DI 01.09.: Küfa mit iranischen Film *Der Kreis*

29 Aug

kreisAtomabkommen = Freundschaft = alles gut…arggg…

Wir wollen mit euch zur nächsten Küfa (Dienstag, 01.09.) ein Film über Frauen im Iran schauen: „Der Kreis“ (Dayereh) von Jafar Panahi beschreibt das Schicksal von acht Frauen, der mit einer Entlassung aus dem Gefängnis beginnt und einer Inhaftierung endet. Den Frauen sind selbst einfachste Dinge verwehrt. Ohne männliche Begleitung ist es untersagt, ein Busticket zu kaufen oder ein Hotelzimmer zu buchen. Überall gibt es Kontrollen, jede Bewegung wird überwacht. Eine Schwangerschaft wird zur existentiellen Krise und die Lebensumstände machen sie umso unlösbarer.

Einlass & Essen ab 20Uhr; Film (leider nur dt.) ab ca. 21Uhr.

Lärm-Demo gegen Verdrängung!

25 Aug

Aufruf von „Hände weg vom Wedding“ zur Lärm-Demo
12.09.2015 | 14 Uhr | Vinetaplatz (nahe U-Bhf. Voltastraße, Berlin-Wedding)

Bebauung des Mauerparks, Mieterhöhungen, Verdrängung: Widerstand!

Die Stadt wird weiter ausverkauft. Für kapitalistische Interessen werden Grünflächen mit teuren Bauprojekten zerstört, Mieten erhöht, Mietwohnungen in Ferien- oder gleich Eigentumswohnungen umgewandelt. Wer den Renditeinteressen entgegensteht, wird kriminalisiert und auf Demonstrationen von der Berliner Polizei zusammengeschlagen. Wer sich, wie viele Menschen, die teuren Mieten nicht mehr leisten kann, wird mit der vereinten Gewalt von Eigentümer*in, Hausverwaltung,  Gerichtsvollzieher*in und Polizei zwangsgeräumt und praktisch in die Wohnungslosigkeit geschickt. Am Beispiel der im Jahr 2013 zwangsgeräumten Rosemarie F. aus Reinickendorf, konnte die gesamte Stadt sehen, wie tödlich diese Praxis für die Betroffenen ist. Alles für ein prächtiges kapitalistisches Projekt „Stadt“, in dem nur noch Profite und die totale Verwertung stehen.

Bildschirmfoto 2015-08-25 um 17.44.22Es ist inzwischen eine Binsenweisheit, dass in Berlin zu wenig Wohnraum entsteht, der nicht für die derzeitigen Gewinner*innen im Kapitalismus errichtet wird. Gated Communities wie die “Marthas Höfe” in Prenzlauer Berg und andere teure Eigentumswohnungen wie “The Green View” im Wedding sollen uns dahin vertreiben, wo wir die Profitinteressen weniger zu gefährden scheinen. Die tristen Vororte von Paris und anderen Metropolen zeigen auf, wohin die Fahrt gehen soll.

Rassismus und soziale Ausgrenzung…

Auch das Weddinger Brunnenviertel ist, wie zahlreiche Kieze in Moabit, Neukölln, Kreuzberg und vielen anderen Bezirken, seit einiger Zeit in den Fokus von Akteur*innen der neoliberalen Stadtaufwertung gerückt. Und nun hat die Wohnungsbaugesellschaft DEGEWO vielen Mieter*innen angekündigt, dass ihre Mieten steigen werden. Potentiell sind ca. 6.500 Wohnungen allein im Wedding betroffen. Anfang April hat die DEGEWO entschieden, dass sie die angebotenen Förderungen vom Senat zur Deckelung der Mieten ab 1. April nicht weiter nutzen möchte. Indem sie frühzeitig Förderdarlehen für sozialen Wohnungsbau an das Land Berlin abbezahlt hat, lässt sie die Wohnungen verfrüht aus dem Schutz der Mietpreisbindung fallen. Real werden es jetzt schon 1.600 Wohnungen sein, bei denen die Miete massiv steigen wird. Die Folgen: Mieter*innen werden verdrängt und sollen einer  wohlhabenderen Klientel weichen. Und jede Person kann die nächste sein. Gerade als “Ausweichbezirk” für den nahezu “durchgentrifizierten” Prenzlauer Berg, gerät der benachbarte Wedding immer stärker unter die Zahnräder von Mieterhöhung und Verdrängung.

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Die Brunnen wird Mitte Zwanzig!

21 Aug

Hoffest-flyerDie Groni50 gratuliert dem letzten schönen Haus in der Brunnenstraße und schließst sich euren Geburtstagswünschen an: Auf das die Brunnenstr. 6/7 als kollektives Wohnprojekt noch existiert, „wenn alle Tourist*innen schon lange wieder weg sind und die Lofts nach und nach verfallen, wenn wir sie umbauen zu großen WGs und wieder Platz finden auf den Straßen zu tanzen.”

Alles zur Geburtstagsfeier gibs hier.

18.08. : Pizza-KüfA & Foodsaver-Food

17 Aug

Am Dienstag kommen sie wieder, das Veganladen-Kollektiv** und zaubert in unserer Küche für euch PIZZA: Vegane Pizza und als Nachtisch Waffeln (wie immer so gut es eben geht bio, fair, saisonal
und regional+es wird wieder eine glutenfreie Variante geben).

Ab ca. 21Uhr wird der Film Cowspiracy ( englisch mit deutschen Untertitel, 91 min, 2014 ) gezeigt:
„Bei seinen Recherchen zur Umweltthematik fand Kip Andersen nicht nur heraus, dass die industrielle Tierhaltung der Erde mehr Schaden zufügt als jede andere Industrie, sondern stieß auch auf die wunderliche Tatsache, dass viele Umweltschutzorganisationen diese folgenschwere Tatsache völlig außer Betracht lassen.“

cowspiracy-landscapeDie industrielle Tierhaltung ist in hohem Maße für den Klimawandel, die Waldzerstörung, die zunehmende Wasserverknappung und weitere Umweltprobleme verantwortlich. Einem Bericht des World Watch Instituts zufolge entfallen mindestens 51 Prozent aller in die Erdatmosphäre freigesetzten Treibhausgase auf die Tierwirtschaft.

Kip Andersen wollte herausfinden, woran es liegt, dass namhafte Umweltschutz­organisationen diese Tatsachen auszuklammern scheinen und die Fleisch- und Milchindustrien faktisch ignorieren, anstatt ihnen effektiv entgegenzuwirken. In einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Produzenten Keegan Kuhn konfrontierte er daher Vertreter von Organisationen wie Greenpeace, Sierra Club, Natural Resources Defense Council (NRDC) und anderen bekannten Umweltschutzorganisationen und stellte ihnen genau diese prekäre Frage.“

Außerdem freuen wir uns auf die Mitbringsel der Foodsaver: Es gibt beste Reste für euch zum mitnehmen!

**Wir wollen in diesem Jahr einen kollektiv betriebenen, nicht-gewinnorientierten Veganladen mit integriertem Café im Wedding eröffnen. Unser Ziel ist es, vegane und faire Lebensmittel für alle erhältlich zu machen. Wenn ihr uns unterstützen wollt und Lust auf eine vegane Küfa im Wedding habt, kommt vorbei.

 

 

4.08. – Filmwahl-KÜFA in der Groni

3 Aug

Für alle, die in Berlin den Sommer genießen, bieten wir am Dienstag Abend wieder unsere Groni-Küfa an. Einlass&Essen ab 20Uhr,dann haben wir zwei Filme für euch zur Auswahl – welchen möchtet ihr ab ca. 21 Uhr sehen?:
Kuefa
Entscheidet ihr euch für Film A, der „eine anarchische, politisch unkorrekte Komödie” ist. Als Kritik „zum Turbo-Kapitalismus! In diesem mit giftigen Onelinern gespickten Sozialwestern stehen sich zwei Parteien gegenüber – ganz normale arbeitende Leute, die gegen das Gesetz verstoßen und plötzlich zu den Bösen zählen, und die wirklich Bösen, die unbehelligt vom Staat keine Gesetze kennen und sich in Wohlstandsnischen zurückziehen. Schwärzer geht’s nicht!”

Oder doch Film B über die „Fundamente” des deutschen Terrorismus: die schmerzliche Auseinandersetzung mit den in die NS-Verbrechen verstrickten Eltern, die Empörung über den Vietnamkrieg, die Aufkündigung traditioneller Geschlechterrollen und Familienverhältnisse.

Heute (Film-)Wahlabend:
Film A: Louise hires a contract killer von von Gustave Kervern & Benoît Delépine
Film B: Wer wenn nicht wir von Andres Veiel

Kommunale Räumungen: mehr Klagen trotz weniger Mietrückstände

29 Jul

Die Stadtsoziolog*innen Laura Berner, Andrej Holm, Inga Jensen haben die Studie „Zwangsräumungen und die Krise des Hilfesystems – eine Fallstudie in Berlin“ herausgegeben. Die Autor*innen untersuchten von 2009 bis 2013 mittels behördlichen Quellen, amtlichen Statistiken und Interviews das Ausmaß und die räumliche Verteilung von Zwangsräumungen in Berlin. Dabei haben sie auch einen Blick auf die öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften geworfen. Die GESOBAU liegt bei den Zwangsräumungen im Vergleich zu den anderen Gesellschaften ganz weit vorn. Hier könnt ihr den Exkurs der Studie zu den kommunalen Wohnungsbaugesellschaften lesen. Die ganze Studie und auch die Quellenangaben (S. 107ff.) aus diesem übernommenen Textteil (S. 19) findet ihr hier.

ZwangsräumungTitelUnabhängig von den politischen Vorgaben und der sozialen Rhetorik des Mietenbündnisses (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt 2014a) orientieren sich die öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften in ihrer alltäglichen Bewirtschaftungspraxis – wie andere Wohnungsunternehmen auch – an den klassischen Kriterien des Wohnungsmanagements. Insbesondere auf Mietrückstände reagieren auch die kommunalen Unternehmen mit Klagen auf die Zahlung der Mietrückstände und in letzter Konsequenz mit der Räumung der Wohnung. Zur Optimierung dieses Mahnwesens haben die kommunalen Wohnungsbaugesellschaften teilweise gesonderte Abteilungen – sogenannte Forderungsmanagments – eingerichtet. Unabhängig vom Tagesgeschäft der Vermietung und Bewirtschaftung wird bei Mietrückständen ein Routineprogramm aus Ansprache, Mahnung, Prüfung und der Einreichung einer Räumungsklage abgespult. Ziel ist es einerseits, durch den verstärkten Druck auf die Mieter*innen eine Nachzahlung zu erwirken und andererseits, das Kündigungs- und Räumungsverfahren durch eine frühzeitige Kündigung (ab „einer Monatsmiete plus einen Cent“ [Landeseigene Wohnungsbaugesellschaft (degewo), 17.02.2014]) zu beschleunigen, um im Falle einer nicht erfolgten Einigung mit den Mieter*innen die Verfahrensverluste zu minimieren. Gerichtliche Kündigungen und die Einreichung von Räumungsklagen werden nach Aussagen eines Mitarbeiters der Leitungsebene einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft gezielt eingesetzt, um bei Mieter*innen eine Reaktion zu erzwingen (ebd.).

Die Wohnungsbaugesellschaften setzen zur Lösung von Problemen dabei (nicht nur im Bereich der Mietrückstände) immer häufiger auf den Weg der juristischen Klagen. In einem repressiven Verständnis von Kommunikation sieht das Forderungsmanagment in der Klage eine notwendige Grundlage für das Gespräch mit den Mieter*innen, weil „die nur so den Ernst der Lage erkennen“ (ebd.).

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21.07. : KüfA des Veganladen-Kollektivs**

20 Jul

Was gibt es morgen wohl leckeres vom VEGANLADEN-KOLLEKTIV???

Lasst euch überraschen, nur so viel sei verraten: veganes Essen und wie immer so gut es eben geht bio, fair, saisonal und regional (+ Nachtisch), dieses mal wird es zumindest wieder beim Hauptgericht eine glutenfreie Variante geben.

Und nach dem Essen: Dieses mal wird es einen Infotisch (mit Stickern, Büchern und anderen Materialien) rund ums Thema Tierbefreiung/Tierrechte geben. Da das Veganladen-Kollektiv neue Mitstreiter_innen suchen, wollen wir dieses mal keinen Film zeigen, um Zeit für Fragen und Gespräche zu lassen. Wenn ihr Wünsche, Anregungen oder Kritik habt, dann meldet euch gerne unter vlk-wedding@riseup.net.

Das alles wie gewohnt ab 20Uhr in der Groni50 & Rauchen im Garten. Bis Dienstag.

**Wir wollen in diesem Jahr einen kollektiv betriebenen, nicht-gewinnorientierten Veganladen mit integriertem Café im Wedding eröffnen. Unser Ziel ist es, vegane und faire Lebensmittel für alle erhältlich zu machen. Wenn ihr uns unterstützen wollt und Lust auf eine vegane Küfa im Wedding habt, kommt vorbei.

Groni50 gratuliert zu 25 Jahre Selbstorganisation & Widerstand!

9 Jul

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Die Rigaer Straße lädt vom 6. bis zum 12. Juli zum Fest: Workshops, Diskussionen, Infoveranstaltungen, Filmfest, Aktionen, Umsonstflohmarkt, Konzerten und vieles mehr!

Freitag, 21 Uhr: DemoNehmen wir uns die Strasse zurück

Alle INFOS: gettogether.noblogs.org/

 

KüfA im Garten (DI – 07.07.) – ab 20Uhr

7 Jul

Es ist schon wieder so weit: der erste Di im Monat. Und wer läd dann ein? Richtig, die Groni50!

Bildschirmfoto 2015-07-07 um 11.33.54Diesmal möchten wir mit euch ganz gemütlich im Garten sitzen und lecker veganes Essen genießen, dazu Brause / Bier / Saft konsumieren. Wenn ihr aber ein Film habt, den ihr unbedingt zeigen möchtet, dann bringt ihn doch einfach mit.

Bis nachher, eure Gronis!

in*fusion 2015

3 Jul

IMG_5410Schön war’s mit allen Teetrinker*innen, dort oben in der Müritz. Wir hoffen, wir konnten einige Festival-Krankheiten und Party-Wehwehchen kurieren und haben Euch ein schönes Festival verschafft.

Bis nächstes Jahr!

 

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