Willkommen in Neukölln! Willkommen zu Hause!

29 Feb

Demo gegen Antiziganismus und Rassismus
3.März – 15:00 Uhr – Rathaus Neukölln

Vor kurzem wurden in Berlin Neukölln und Treptow Flugblätter der
rechtspopulistischen Partei Pro Deutschland verteilt, die zugewanderte
Roma aus Rumänien und Bulgarien als „Ausbeuter des Sozialstaates“
darstellen. Diskriminierung dieser Art schürt genau den Hass, vor dem
Roma aus ihren Heimatländern geflohen sind. Dort sind sie mit
Ausgrenzung, Diskriminierung und dem faktischen Ausschluss aus
Bildungs-, Versorgungs- und Gesundheitssystemen konfrontiert. Aus diesen
Gründen sind in den letzten Jahren vermehrt Roma aus Südosteuropa nach
Berlin migriert. Dabei nutzen sie ihr Recht auf Freizügigkeit, dass
allen EU-Bürger_innen zusteht. In Berlin wollen sie sich eine gesicherte
Existenz aufbauen, auch im ihren Kindern ein besseres Leben bieten zu
können, als in den Heimatländern.

Die pauschale Ablehnung von Roma hat eine lange Geschichte und zieht bis
heute in vielen Fällen Verfolgungen und Ausschluss aus der Gesellschaft
nach sich – nicht nur in Rumänien oder Bulgarien, sondern auch in
Deutschland. Für viele Roma gehören offene Anfeindungen zum Alltag.
Immer wieder kommt es zu gewaltsamen Übergriffen auf Roma.
Rechtspopulistische Parteien wie Pro Deutschland knüpfen nahtlos an
dieses Gedankengut an und betreiben Hetze auf Kosten von Roma. Dies
schürt genau den Hass, vor dem die Menschen aus ihren Heimatländern
geflohen sind.Wir grenzen uns von stereotypen Zuweisungen ab und
wünschen uns eine Stadt, in der wir solidarisch miteinander leben.

Gebt rechtem Gedankengut keine Chance!
Widersprecht Roma-feindlichen Äußerungen und Handlungen!
Für eine Stadt, in der sich alle zu Hause fühlen können.
Für eine Stadt ohne Rassismus und ohne Antiziganismus.

Sexistischen Werbekampagnen eine kleben!

28 Feb

Bezugsgruppe Beckham

Weitere Anregungen gibt es bei der Bezugsgruppe Beckham.

„Was zuviel ist, ist zuviel“

28 Feb

3 Jahre Nazikneipe „Zum Henker“, sind 3 Jahre zuviel!
Antifa-Demo am Freitag (2.3.) in Berlin-Schöneweide!
Start: 18 Uhr am S-Bahnhof Schöneweide

urbanartcore.eu via flickr, cc
urbanartcore.eu via flickr, cc

Am 28. Februar feiert die Nazikneipe „Zum Henker“ in Berlin-Schöneweide ihr dreijähriges Bestehen. Während die öffentliche Debatte um die Naziterrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) langsam wieder abnimmt, bauen die Nazis rund um den „NW-Berlin“ ihre Strukturen auch in Berlin-Schöneweide weiter relativ ungestört aus. Mittlerweile verfügt die militante Naziszene über mehr als sieben Locations im Kiez rund um den S-Bahnhof Schöneweide und der Brückenstraße. Dadurch hat sich diese Region zu einem Haupttätigkeitsfeld der Nazis entwickelt. Zahlreiche Übergriffe waren und sind die Folge.

Wir wollen, dass mit dem Wegschauen und Einfach-Geschehen-Lassen Schluss ist! Die Berliner Neonaziszene von freien Kameradschaften, rechten Rockern und NPD haben sich ein beachtliches Netzwerk in Schöneweide aufgebaut. Es gilt, dieses offen zu legen und sich diesem durch antifaschistische und antirassistische Positionierung und Präsenz auf allen Ebenen entgegen zu stellen. Hinter jedem Laden stehen Verantwortliche, Vermieter_innen, Besitzer_innen, Versicherungen, Zulieferer_innen und Mitarbeiter_innen: diese müssen aus der Anonymität gezogen werden! Es muss klar sein, dass national-befreite Zonen in Schöneweide nicht geduldet werden.

Braune Netzwerke in Schöneweide und überall aufdecken!
Solidarität mit allen von Rassismus und Neonaziterror Betroffenen!

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Einen Überblick über die Neonazi-Strukturen in Schöneweide findet sich in der Antifa-Broschüre „Die braune Straße von Berlin“. Die militante Neonazi-Szene rund um den „Nationalen Widerstand Berlin“ und die sog. „Autonomen Nationalisten“ koordinieren von Schöneweide aus Aktionen und Gewalttaten im gesamten Stadtgebiet. Zeit, den Nazis auf die Pelle zu rücken!

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Mehr Infos auf http://www.antifa-berlin.info/ !

Hurra, wir sind zu dritt! – Release outside the box #3

15 Feb

outside the box

25.02.2012, 18:02 Uhr, f.a.q. (Jonasstraße 40, Neukölln)

[106 Seiten], [21,8 × 30,3 cm]

Die Outside the Box # 3 ist da, und die Freude ist groß! Sie hat kürzlich ihre ersten eigenen Schritte gemacht, und schon begleiten wir das junge Ding auf seine erste Reise — nach Berlin.

Sie hört auf den Namen Gebären, und der ist bei ihr Programm. Die redaktion betrachtet „Gebären“ als eine Schnittstelle zwischen dem Privaten (oder: als privat geltendem) und dem Politischen, die es aus verschiedenen Perspektiven zu untersuchen gilt. Der Bericht einer Abtreibung korrespondiert mit der Kulturgeschichte der Gebärmutter… die Reflexion der fremden und eigenen Anforderungen ans Elternwerden oder -sein mit psychoanalytischen Interpretationen von Libido und Fortpflanzungsfunktion… Ein Essay über Mariendarstellungen steht neben der Kritik hexenhafter Weiblichkeitsinszenierungen bei Lars von Trier…

Es wird herzlich zu Sekt, Schnittchen, Text, Film und ausgesuchter Musik eingeladen.

[Update] Berliner Krawalltage

27 Jan

Update: Schokoladen Mitte soll am Mi, 22.02.2012 um 9 Uhr geräumt werden

Der Schokoladen hat die zweite Räumungsklage verloren. Damit scheint Berlin einen weiteren „bunten“ Ort zu verlieren. Dass mehr und mehr Off-Kultur und „kleine Nischen der Freiheit“ verschwinden, dürfte wohl primär damit zu tun haben, dass die Vermieter_innen und Wohlhabenden in diesem System langfristig irgendwie am längeren Hebel sitzen, und damit strukturell im Vorteil sind.

Zuletzt verschwand die Liebig14, nachdem das Gericht entschied, der Vermieter dürfe dem Hausprojekt kündigen – wegen einer seit 1990 im Treppenhaus verbauten Zwischentür (womit das Ganze ein wenig an die sogenannten Verdachtskündigungen, siehe Emmely, erinnert, wo der/dem Lohnabhängigen gekündigt werden kann, weil das „Vertrauensverhältnis“ gestört sei).

Wie reagieren nun die Betroffenen, die Mieter_innen, d.h. diejenigen, die in diesen Auseinandersetzungen den Kürzeren ziehen: Vermutlich wird es wohl genauso wie bei der Liebig14 zu den berühmt-berüchtigten Berliner Krawalltagen kommen.

17.01. 20 Uhr veg. Vokü & Info über die Situation von „sans papiers“ in Calais

16 Jan

Die Stadt Calais liegt im Norden Frankreichs an einem der meistgenutztesten Verkehrswege nach GB. Migrant_innen, die dort versuchen, die Grenze nach England zu überwinden, hängen oft monatelang in Calais fest und sind täglich krasser Repression und Rassismus ausgesetzt. Sie leben unter menschenunwürdigen Bedingungen auf der Straße und in leerstehenden Häusern. Bis die Olympischen Spiele im Sommer in London stattfinden, sollen alle Menschen endgültig vertrieben sein.

Neues aus der Amsterdamer Straße…

8 Dez

„Geil, da wollt ich schon immer mal rein!“

5 Dez

flyer…es ist zu hoffen, dass zumindest einige Besucherinnen und Besucher nicht nur wegen der „tollen location“, sondern auch wegen der Ausstellung selbst kommen 😉

Am Freitag, dem 9.12.11 stellen C. Göllner, A. Kokowski, B. Kubulus, M. Straub und M. Walter in dem ehemaligen Fabrik- und Verwaltungsgebäude der F. Zimmermann GmbH& Co. KG in Berlin aus. Es bietet sich eine einmalige Gelegenheit, Malerei, Fotografie, Installation und Zeichnung im Ambiente der Fabrikarchitektur der 60iger/70iger Jahre zu erleben. Der Titel der Ausstellung lautet ‚LE BISCUIT A SOUPE‘. In der original 70iger Jahre Panoramalounge der Geschäftsleitung wird bis in den Morgen zu Musik und Gespräch eingeladen. Parkplätze sind vorhanden.

Mit Panoramalounge, original 70er Jahre Bar und Musik von DJ Jeunesse Rouillée und joint@venture d.sandy. Party startet wohl so gegen 22 Uhr.

‚LE BISCUIT A SOUPE‘
Vernissage: Am Freitag, dem 9.12.11 ab 20 Uhr (Open End).
Weiterer Termin: Am Sonntag, dem 11.12.11 ab 16 Uhr.
Ort:
F. Zimmermann, Lützowstraße 70-73, 10 785 Berlin
Eingang über den Hof, Parkplätze sind vorhanden.
U1 U-Bhf Kurfürstenstr. oder U1/2/3/4 U-Bhf Nollendorfplatz
Bus 100 Lützowplatz

20.12. 20 Uhr vegane Vokü, Film & Diskussion: white charity

4 Dez

am 20.12. zeigen wir nach dem Essen den Film: ‚white charity‘ – Schwarzsein & Weißsein auf Spendenplakaten.

Dabei wird eine der Filmemacher_innen anwesend sein, so dass wir danach noch Fragen stellen und uns über den Film austauschen können.

Werbeplakate von entwicklungspolitischen Organisationen wie ‚Brot für die Welt‘, ‚Welthungerhilfe‘, ‚Kindernothilfe‘ oder ‚Care‘ etc prägen das Bild auf Straßen, Plätzen, in Bahnhöfen und U-Bahnen in Deutschland. Sie haben einen großen Einfluss darauf wie in Deutschland /Schwarze/ und /weiße/ Identitäten konstruiert werden. Der Dokumentarfilm analysiert die Spendenplakate aus einer rassismuskritischen, postkolonialen Perspektive. ‚white charity‘ stellt unterschiedliche Perspektiven vor: Ausgehend von den Spendenplakaten diskutieren Vertreter_innen von Hilfsorganisationen mit Wissenschaftler_innen über Entwicklungszusammenarbeit, koloniale Fantasien, Rassismus und Machtstrukturen.
‚white charity‘ ist eine exemplarische Auseinandersetzung mit Rassismus in Bildern, die weit über
den entwicklungspolitischen Horizont von Bedeutung ist und unterstützt einen schärferen Analyseblick
auf Bilder in kommerzieller Werbung, Print und TV.

Ein Film von Carolin Philipp und Timo Kiese

Mehr über den Film und das Projekt findet ihr unter: www.whitecharity.de

06.12. Vegane Vokü & Film: El niño pez – Das Fischkind

4 Dez

Bei uns gibts mal wieder ab 20 Uhr lecker veganes Essen, danach zeigen wir ab ca. 21 Uhr:

„El niño pez – Das Fischkind“ (Argentinien 2009, R.: Lucía Puenzo, OmU)
Ailín, auch „La Guayi“ genannt, arbeitet seit sieben Jahren als Hausangestellte für die wohlhabende Familie eines Richters in Argentinien. Sie war im Alter von 13 Jahren aus ihrem paraguayischen Heimatdorf geflohen. Zwischen Ailín und Lala, der gleichaltrigen Tochter der Familie, entsteht eine Liebesbeziehung, während Lalas Vater Ailín sexuell missbraucht. Bald planen die Mädchen eine gemeinsame Flucht.

Lala, una adolescente que vive en el barrio más exclusivo de Buenos Aires, está enamorada de la Guayi, la criada paraguaya que trabaja en su casa. Sueñan con irse a vivir juntas a Paraguay, a orillas del lago Ypoá. El asesinato del padre de Lala apura sus planes. Este es el punto de partida que apura la huida en la ruta que une el norte de Buenos Aires con Paraguay