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DI 15.3.: Küfa des Veganladen-Kollektivs Wedding

11 Mär

KüfaAm Dienstag, den 15.03.2016, lädt das Veganladen-Kollektiv-Wedding erneut zur Küfa in die Groni50 ein. Euch erwartet leckeres veganes/glutenfreies und so gut es eben geht bio und faires Essen + Nachtisch! Das Veganladen-Kollektiv-Wedding will ein kollektiv betriebenen, nicht-gewinnorientierten Veganladen im Wedding eröffnen. Ihr Ziel ist es, vegane und faire Lebensmittel für alle erhältlich zu machen.

Wann: 15.03. (jeden 3. Dienstag im Monat), ab 20:00
Wo: Groni50 (Groninger Straße 50, Wedding)

!Sie suchen Mitstreiter_innen, die ernsthaft interessiert daran sind, dieses Projekt zu stemmen!
Wenn ihr sie kennen lernen wollt, Wünsche, Anregungen oder Kritik habt, dann meldet euch bei gerne unter vlk-wedding@riseup.net.

DI 1.3.: Küfa mit türkisch/kurdischem Film „SONG OF MY MOTHER“

28 Feb

Ich gestehe, dass ist einer der besten Filme, den ich je auf Filmfestivals gesehen habe:

„SONG OF MY MOTHER | Annemin Şarkısı“ von Erol Mintaş – mit der überzeugenden & sympathischen Hauptdarstellerin Zübeyde Ronahi (…ihr seht, wir stimmen uns&euch schon auf den Frauen*kampftag ein).

song_of_my_motherStory: The film tells the story of a young teacher Ali who lives with his aging mother Nigar in Istanbul’s Tarlabaşı district, home to many Kurdish refugees. The gentrification of the city forces them to move for a second time. Nigar is convinced that her old neighbours have all moved back to their Kurdish village. Every morning she packs her belongings and sets out to return to her village. She roams the city, in search of her village and in search of the song that keeps returning in her dreams.

Movie will be shown in Kurdish&Turkish with english subtitles. Wir zeigen den Film auf kurdisch&türkisch mit englischen Untertiteln.

We will serve vegan&turkish food and Baklava. Als Küfa gibt es veganes & türkisches Essen und Baklava.

Küfa – Dienstag: 1.03.2016
Einlass & veganes türkisches Essen: 20 Uhr
Filmbeginn: ca. 21 Uhr

 

Am 8. März ist Frauen*kampftag!

24 Feb

Am 8. März ist Frauen*kampftag. In Berlin findet die diesjährige Demonstration am 6. März statt. Auch in Köln wird es am 12. März eine Demonstration geben. Gegen Sexismus und Rassismus! Hier ein Mobi-Video von leftvision:

Gegen Gefahrengebiete, Bärgida, Sexismus und Rassismus

5 Feb

Der kommende Samstag hat es in sich. Am 6. Februar finden gleich vier Demonstrationen statt. Wir haben sie für euch zur Übersicht zusammengestellt. Wir sehen uns auf der Straße.

12 bis 15 Uhr Checkpoint Charlie
Sit-In zum Gedenken und in Protest gegen die Morde an Migrant*innen am Grenzzaun in Ceuta. Am Abend von 18 bis 21 Uhr gibt es noch eine Konferenz im Mehringhof unter dem Titel „Konsequenzen der EU-Migrations- und Grenzpolitik“
Mehr Infos: 6feb-ceuta.org
Twitter: #6fceuta

13.30 Uhr Hauptbahnhof
Proteste gegen den europaweiten Pegida Aktionstag. Bärgida blockieren! Solidarity without borders!
Mehr Infos: berlin-gegen-nazis.de
auf Twitter: #nobärgida

16 Uhr Gürtelstraße / Wiesenweg (Rummelplatz)
Demo: „Rebellische Strukturen verteidigen, solidarische Kieze schaffen“ – gegen Gefahrengebiete und in Solidarität mit Rigaer94, Friedel54, HG/M99!
Mehr Infos: linksunten.indymedia.org

19.30 Uhr Outside of Café Lichtburg , Behmstraße
Demo: „No means No. RooshV not Welcome!“ Der sogenannte Pick-up-Artist aka Vergewaltigungsbefürworter und Sexist RooshV will einn „praktischen“ Workshop abhalten. Zeigen wir ihm, was wir davon halten!
Mehr Infos auf Facebook.

DI 2.2.2016: Küfa + 3 eigenwillige Frauen in „Das Fräulein“

31 Jan

The Hateful 8, Legend, Die dunkle Seite des Mondes, Alvin und die Chipmunks 4 – nur Männer im Kino … unser Film gegen die Männerdominanz:

Das Fraeulein – Andrea Staka„Das Fräulein“ der Regisseurin Andrea Štaka erzählt von drei eigenwilligen Frauen unterschiedlicher Generationen:
Vor 25 Jahren verließ Ruza Serbien, um in der Schweiz neu anzufangen und die Vergangenheit zu vergessen. Sie verliert sich in wohlorganisierter Monotonie, bis sie Ana trifft. Die junge Frau aus Sarajewo sprüht vor Lebensdurst. Doch hinter ihrer Energie verbirgt sich ein Kriegstrauma, was der aufkeimenden Freundschaft ebenso im Wege steht, wie Ruzas Unfähigkeit, sich ganz zu öffnen.
Der Gewinner des Goldenen Leoparden in Locarno schlägt sensible Töne an und bietet starke Charakterisierungen erzählt von Entwurzelung und Sehnsucht in einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen zwischen verschiedenen Kulturen, Religionen und Ländern bewegen, sei es als Reisende, Vertriebene oder einfach Heimatlose.

Küfa – Dienstag: 2.02.2016
Einlass & Essen: 20 Uhr
Filmbeginn: ca. 21 Uhr

Polizei stürmt Rigaer94

14 Jan

Gestern Abend stürmte die Berliner Polizei mit 500 Beamt*innen das Hausprojekt in der Rigaer Straße 94. Auch im Nachbarprojekt, der Liebigstraße 34, wurde Musiktechnik zerstört. Der Kiezladen der bedrohten Friedelstraße 54 hat eine Solidaritätserklärung verfasst, der wir uns nur uneingeschränkt anschließen können:

Wir sind solidarisch mit der Rigaer94 und allen betroffenen und genervten Nachbar*innen. 500 BeamtInnen, Hubschrauber und der ganze PiPaPo für die Befindlichkeiten und den Wahlkampf vom harten Henkel, während im Wochentakt in Berlin und Umland rassistische Angriffe gegen Unterkünfte und Geflüchtete gemeldet werden, oder – wie kürzlich bekannt wurde – hunderte Nazis unerkannt im Untergrund leben. Wurde auch nur in einem Fall so ein Aufriss veranstaltet? Teile dieser Antwort würde die Bevölkerung nur verunsichern. Prioritäten muss man halt haben.

Für uns heißt das: Jetzt erst recht zur Demonstration gegen Gefahrengebiet und Verdrängung am 06. Februar nach Friedrichshain. Denn in der Rigaerstraße zeigt sich eins deutlich: Hat sich die Politik in den letzten Jahren bei der Verdrängung alternativer Wohn- und Lebensformen zurückhaltend gezeigt und die Arbeit EigentümerInnen und Investoren überlassen, steht sie doch immer bereit, dort einzugreifen wo dies nicht erfolgreich ist.

Ein Kampf für solidarische Nachbarschaften und die Stadt von unten bedeutet auch immer Widerstand gegen die Besetzung und Dauerüberwachung unserer Kieze. Wir wollen selbst entscheiden wo und wie wir leben und wehren uns dort, wo wir darin eingeschränkt werden. Sei es nun gegen eine eigentümerfreundliche Gesetzgebung, profitgeile Investoren oder einen beleidigten Innensenator. Es bleibt dabei: Wir bleiben alle!

Zum gesamten Artikel des Kiezladens.

Und hier noch der Audiomitschnitt der Pressekonferenz der Rigaer94:

5.01.2016: Reise ins Zauberland mit lecker veganem Essen

4 Jan

An den Grenzen wird wieder verstärkt kontrolliert, es ist viel zu kalt – wir versuchen es trotzdem:

Hayao Miyazaki

Chihiros Reise ins Zauberland (Hayao Miyazaki)

Wir laden euch zu unserer ersten Küfa 2016 ein und möchten mit euch auf eine Reise gehen. Ins Zauberland von Hayao Miyazaki, in dem ein kleines Kind in einer fremden Welt überleben lernt. In der Neugierde und Hilfsbereitschaft die Angst vor dem Fremden besiegt. In der es wichtig ist, seinen Namen und seine Identität nicht zu vergessen…

Ein Film, angereichert mit überbordender Fantasie, vielfältigen Figuren und surrealen Szenarien – auch für Personen über 18 geeignet.

Für Reiseverpflegung (warmes veganes Gericht) ist gesorgt!

Küfa – Dienstag: 5.01.2016
Einlass & Essen: 20 Uhr
Filmbeginn: ca. 21 Uhr

 

 

Rassistische Abstimmung im Mietshaus

18 Dez

Eine Wohngemeinschaft im Wedding wollte einen neuen Mitbewohner. Ein Mann aus dem Tschad sollte in ein freies Zimmer ziehen. Doch die Hausverwaltung „Harry Gerlach GmbH“ lehnte ab und startete eine Umfrage, ob „Asylanten“ im Wohnhaus wohnen dürfen.

Initiative "Flüchtlinge willkommen"In Zeiten von überfüllten Notunterkünften, die eine Zumutung sind, sollte man meinen, dass Privatwohnungen, die freie Zimmer für geflüchtete Menschen zur Verfügung stellen, ein Schritt in die richtige Richtung sind. Es gibt sogar die Initiative „Flüchtlinge willkommen“, die genau das zum Ziel hat. Doch sehen das offensichtlich nicht alle so.

Eine Wohngemeinschaft im Wedding wollte einem Mann aus dem Tschad, der seit drei Jahren in Deutschland lebt, ein Zimmer anbieten. Allerdings lehnte die Hausverwaltung „Harry Gerlach GmbH“ den Einzug ab. Kurz darauf startete sie ein rassistische Umfrage unter den Mietparteien. Sie sollten zustimmen oder ablehnen, ob die Wohngemeinschaft, den Mann bei sich einziehen lassen könne. Niemand solle sich übergangen fühlen und „womöglich der Hausfrieden in Mitleidenschaft gezogen“ werden.

Mitbewohner*innen aufgrund der Herkunft abzulehnen ist verstößt gegen das Antidiskriminierungsgesetz. Die Annahme, dass Menschen, die nicht in Deutschland geboren wurden, den Hausfrieden in Mitleidenschaft ziehen könnten, ist rassistisch. Gerade in der aktuellen Situation, die keine „Flüchtlingskrise“, sondern eine Berliner Verwaltungskrise ist, sollten Menschen, die Platz in ihrer Wohnung haben, Zimmer zur Verfügung stellen.

Mehr dazu lesen.
Das Schreiben der Hausverwaltung.
Initiative „Flüchtlinge willkommen“

15.12. vegane Küfa und dieser Film mit den Geistern

14 Dez

GeisterDas Veganladen-Kollektiv-Wedding* lädt erneut zur Küfa in unser Haus ein. Sie wollen einen kollektiv betriebenen, nicht-gewinnorientierten Veganladen im Wedding eröffnen.

Als Vorgeschmack gibt es deshalb für euch – wie immer zur zweiten Küfa im Monat – veganes/glutenfreies und so gut es eben geht biologisches und faires Essen (mit Nachtisch).
Als Film zeigen sie dieses mal den Klassiker „Die Geister die ich rief“ mit Bill Murray – zum entspannten Jahresausklang.

Einlass und Essen: ab 20 Uhr
Filmbeginn: ab ca. 21 Uhr

*Wenn ihr Wünsche, Anregungen oder Kritik an das Veganladen-Kollektiv-Wedding habt, dann meldet euch gern bei ihnen unter vlk-wedding@riseup.net. Sie suchen weiterhin Mitstreiter_innen, die das Projekt Veganladenkollektiv gemeinsam mit ihnen realisieren wollen.

Hände weg von VIO.ME!

18 Nov

vio.me

Seit vier Jahren halten die ArbeiterInnen von VIO.ME in Thessaloniki ihre Fabrik besetzt, seit zweieinhalb Jahren produzieren sie biologische Reinigungsmittel und Seifen, immer nach dem Grundsatz der Arbeiterkontrolle der Produktion und der Selbstverwaltung durch die Vollversammlung. Sie sind damit zu einem Symbol des Widerstandes gegen die Folgen der Krise und die Austeritätspolitik geworden. Ihr Weiterbestehen verdanken sie auch der breiten Unterstützung in Griechenland und international.

Nun droht der Belegschaft die Zwangsversteigerung des Fabrikgeländes und die Räumung der Fabrik ab dem 26.11.2015. Deshalb organisieren die Kolleg*innen eine Aktionswoche vom 17.11. – 24.11. mit Demonstrationen und Veranstaltungen in Thessaloniki. Sie bitten auch um griechische und internationale Unterstützung gegen die Zwangsversteigerung z.B. durch Solidaritätserklärungen und Aktionen.

Sendet bitte Solidaritätsbotschaften bis zum 24. November per Email an: protbiometal@gmail.com

Weitere Infos: gskk.eu oder griechenlandsoli.com

Solidarisch sauber
Quelle: berlin.zwangsräumungverhindern.org