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7.6. Küfa & Film: Titicaca und die verschwundenen Gesichter

6 Mai

ACHTUNG – NEUER ORT & UHRZEIT:

Auf Grund der Baumaßnahmen in der Groni zieht die Veranstaltung ins ACUD KINO und beginnt bereits 1Stunde früher:
*Ort: ACUD KINO Veteranenstraße 21, 10119 Berlin*
*Datum: 7.6. um 19Uhr Filmbeginn*

Heeder Soto präsentiert seinen neusten Film:

„TITICACA und die verschwundenen Gesichter“ (mit deutschen Untertiteln)

*Bergbau und soziale Konflikte am Titicacasee*

Der Film „Titicaca und die verschwundenen Gesichter“ des peruanischen Filmemachers Heeder Soto handelt von den sozialen Konflikten in der peruanischen Region Puno am Titicacasee sowie auf der bolivianischen Seite des Sees, ihren Ursachen und Konsequenzen. Er verdeutlicht anhand von Zeitzeugenberichten, wie es zu Menschenhandel kommt, wie Flüsse durch Bergbau tot und vergiftet werden und welche Krankheiten Menschen und Tiere haben. In einem Schwenk nach Deutschland nimmt der Film in Interviews mit deutschen Aktivist/innen Bezug zum Widerstand gegen den Braunkohleabbau.

*Der Filmemacher*
Heeder Soto ist Künstler, Ethnologe und Dokumentarfilmer aus Ayacucho (Peru) und ein Exmitbewohner der Groni50.

p.s. Groni ist im Ausnahmezustand …wir geben Bescheid, sobald wieder Veranstaltungen in der Groni stattfinden können.

Mi, 3.Mai Küfa zur Entspannung: Spiele & Feuer

29 Apr

Die nächsten Tage steht einiges auf dem Programm:

… deshalb gibts am Mittwoch, 3. Mai eine chillige Küfa!
Ab 20 Uhr Einlass und veganes warmes Essen, danach Spieleabend (Kniffel, Kartenspiele, etc.). Falls das Wetter und unser Feuerholz mitspielt – entzünden wir die Feuerschale im Garten.

Also vorbeikommen, essen, spielen, draußen ums Feuer sitzen und es sich einfach gut gehn lassen…

Wann: Mittwoch, 3.Mai ab 20 Uhr
Wo: Groni50

Wir freuen uns auf euch!

30.April: Organize! Selbstorganisiert gegen Rassismus & soziale Ausgrenzung

23 Apr

Demonstration: Am 30. April 2017 gehts auf die Straße ✊🏼

Steigende Mieten, zunehmender Stress vom Jobcenter, rassistische Polizeikontrollen oder fehlende Möglichkeiten und Orte das Leben im Kiez selbst zu gestalten – das alles sind Teile einer sich verschärfenden, kapitalistischen Stadtumstrukturierung, die uns alle betrifft. Unsere Antwort ist Selbstorganisierung von unten! Gemeinsam können wir etwas verändern.

Dieses Jahr nimmt ein selbstorganisiertes Bündnis die Demonstration am 30. April im Wedding zum Anlass, den Protest weiterzuentwickeln und die Vielfältigkeit der Kämpfe noch sichtbarer zu machen. Vor allem lokale Initiativen die im Wedding einen Teil der Nachbarschaft ausmachen, wollen an diesem Tag Perspektiven raus aus dem kapitalistischen, rassistischen und patriarchalen Alltag aufzeigen.

Den kompletten Aufruf v. Hände weg vom Wedding findet ihr auf dem Blog:
http://organizeberlin.blogsport.eu/

Demoroute:

Küfa im April – wir lassens brennen!

2 Apr


Es ist April! Wir haben lang genug darauf gewartet – nun ist es so weit: Zeit für die Walpurgisnacht-Demo UND Garten&Lagerfeuer!

Beides verbinden wir am Mittwoch (5.4.) zur April-Küfa: Hände weg vom Wedding geben ein Input zur Kiezdemo (wie, was, wo und so) und danach entzünden wir das Lagerfeuer im Garten. Lasst uns essen&trinken&planen&entspannt das Feuer genießen.

Wir zählen auf euch: Am Mittwoch und natürlich am Ende des Monats auf den Weddinger Straßen!

Einlass& veganes Essen ab 20Uhr

Küfa 1.März: Einstimmung auf den Frauen*kampftag!

22 Feb

… mit veganem Essen und Film!

1396292899Anlässlich des anstehenden Frauen*kampftages widmen wir uns zur März-Küfa dem radikalen Kampf für das grundlegende Recht von Frauen* auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper!
Wir zeigen den Film „Vessel – Schiff“ (englisch,mit deut. UT) über die „Women on Waves“, die Frauen* international auf geradezu abenteuerliche Weise Schwangerschaftsabbrüche ermöglichen: auf hoher See.

Essen und Getränke ab 20 Uhr, Film ab ca. 21 Uhr

Aufgerüstet: Wir sind etwas barrierefreier

20 Feb

Für alle, die mit Rolli unterwegs sind: öffentliche Veranstaltungen in der Groni sind aktuell zumindest teilweise barrierearm. Konkret bedeutet das, dass wir Holzrampen für die paar Stufen im EG haben, und unsere Tür zum Vereinsraum Besuche von Rollis mit maximal(!) 92cm Breite zulassen. Zudem gibt es eine barrierearme Toilette, zu der jedoch eine Schwelle zu überwinden ist. Solltet ihr mit einem E-Rolli vorbeikommen wollen, kontaktiert uns bitte vorher – wir sind uns leider noch nicht sicher, ob die Rampen auch dafür geeignet sind.

Bitte habt keine Scheu nachzufragen, falls ihr nicht sicher seid, ob der Zugang zu unseren Räumen bautechnisch für euch möglich ist!

We are a little more accessible

For all those who use a wheelchair: public events at the Groni are currently at least partially barrier-free. We have wooden ramps for the few steps on the ground floor and our door to the event room allows wheelchais with a maximum(!) width of 92 cm to enter. We also have an accessible toilet, although there is a door threshold to overcome. If you want to come by with an electric wheelchair, please contact us beforehand – unfortunately we are not yet sure whether the ramps are suitable for this.

Please do not hesitate to ask if you are not sure whether access to our rooms is possible for you!

 

 

 

 

MI 1.Feb.: Filmpräsentation: „Das ist unser Haus“ und Essen für Alle

10 Jan

slidergemeineigentumaugenwebZu unserer zweiten Mittwochs-Küfa zeigen wir den Film „Das ist unser Haus“. Vorgestellt wird das das Mietshäuser Syndikat und die verschiedensten Projekte in Deutschland, die durch die Syndikatsbeteiligung ihren Lebensraum schaffen und gleichzeitig das Haus dem Markt entziehen konnten.
Geplant ist, auch ProjektMenschen einzuladen – nähere Infos folgen!

dasistunserhausAlso schon vormerken für den Mi, 1. Februar ab 20 Uhr: Essen gegen Spende; Getränke gibt es auch, dazu noch den Film und Gespräche. Und das alles in der Groni50/Wedding

Wir freuen uns auf euch.

Wer´s verpasst hat oder noch mal reinschauen will – hier der Link zum Film: http://das-ist-unser-haus.de/ (CC-Lizenz)

 

Alles neu 2017 – KüfaMittwoch mit 1.GroniWörtersee

2 Jan

gronis_woertersee
2017 fangen wir mal ganz neu an: unsere Küfa findet jetzt immer am 1. Mittwoch im Monat statt! 4.Januar.2017, 1.Februar, 1.März…

Am Mittwoch starten wir mit der ersten Auflage von „Gronis WörterSee“ – Ertrinkt mit uns im Wörtersee. Der Lesetresen ohne Tresen sozusagen, der Bodensatz der seichten bis ernsten Unterhaltung. Fangen wir an – beginnen wir also mit A: Anarchie, Alkohol und anderem. Bringt Texte nach Wahl (mit A) mit oder nehmt einen aus unserem ausgewählten Angebot, tragt ihn euren arglosen Genoss_innen vor oder lauscht deren und unseren ambitionierten bis anstrengenden Leseversuchen… Leseabend für alle, außer: Arschlöchern. Inklusive Hintergrundgedudel. Veganes Essen gibt es natürlich auch zur Küfa – man munkelt etwas von BUCHweizen… dazu das ein oder andere anregende Getränk.

 

Einlass und Essen wie eh und je ab 20 Uhr;
Lesespaß für Alle ab ca. 21 Uhr.

Zimmer denen, die sie brauchen!

16 Dez

zuhause

Schließt das Lager!

24 Nov

schliesstdaslager

Foto: Erwerbslosenini Basta Berlin

Heute protestierten die Bewohner*innen der Notunterkunft in der Osloers Straße/Koloniestraße gegen ihre menschenunwürdige Unterbringung und treten in den Streik. Seit 13 Monaten wohnen sie in dem Lager.

„Wir müssen seit einem Jahr in dieser Notunterkunft leben und fordern Sie dazu auf, sie zu schließen. Wir möchten in besseren und menschlicheren Bedingungen, wie zum Beispiel in einem Wohnheim untergebracht werden“, fordern die Bewohner*innen der Notunterkunft in der Osloer Straße auf der heutigen Kundgebung.

Etwa 150 Menschen wohnen zusammen in der Turnhalle, die eigentlich nur als Erstaufnahmeeinrichtung gedacht war. Alle sind also in einem Raum untergebracht. „Hände weg vom Wedding“ berichtete vor einem halben Jahr über die schlechten Bedingungen in der Notunterkunft. Man kann sich leicht vorstellen, dass die sanitären Einrichtungen einer Turnhalle nicht für so viele Menschen und für so lange Zeit ausgelegt sind. Zudem macht die fehlende Privatssphäre den Bewohner*innen zu schaffen. „Immer mehr Menschen, insbesondere Kinder und Jugendliche, leiden an psychischen Problemen: Einige haben Depressionen, können nicht essen und schlafen oder brechen in Panikattacken aus“, schreiben die Bewohner*innen auf einem Handzettel.

Das allein wäre Grund genug die menschenunwürdige Unterbringung endlich zu beenden. Hinzu kommt aber außerdem fehlender Respekt seitens der Leitung des Lagers gegenüber den Bewohner*innen. „Wir sind Menschen und keine Waren, die zum Geldmachen gelagert werden.“ Die Unterbringung von Geflüchteten verschafft den Betreibergesellschaften oft großzügige Gewinne, die nicht einmal genau kalkuliert werden können. Die Situation der Bewohner*innen in den Unterkünften verbessert sich durch diese Profite allerdings nicht.

Skandalös ist in diesem Zusammenhang der Leerstand von bezugsfertigen Wohnheimen. In Berlin stehen aus bürokratischen Gründen völlig fertige Unterkünfte leer. Die Betreibung von Unterkünften muss öffentlich ausgeschrieben und vergeben werden. Das macht sicherlich Sinn. Völlig unsinnig ist es aber, Menschen über Monate in Turnhallen leben zu lassen, obwohl es fertige Wohnung für sie gibt, nur weil bürokratische Verfahren sich in die Länge ziehen.

Schließt das Lager!