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GESOBAU auf Erfolgskurs?

4 Sept

Gesobau_WarmmieteDie landeseigene Wohnungsbaugesellschaft GESOBAU AG ist besondern in Pankow und Reinickendorf aktiv, und engagiert sich hier nicht nur städtebaulich, sondern auch im kulturellen und soziokulturellen Bereich. Gleichzeitig rückt das Unternehmen mit seiner Sanierungspolitik in die Kritik. Wie passt das zusammen?

Von Michael Springer, Pankower Allgemeine Zeitung

“GESOBAU weiter auf Erfolgskurs” – so war die Pressemeldung im Frühjahr 2014 überschrieben, mit der die Gesellschaft ihren Geschäftsbericht vom Vorjahr 2013 öffentlich präsentierte.

Für Pankower Mieter und für die Kommunalpolitik bedeutsame Fakten wurden bei der Vorstellung des Jahresberichtes 2013 nicht erwähnt, oder besonders benannt.
Die GESOBAU AG hat aufgrund von Geschäften der Vergangenheit hohe Verbindlichkeiten angehäuft, die mit rund 912 Mio. € Verbindlichkeiten bei Banken eine ganz beachtliche Dimension erreicht haben. Angesichts eines Jahresgewinns von nur rund 8,2 Mio. € würde es rund 146 Jahre dauern, um die Verbindlichkeiten abzulösen. Eine immense Zahl, die zeigt, vor welchen Herausforderungen nicht nur die GESOBAU AG, sondern auch die Berliner Wohnungsbaupolitik insgesamt steht.

Ebenfalls nicht erwähnt wurde der Protest gegen die geplante Sanierungspolitik der GESOBAU AG, die auch als “energetische Sanierung” bezeichnet wird, obwohl gar nicht sicher ist, ob Energie gespart wird.
Die Bemessungsregeln für die teure Wärmedämmung werden nämlich nicht nach dem Energieverbrauch, sondern nach dem “Energiebedarf” bemessen, für ein “ideales Gebäude”, das zu 100% in den Hüllflächen gedämmt ist, und ständig Komforttemperatur im Wohnraum sichert.

Der ganze Artikel in der Pankower Allgemeinen Zeitung.

HEUTE: erste *preview* des Films „Caminantes de la Memoria“

8 Aug

Present Berlin

Heeder Soto (Filmemacher aus Peru) läd zur Preview seines Dokumentarfilms „Caminantes de la Memoria“ (73min,spanisch), bevor der Film auf internationalen Festivals gezeigt wird. Im Anschluss Diskussion.

Wann: 8. August 2014 ab 19 Uhr
Wo: Haus der Demokratie und Menschenrechte im
Havemannsaal (Greifswalderstr. 4, mit Tram 4 bis Am Friedrichshain)
Heeder Soto ist Künstler, Anthropologe, Filmemacher und Menschnrechtsaktivist
mehr Infos auf seiner Filmwebsite: http://caminantesdelamemoria.wordpress.com/

Vokü-Termine im August

25 Jul

anklicken & lesen & freuen:

VokueAugust     VokueAugust_dt

 

Dienstag 01.07. 20 Uhr Vegane KüfA & Film: Beziehungsweisen

27 Jun

Ab 20 Uhr gibts veganes Essen und danach, ab 21 Uhr zeigen wir den Film Beziehungsweisen:
Regisseur Calle Overweg wählt für seine ausgefallene Studie menschlicher Emotionen, das Format der Semi-Doku. Teilweise erinnern seine Aufnahmen dabei an Theateraufführungen. Die Schauplätze finden in nüchtern dekoriertem Ambiente statt und die Arbeitssituationen sowie die Arbeitstechnik werden gezeigt. Die Klient_innen in diesem Werk sind fiktiv, wobei die Therapeut_innen ihren Beruf tatsächlich ausüben. So entfaltet sich ein teils schwierig zugängliches, teils berührendes Panoptikum der Beziehungen.

Buchvorstellung „Fotografie und Konflikt – Texte und Essays“

18 Jun

Buchvorstellung Fotografie und KonfliktjpgHiermit lädt die Groni50 zur Vorstellung des Buches „Fotografie und Konflikt – Texte und Essays“. Es wird eine Lesung mit Texten aus dem Buch und einen Imbiss geben. Die Veranstaltung findet am Donnerstag den 26. Juni um 20 Uhr im Veranstaltungsraum der Hauskooperative Groni50 im Wedding (Groninger Strasse 50) statt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Peace and Conflict Journalism Network PECOJON statt. Über zahlreiche Besucher_innen würden wir uns sehr freuen.

Mit der fotografischen Dokumentation von Kriegen und Konflikten ist eine Vielzahl von Fragestellungen verbunden. Diese reichen von Fragen der Ethik, dem Verhalten in Krisenregionen, dem Umgang mit anderen Konfliktakteuren bis hin zu Problemen bei der Distribution und Publikation. Einige dieser Themenfelder zwischen Fotojournalismus, Dokumentarfotografie sowie Konflikt- und Kriegsfotografie werden im Buch angesprochen. Die im Buch versammelten Texte und Essays sind im Rahmen der Recherchen für die Promotion des Autors zwischen den Jahren 2011 und 2014 entstanden.

www.fotografieundkonflikt.de

03.06.2014 – VOKÜ mit den Brauseboys

20 Mai

brauseboys-web
Seit 11 Jahren stehen sie wöchentlich auf der Bühne und lesen Geschichten vor. Über den Wedding, Döner, Hartz IV und Gentrifizierung. Also schon mal in den Kalender eintragen und freuen…

Vokü-Termine im Juni

19 Mai

VokueJuni

 

Brunnen 6/7 bedroht

7 Mai

Eigentümer verlangt von den Bewohner*innen des Hausprojekts in Mitte 15 Prozent mehr Miete

Es ist so etwas wie die letzte Trutzburg in der fast vollständig durchgentrifizierten Rosenthaler Vorstadt in Mitte: Doch jetzt soll auch das alternative Hausprojekt Brunnenstraße 6/7 weichen.

Ganzer Artikel im neuen deutschland

Das Plakat fällt auf. »Wir bleiben alle – gegen Zwangsräumung und Vertreibung« lautet der Slogan. Solche Aufrufe zu Protesten und Veranstaltungen gegen die Vertreibung von Mietern aus den Innenstadtteilen hängen zahlreich an den Wänden zum Eingang des alternativen Hausprojektes Brunnenstraße 6/7 in Mitte. Ab sofort können die Bewohner der Häuser allerdings selbst bestens Unterstützung gebrauchen. Denn die Gawehn Grundstücksverwaltung, der der Häuserkomplex in der Nähe des Rosenthaler Platzes gehört, hat allen Mietern des alternativen Wohnprojektes angekündigt, dass die Miete zum 1. Mai um 15 Prozent erhöht werden soll.

Klein beigeben wollen die Bewohner des einst bundesweit bekannten Hausprojektes indes nicht. Vorerst zahlen die Bewohner der verschiedenen Hausflügel weiter die Miete in der bisherigen Höhe. Ob die Mietanhebung tatsächlich Bestand hat, hängt von der Auslegung des Vertrags ab, den die Gawehn Grundstücksverwaltung Ende der 1990er Jahre mit dem Verein zum Erhalt der Brunnenstraße 6/7 (VEB 7) geschlossen hat.

Dienstag 15.04. ab 20 Uhr Vegane Vokü & Spieleabend

12 Apr

 

Am kommenden Dienstag laden wir euch ab 20 Uhr zur veganen Vokü und zum Spieleabend ein. Wir brettspiele-10787045stellen unsere Spielekiste bereit. Bringt aber gerne auch eure Lieblingsspiele mit!

FR, 11. April 2014; 19.00Uhr: Film- und Diskussionsabend „Müller Ecke Afrika”

10 Apr

Film- und Diskussionsabend mit dem Weddinger Regisseur Martin Helmbrecht.

Standbild aus "Müller Ecke Afrika" (©Andy Fiebert)

Standbild aus „Müller Ecke Afrika“ (©Andy Fiebert)

Wir zeigen die ersten drei Filme aus der Reihe „Müller Ecke Afrika”  von M. Helmbrecht über das Afrikanische Viertel im Wedding. Die Filme portraitieren den Western Store- Inhaber Rob, Israel & Mnyaka – zwei afrikanische Aktivisten vom „Berlin postkolonial e.V.” sowie Bakri, den Betreiber der Bar „Flob”. Wir möchten mit euch, dem Regisseur und den Protagonisten der Filme über umstrittene kolonialgeschichtliche Straßennamen, Veränderungen im Kiez und unser Zusammenleben in diesem Stadtteil reden.