Archiv | Veranstaltung RSS feed for this section

28.01.16: Konzert mit Rottkehlchen & Miss Walker

23 Dez

12398657_10206964038172866_652295398_o„trauen. machen. & dann wird es funktionieren.“ – unter diesem Motto startet die Hamburger Musikerin Hannah Rottkehlchen ihre erste Solotour. Zusammen mit Miss Walker wird sie am Donnerstag, 28.01. bei uns einfliegen! Wir freuen uns total!

Hannah Rottkehlchen verbindet experimentelles Songwriting mit Looptechniken und kombiniert dafür kleine Melodien mit Geräuschen, psychoaktiven Klängen und Krach. Akustische Eigenheiten werden mit elektronischen Schnipsel verwoben, auf dem sich ausbreitenden Klangteppich flaniert die eindrucksvolle und einnehmende Stimme. Abgefahren. In den oft persönlichen Texten geht es um Zweifel und die Angst zu verharren, um innere und äußere Kämpfe um Unabhängigkeit und Eigenständigkeit und die Hoffnung, all den Sorgen und Herausforderung selbstbestimmt etwas entgegensetzen zu können. Schon mal reinhören: http://www.rottkehlchen.blogsport.de/

10153325_10206947160590937_219145114_nMit Stimme und Klavier gibt uns die Singer-songwriterin Miss Walker Einblicke ins Fliegen und Verloren Gehen. Laut und leise zelebriert die Künstlerin die scheinbaren Gegensätze des Lebens, erzählt vom Absurden und von Zwischenmenschlichkeiten. Ihre bunt-melancholische Klänge mit Wärme und Herz laden ein mit auf die Reise zu gehen. Schon mal reinhören: http://misswalker.bandcamp.com/releases

 

Donnerstag, 28. Januar 2016 – Einlass: ab 20 Uhr
…die Künstlerinnen freuen sich über Spenden 🙂

Am Dienstag – 1.12. – kommt Robert Rescue mit Kurzfilmen zu uns

26 Nov

12239547_10153722695846303_2765532955450873721_nWir räumen ganz schnell auf nach der Party und geben die (Leinwand-)Bühne frei für Robert Rescue von den Brauseboys. Er hat viel fern und noch ferner ins Internet geschaut und eine Auswahl an Kurzfilmen zusammengestellt. Was zu schmunzeln, was zum lachen, was zum grübeln – Best-of-short-films.

Davor lecker veganes Essen (Küfa). Allet gegen Spende versteht sich! Wir freuen uns auf euch!

Dienstag, 1.12.2015
Einlass und Essen (vegan): ab 20 Uhr
Filmbeginn: ca. 21 Uhr

35 Jahre Besetzung – Hausparty am 28.11.2015

19 Nov

Party2015Berlin Ende der 1970er Jahre:
Die Stadt wird modernisiert, Altbauten sollen funktionalen Neubauten und breiten Fahrbahnen weichen. Es geht um die kapitalistische Verwertbarkeit unserer Stadt. Doch auch der Widerstand regt sich und im November 1980 wird die Groni50 als erstes Haus außerhalb Kreuzbergs besetzt. Seitdem wohnen hier die unterschiedlichsten Leute zusammen als eine Hausgemeinschaft und organisieren ihren Alltag solidarisch und autonom.

35 Jahre nach der Besetzung erinnert die Situationen nur zu sehr an damals: bezahlbarer Wohnraum ist wieder äußerst knapp, der Verwertungsdruck steigt und täglich finden Zwangsräumungen statt. Wir Gronis aber wollen weiterhin eigenständig leben! Die GESOBAU will unser Haus nur gegen mehr Einschränkungen für uns und mehr Kohle für sie weiter an uns vermieten. Es gilt wie zu Beginn unserer Kooperative: Wir werden dieses Haus nicht der Vermarktung freigeben! Wir sind bereit zu kämpfen und wir werden bleiben!

Deswegen feiern wir dieses Jahr wilder denn je: das 35. Besetzungsjubiläum der Groni50 im Wedding! Um 21 Uhr geht’s los!

Lineup u.a. mit ?!? (Überraschungsband), Rabi/I/Ossa, Cable Street Beat, Rick Zontar, Fwd:Katzenfoto:), Testrock und Schürze

Dazu gibt es was zu sehen (Ausstellung zur Groni- und Besetzer_innen-Geschichte + Filme gegen Gentrifizierung und Verdrängung), was gegen den Durst (Cocktails und andere Erfrischungsgetränke), etwas gegen den Hunger (kulinarische Köstlichkeiten) und Spaß für alle!

Eintritt gegen Spende – Erlös ist für Antira+Häuserkampf-Action!

Weder Rassismus noch Antisemitismus, Sexismus, Trans- oder Homophobie! Haustiere bleiben auch zu Hause.

17.11. vegane Küfa und Film „Der Kampf geht weiter”

16 Nov

Am Dienstag, den 17.11. , lädt das Veganladen-Kollektiv-Wedding erneut  zur Küfa ein. Sie wollen einen kollektiv betriebenen,  nicht-gewinnorientierten Veganladen im Wedding eröffnen. Unser Ziel ist  es, vegane und faire Lebensmittel für alle erhältlich zu machen. Wenn  ihr uns unterstützen wollt und Lust auf eine vegane Küfa im Wedding  habt, kommt vorbei:
Sie kochen wie immer leckeres veganes/glutenfreies und so gut es eben geht biologisches und
faires Essen (mit Nachtisch) und ab 21:00 Film wird der Film „Une vie de lutte – Der Kampf geht weiter“ (D, 2015, franz.-dtsch., dtsch. Untertitel) gezeigt:

143991Als am 05.juni 2013 der antifaschistische Aktivist Clément Méric mit zwei weiteren Freunden mitten in der Pariser Innenstadt von 3 Neonazis angegriffen und ermordet wurde, sorgte das kurzzeitig für einen Aufschrei über rechte Gewalt im Land. Fast zwei Jahre sind nun vergangen, die Tat und Clément bleiben jedoch unvergessen.Vor dem Kontext einer erstarkenden parlamentarischen Rechten, wie die Partei „Front National“ sowie eines gesetzlichen Rechtsrucks in Frankreich und Europa, versucht der Film den Mord im
Bewusstsein zu halten und die Tathergänge zu rekonstruieren. Die Bedrohung von rechts wird dabei skizziert und ein Einblick in die aktuellen antifaschistischen Kämpfe gegeben. Die Dokumentation ist von den North East Antifascists [NEA]und Unterstützer*innen gemeinsam entwickelt und gedreht worden. Zur Entstehung haben Freund*innen der “Action Antifasciste Paris-Banlieue”, “Quartiers Libres”, “La Horde”,
Anhänger*innen des Fußballclubs Ménilmontant FC, Bernard Schmid sowie viele weitere Aktive beigetragen. Verbreitet den Trailer https://www.youtube.com/watch?v=KJ12viKdMmE

Wenn ihr Wünsche, Anregungen oder Kritik habt, dann meldet euch gerne
unter vlk-wedding@riseup.net.
Wir suchen weiterhin Mitstreiter_innen die das Projekt Veganladenkollektiv gemeinsam mit uns realisieren wollen.

Kein Vergeben – kein Vergessen

9 Nov

Gedenkkundgebung und antifaschistische Demonstration in Moabit zum 77. Jahrestag der Pogromnächte 1938.

FB_banner Die Gewalt der Novemberpogrome vom 7. -13. November 1938 fand am 9. November ihren vorläufigen Höhepunkt. Überall in Deutschland und Österreich brannten die Synagogen, jüdische Geschäfte und Wohnungen wurden überfallen, demoliert und geplündert. Jüdinnen*Juden wurden von den Nazis gedemütigt und geschlagen, vergewaltigt und ermordet. Etwa 30.000 Männer* wurden verhaftet und in Konzentrationslager und Gefängnisse verschleppt.

Die Pogrome stellten eine weitere, entscheidende Radikalisierung der antijüdischen Politik des NS-Regimes dar. Der NS-Antisemitismus wurde nach den Novemberpogromen immer gewalttätiger und gipfelte letztlich in dem Versuch, alle Jüdinnen*Juden Europas gezielt und umfassend zu ermorden. Bis 1945 ermordeten die Nazis sechs Millionen Jüdinnen*Juden.

Dem Gedenken an die deutschen NS-Verbrechen auch weiterhin Gehör zu verschaffen sowie Konsequenzen daraus einzufordern, bleibt die wichtigste Aufgabe für alle Antifaschist*innen.

In diesem Sinne hoffen wir, möglichst viele von Euch am 9. November um 17 Uhr auf der Gedenkdemonstration am Mahnmal in der Levetzowstraße in Moabit zu sehen.

03.11. vegane Küfa und Film „Timbuktu”

2 Nov

Am Dienstag (03.11.)  locken wir euch wieder ins Groni50-Hinterhaus.

Ab 20 Uhr stehen die Türen für euch offen und das lecker vegane & warme Gericht auch schon bereit. Ab ca. 21 Uhr flimmert der Film „Timbuktu“ dann an unserer Wand. Über diesen Film von 2014 wurde geschrieben, er sei „ein seltenes Juwel. Dunkel und lebensfroh zugleich zeigt uns der Film ein kompromissloses und interessantes Bild von Mali.“

Timbuktu. timbuktuEiner jener mythischen, sagenumwobenen Orte, der auch für diejenigen, die noch nie die lange und immer noch beschwerliche Reise in den Norden Malis an den Rand der Sahara auf sich genommen haben, vielfältige Bilder und Ideen evoziert. Handelswege kreuzten sich hier, Karawanen fanden Unterschlupf, Forschungsreisende suchten lange nach der legendenumwobenen Stadt. Vor einigen Jahren wurde Timbuktu von Terroristen beherrscht, die das islamische Gesetz einführten, die Scharia. Von dieser Zeit erzählt der in Frankreich lebende, in Mauretanien geborene und in Mali aufgewachsene Regisseur Abderrahmane Sissako in seinem neuen Film „Timbuktu“. Mit bitterer Ironie schildert er in dem dokumentarisch angehauchten Drama die Absurdität des strengen Islamistenregimes, vor allem erzählt er aber von der zerstörten Einheit einer Stadt, die nach jahrzehntelangen Konflikten gerade erst zur Ruhe gekommen war.

 

Prekärer Wedding – eine Geschichte der Armut in Berlin

25 Sept

Wie funktioniert ein Mieterstreik? Was ist ein Lausoleum? Gab es in der Wiesenburg wirklich nur arme Ritter?

Berliner SpurensucheAuf der Stadtspazierfahrt der Berliner Spurensuche erkundet ihr die Geschichte der Armut im Wedding, begleitet stellungslose Dienstmädchen und bettelnde Kriegsinvaliden, besucht ein ehemaliges Obdachlosenasyl und lernt Protestformen und Eigeninitiativen kennen.

Der Rundgang startet an der Ecke Bernauer Straße /Ackerstraße und endet nach ca. 2 Stunden an der Kösliner Straße. Bitte Fahrräder mitbringen.

Start: 26. September 2015, 13 Uhr
Ort: Bernauer-/Ackerstraße

Die Rundfahrt dauert etwas zwei Stunden, endet an der Köseliner Straße und kostet 11 Euro.

„Marsch für das Leben“? – What the fuck!

16 Sept

Am kommenden Samstag, den 19. September, wollen wieder die fundamentalistischen Lebensschützer*innen in Berlin demonstrieren. Wir veröffentlichen hier den Aufruf des Gegenbündnisses What the fuck! und sagen: hin da! An der Spitze der Demo wird es einen FLTI*-Block geben. Demostart ist 11 Uhr vom Anhalter Bahnhof.

what-the-fuck!

Antifeminismus sabotieren! Für körperliche Selbstbestimmung demonstrieren! Christliche FundamentalistInnen blockieren!

Dem Marsch, seinen AkteurInnen und ihrem Gedankengut entschlossen entgegentreten!
Für den 19. September 2015 mobilisiert der Bundesverband Lebensrecht (BVL) wieder zu einem „Marsch für das Leben“ in Berlin. Der Marsch ist einer der wichtigsten öffentlichen Auftritte der selbsternannten „LebensschützerInnen“1 und verbindet eine breite reaktionäre, antifeministische und fundamentalistische Bewegung, die sich im Rahmen dieser jährlichen Veranstaltung kontinuierlich verfestigt. Betroffen von der Forderung des BVL nach einem generellen Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen sind vor allem Frauen_Lesben_Trans*_Inter* (kurz: FLTI*2). Ihre Möglichkeiten, darüber zu entscheiden, ob sie eine Schwangerschaft austragen wollen oder nicht, sollen noch weiter eingeschränkt werden. Nicht zuletzt die wachsenden TeilnehmerInnenzahlen des Marsches, von der bürgerlichen Mitte der Gesellschaft bis hin zu organisierten Neonazis, machen eine entschlossene Antwort notwendiger denn je. Wie in den vergangenen Jahren wollen wir die Abtreibungs-GegnerInnen nicht ungestört ihre antifeministischen und reaktionären Positionen verbreiten lassen! Wir werden für körperliche Selbstbestimmung demonstrieren und anschließend den „Marsch für das Leben“ blockieren!

Weiterlesen

DI 01.09.: Küfa mit iranischen Film *Der Kreis*

29 Aug

kreisAtomabkommen = Freundschaft = alles gut…arggg…

Wir wollen mit euch zur nächsten Küfa (Dienstag, 01.09.) ein Film über Frauen im Iran schauen: „Der Kreis“ (Dayereh) von Jafar Panahi beschreibt das Schicksal von acht Frauen, der mit einer Entlassung aus dem Gefängnis beginnt und einer Inhaftierung endet. Den Frauen sind selbst einfachste Dinge verwehrt. Ohne männliche Begleitung ist es untersagt, ein Busticket zu kaufen oder ein Hotelzimmer zu buchen. Überall gibt es Kontrollen, jede Bewegung wird überwacht. Eine Schwangerschaft wird zur existentiellen Krise und die Lebensumstände machen sie umso unlösbarer.

Einlass & Essen ab 20Uhr; Film (leider nur dt.) ab ca. 21Uhr.

4.08. – Filmwahl-KÜFA in der Groni

3 Aug

Für alle, die in Berlin den Sommer genießen, bieten wir am Dienstag Abend wieder unsere Groni-Küfa an. Einlass&Essen ab 20Uhr,dann haben wir zwei Filme für euch zur Auswahl – welchen möchtet ihr ab ca. 21 Uhr sehen?:
Kuefa
Entscheidet ihr euch für Film A, der „eine anarchische, politisch unkorrekte Komödie” ist. Als Kritik „zum Turbo-Kapitalismus! In diesem mit giftigen Onelinern gespickten Sozialwestern stehen sich zwei Parteien gegenüber – ganz normale arbeitende Leute, die gegen das Gesetz verstoßen und plötzlich zu den Bösen zählen, und die wirklich Bösen, die unbehelligt vom Staat keine Gesetze kennen und sich in Wohlstandsnischen zurückziehen. Schwärzer geht’s nicht!”

Oder doch Film B über die „Fundamente” des deutschen Terrorismus: die schmerzliche Auseinandersetzung mit den in die NS-Verbrechen verstrickten Eltern, die Empörung über den Vietnamkrieg, die Aufkündigung traditioneller Geschlechterrollen und Familienverhältnisse.

Heute (Film-)Wahlabend:
Film A: Louise hires a contract killer von von Gustave Kervern & Benoît Delépine
Film B: Wer wenn nicht wir von Andres Veiel