedding auf die alltäglichen Zumutungen des Kapitalismus reagieren. Dabei wird deutlich, dass die Kämpfe um mehr Lohn und Einkommen und um Mieterhöhungen und Luxussanierungen zusammengehören. Auf der Veranstaltung wird der Journalist Peter Nowak, Autor der Bücher “Zwangsräumung verhindern” und “Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht”, zusammen mit dem Filmemacher Matthias Coers ausführen, was diese sozialen Kämpfe verbindet. Der Regisseur des Films MIETREBELLEN wird mit Videos und Fotos von Kämpfen zum Wedding und zu Berlin berichten. Die Stadtteilinitiative Basta wird über ihre Arbeit berichten und dazu auch einen Film zeigen.

Es diskutieren:

peter-nowak-journalist.de
zweischritte.berlin
mietrebellen.de
basta.blogsport.eu

Dazu wird es leckere Küfa geben: Burger und Pommes. Wer dann noch gern weiter mit „Hände weg vom Wedding“ den Abend verbringen möchte, ist herzlich zu Party und Konzert im Anschluss eingeladen.