20.03. 20 Uhr vegane Vokü und Film: Zugang erwünscht

12 Mär

Nach dem Essen gibts diesmal die Premiere des Films „Zugang erwünscht“. Die Filmmacher_innen werden für anschliessende Fragen und Diskussionen bei uns sein.

Der Film stellt Vergangenheit, Gegenwart und mögliche Zukunftsperspektiven des ehemaligen Jugendkonzentrationslagers Uckermark dar. Dieser Ort geriet jahrzehntelang in Vergessenheit. Seit einigen Jahren engagieren sich jedoch Menschen, um an diesem Ort einen würdigen Gedenkort zu errichten. Wie kam es dazu, dass das KZ so lange vergessen wurde?
Die Gestaltung eines Gedenkortes bringt viele Herausforderungen mit sich. Ist Gedenken ein reiner Arbeitsbereich staatlicher Institutionen? Sollte es nicht auch antifaschistische Praxis sein, zu der alle Menschen Zugang haben?
Wie ist es möglich, an diesem Ort eine Gedenkstätte jenseits staatlicher Strukturen zu schaffen, in welcher aktives und offenes Gedenken möglich ist?

Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)

7 Mär

Mobivideo – Naziaufmarsch am 24. März in Frankfurt (Oder) blockieren! from kein ort fuer nazis ffo on Vimeo.

06.03. 20 Uhr vegane Vokü & Film: Die Frau die singt – Incendies

4 Mär

Am Dienstag 06.03. gibt’s ab 20 Uhr lecker vegane Vokü bei uns. Ab 21
Uhr zeigen wir folgenden Film :

Die Frau die singt – Incendies (Regie Denis Villeneuve) 2010 (OmU), der auf dem
gleichnamigen Drama von Wajdi Mouawad basiert.

Als Notar Jean Lebel (Rémy Girard) das Testament seiner langjährigen
Sekretärin und Freundin Nawal Marwan (Lubna Azabal) verliest, sind deren
Kinder Jeanne (Mélissa Désormeaux-Poulin) und Simon (Maxim Gaudette) über
den ungewöhnlichen Letzten Willen ihrer Mutter erstaunt. Je mehr die beiden
Zwillinge aus der Vergangenheit der Mutter enthüllen, desto mehr erfahren sie
auch von ihrer eigenen, erschütternden Geschichte…

Incendies est un film québécois réalisé par Denis Villeneuve et inspiré de
la pièce de théâtre Incendies de Wajdi Mouawad.
A la lecture du testament de leur mère, Jeanne et Simon Marwan se voient
remettre deux enveloppes : l’une destinée à un père qu’ils croyaient
mort et l‘autre à un frère dont ils ignoraient l’existence…

à bientôt groni50

Willkommen in Neukölln! Willkommen zu Hause!

29 Feb

Demo gegen Antiziganismus und Rassismus
3.März – 15:00 Uhr – Rathaus Neukölln

Vor kurzem wurden in Berlin Neukölln und Treptow Flugblätter der
rechtspopulistischen Partei Pro Deutschland verteilt, die zugewanderte
Roma aus Rumänien und Bulgarien als „Ausbeuter des Sozialstaates“
darstellen. Diskriminierung dieser Art schürt genau den Hass, vor dem
Roma aus ihren Heimatländern geflohen sind. Dort sind sie mit
Ausgrenzung, Diskriminierung und dem faktischen Ausschluss aus
Bildungs-, Versorgungs- und Gesundheitssystemen konfrontiert. Aus diesen
Gründen sind in den letzten Jahren vermehrt Roma aus Südosteuropa nach
Berlin migriert. Dabei nutzen sie ihr Recht auf Freizügigkeit, dass
allen EU-Bürger_innen zusteht. In Berlin wollen sie sich eine gesicherte
Existenz aufbauen, auch im ihren Kindern ein besseres Leben bieten zu
können, als in den Heimatländern.

Die pauschale Ablehnung von Roma hat eine lange Geschichte und zieht bis
heute in vielen Fällen Verfolgungen und Ausschluss aus der Gesellschaft
nach sich – nicht nur in Rumänien oder Bulgarien, sondern auch in
Deutschland. Für viele Roma gehören offene Anfeindungen zum Alltag.
Immer wieder kommt es zu gewaltsamen Übergriffen auf Roma.
Rechtspopulistische Parteien wie Pro Deutschland knüpfen nahtlos an
dieses Gedankengut an und betreiben Hetze auf Kosten von Roma. Dies
schürt genau den Hass, vor dem die Menschen aus ihren Heimatländern
geflohen sind.Wir grenzen uns von stereotypen Zuweisungen ab und
wünschen uns eine Stadt, in der wir solidarisch miteinander leben.

Gebt rechtem Gedankengut keine Chance!
Widersprecht Roma-feindlichen Äußerungen und Handlungen!
Für eine Stadt, in der sich alle zu Hause fühlen können.
Für eine Stadt ohne Rassismus und ohne Antiziganismus.

Sexistischen Werbekampagnen eine kleben!

28 Feb

Bezugsgruppe Beckham

Weitere Anregungen gibt es bei der Bezugsgruppe Beckham.

„Was zuviel ist, ist zuviel“

28 Feb

3 Jahre Nazikneipe „Zum Henker“, sind 3 Jahre zuviel!
Antifa-Demo am Freitag (2.3.) in Berlin-Schöneweide!
Start: 18 Uhr am S-Bahnhof Schöneweide

urbanartcore.eu via flickr, cc
urbanartcore.eu via flickr, cc

Am 28. Februar feiert die Nazikneipe „Zum Henker“ in Berlin-Schöneweide ihr dreijähriges Bestehen. Während die öffentliche Debatte um die Naziterrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) langsam wieder abnimmt, bauen die Nazis rund um den „NW-Berlin“ ihre Strukturen auch in Berlin-Schöneweide weiter relativ ungestört aus. Mittlerweile verfügt die militante Naziszene über mehr als sieben Locations im Kiez rund um den S-Bahnhof Schöneweide und der Brückenstraße. Dadurch hat sich diese Region zu einem Haupttätigkeitsfeld der Nazis entwickelt. Zahlreiche Übergriffe waren und sind die Folge.

Wir wollen, dass mit dem Wegschauen und Einfach-Geschehen-Lassen Schluss ist! Die Berliner Neonaziszene von freien Kameradschaften, rechten Rockern und NPD haben sich ein beachtliches Netzwerk in Schöneweide aufgebaut. Es gilt, dieses offen zu legen und sich diesem durch antifaschistische und antirassistische Positionierung und Präsenz auf allen Ebenen entgegen zu stellen. Hinter jedem Laden stehen Verantwortliche, Vermieter_innen, Besitzer_innen, Versicherungen, Zulieferer_innen und Mitarbeiter_innen: diese müssen aus der Anonymität gezogen werden! Es muss klar sein, dass national-befreite Zonen in Schöneweide nicht geduldet werden.

Braune Netzwerke in Schöneweide und überall aufdecken!
Solidarität mit allen von Rassismus und Neonaziterror Betroffenen!

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Einen Überblick über die Neonazi-Strukturen in Schöneweide findet sich in der Antifa-Broschüre „Die braune Straße von Berlin“. Die militante Neonazi-Szene rund um den „Nationalen Widerstand Berlin“ und die sog. „Autonomen Nationalisten“ koordinieren von Schöneweide aus Aktionen und Gewalttaten im gesamten Stadtgebiet. Zeit, den Nazis auf die Pelle zu rücken!

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Mehr Infos auf http://www.antifa-berlin.info/ !

Hurra, wir sind zu dritt! – Release outside the box #3

15 Feb

outside the box

25.02.2012, 18:02 Uhr, f.a.q. (Jonasstraße 40, Neukölln)

[106 Seiten], [21,8 × 30,3 cm]

Die Outside the Box # 3 ist da, und die Freude ist groß! Sie hat kürzlich ihre ersten eigenen Schritte gemacht, und schon begleiten wir das junge Ding auf seine erste Reise — nach Berlin.

Sie hört auf den Namen Gebären, und der ist bei ihr Programm. Die redaktion betrachtet „Gebären“ als eine Schnittstelle zwischen dem Privaten (oder: als privat geltendem) und dem Politischen, die es aus verschiedenen Perspektiven zu untersuchen gilt. Der Bericht einer Abtreibung korrespondiert mit der Kulturgeschichte der Gebärmutter… die Reflexion der fremden und eigenen Anforderungen ans Elternwerden oder -sein mit psychoanalytischen Interpretationen von Libido und Fortpflanzungsfunktion… Ein Essay über Mariendarstellungen steht neben der Kritik hexenhafter Weiblichkeitsinszenierungen bei Lars von Trier…

Es wird herzlich zu Sekt, Schnittchen, Text, Film und ausgesuchter Musik eingeladen.

[Update] Berliner Krawalltage

27 Jan

Update: Schokoladen Mitte soll am Mi, 22.02.2012 um 9 Uhr geräumt werden

Der Schokoladen hat die zweite Räumungsklage verloren. Damit scheint Berlin einen weiteren „bunten“ Ort zu verlieren. Dass mehr und mehr Off-Kultur und „kleine Nischen der Freiheit“ verschwinden, dürfte wohl primär damit zu tun haben, dass die Vermieter_innen und Wohlhabenden in diesem System langfristig irgendwie am längeren Hebel sitzen, und damit strukturell im Vorteil sind.

Zuletzt verschwand die Liebig14, nachdem das Gericht entschied, der Vermieter dürfe dem Hausprojekt kündigen – wegen einer seit 1990 im Treppenhaus verbauten Zwischentür (womit das Ganze ein wenig an die sogenannten Verdachtskündigungen, siehe Emmely, erinnert, wo der/dem Lohnabhängigen gekündigt werden kann, weil das „Vertrauensverhältnis“ gestört sei).

Wie reagieren nun die Betroffenen, die Mieter_innen, d.h. diejenigen, die in diesen Auseinandersetzungen den Kürzeren ziehen: Vermutlich wird es wohl genauso wie bei der Liebig14 zu den berühmt-berüchtigten Berliner Krawalltagen kommen.

17.01. 20 Uhr veg. Vokü & Info über die Situation von „sans papiers“ in Calais

16 Jan

Die Stadt Calais liegt im Norden Frankreichs an einem der meistgenutztesten Verkehrswege nach GB. Migrant_innen, die dort versuchen, die Grenze nach England zu überwinden, hängen oft monatelang in Calais fest und sind täglich krasser Repression und Rassismus ausgesetzt. Sie leben unter menschenunwürdigen Bedingungen auf der Straße und in leerstehenden Häusern. Bis die Olympischen Spiele im Sommer in London stattfinden, sollen alle Menschen endgültig vertrieben sein.

Neues aus der Amsterdamer Straße…

8 Dez