„Was zuviel ist, ist zuviel“

28 Feb

3 Jahre Nazikneipe „Zum Henker“, sind 3 Jahre zuviel!
Antifa-Demo am Freitag (2.3.) in Berlin-Schöneweide!
Start: 18 Uhr am S-Bahnhof Schöneweide

urbanartcore.eu via flickr, cc
urbanartcore.eu via flickr, cc

Am 28. Februar feiert die Nazikneipe „Zum Henker“ in Berlin-Schöneweide ihr dreijähriges Bestehen. Während die öffentliche Debatte um die Naziterrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) langsam wieder abnimmt, bauen die Nazis rund um den „NW-Berlin“ ihre Strukturen auch in Berlin-Schöneweide weiter relativ ungestört aus. Mittlerweile verfügt die militante Naziszene über mehr als sieben Locations im Kiez rund um den S-Bahnhof Schöneweide und der Brückenstraße. Dadurch hat sich diese Region zu einem Haupttätigkeitsfeld der Nazis entwickelt. Zahlreiche Übergriffe waren und sind die Folge.

Wir wollen, dass mit dem Wegschauen und Einfach-Geschehen-Lassen Schluss ist! Die Berliner Neonaziszene von freien Kameradschaften, rechten Rockern und NPD haben sich ein beachtliches Netzwerk in Schöneweide aufgebaut. Es gilt, dieses offen zu legen und sich diesem durch antifaschistische und antirassistische Positionierung und Präsenz auf allen Ebenen entgegen zu stellen. Hinter jedem Laden stehen Verantwortliche, Vermieter_innen, Besitzer_innen, Versicherungen, Zulieferer_innen und Mitarbeiter_innen: diese müssen aus der Anonymität gezogen werden! Es muss klar sein, dass national-befreite Zonen in Schöneweide nicht geduldet werden.

Braune Netzwerke in Schöneweide und überall aufdecken!
Solidarität mit allen von Rassismus und Neonaziterror Betroffenen!

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Einen Überblick über die Neonazi-Strukturen in Schöneweide findet sich in der Antifa-Broschüre „Die braune Straße von Berlin“. Die militante Neonazi-Szene rund um den „Nationalen Widerstand Berlin“ und die sog. „Autonomen Nationalisten“ koordinieren von Schöneweide aus Aktionen und Gewalttaten im gesamten Stadtgebiet. Zeit, den Nazis auf die Pelle zu rücken!

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Mehr Infos auf http://www.antifa-berlin.info/ !

Hurra, wir sind zu dritt! – Release outside the box #3

15 Feb

outside the box

25.02.2012, 18:02 Uhr, f.a.q. (Jonasstraße 40, Neukölln)

[106 Seiten], [21,8 × 30,3 cm]

Die Outside the Box # 3 ist da, und die Freude ist groß! Sie hat kürzlich ihre ersten eigenen Schritte gemacht, und schon begleiten wir das junge Ding auf seine erste Reise — nach Berlin.

Sie hört auf den Namen Gebären, und der ist bei ihr Programm. Die redaktion betrachtet „Gebären“ als eine Schnittstelle zwischen dem Privaten (oder: als privat geltendem) und dem Politischen, die es aus verschiedenen Perspektiven zu untersuchen gilt. Der Bericht einer Abtreibung korrespondiert mit der Kulturgeschichte der Gebärmutter… die Reflexion der fremden und eigenen Anforderungen ans Elternwerden oder -sein mit psychoanalytischen Interpretationen von Libido und Fortpflanzungsfunktion… Ein Essay über Mariendarstellungen steht neben der Kritik hexenhafter Weiblichkeitsinszenierungen bei Lars von Trier…

Es wird herzlich zu Sekt, Schnittchen, Text, Film und ausgesuchter Musik eingeladen.

[Update] Berliner Krawalltage

27 Jan

Update: Schokoladen Mitte soll am Mi, 22.02.2012 um 9 Uhr geräumt werden

Der Schokoladen hat die zweite Räumungsklage verloren. Damit scheint Berlin einen weiteren „bunten“ Ort zu verlieren. Dass mehr und mehr Off-Kultur und „kleine Nischen der Freiheit“ verschwinden, dürfte wohl primär damit zu tun haben, dass die Vermieter_innen und Wohlhabenden in diesem System langfristig irgendwie am längeren Hebel sitzen, und damit strukturell im Vorteil sind.

Zuletzt verschwand die Liebig14, nachdem das Gericht entschied, der Vermieter dürfe dem Hausprojekt kündigen – wegen einer seit 1990 im Treppenhaus verbauten Zwischentür (womit das Ganze ein wenig an die sogenannten Verdachtskündigungen, siehe Emmely, erinnert, wo der/dem Lohnabhängigen gekündigt werden kann, weil das „Vertrauensverhältnis“ gestört sei).

Wie reagieren nun die Betroffenen, die Mieter_innen, d.h. diejenigen, die in diesen Auseinandersetzungen den Kürzeren ziehen: Vermutlich wird es wohl genauso wie bei der Liebig14 zu den berühmt-berüchtigten Berliner Krawalltagen kommen.

17.01. 20 Uhr veg. Vokü & Info über die Situation von „sans papiers“ in Calais

16 Jan

Die Stadt Calais liegt im Norden Frankreichs an einem der meistgenutztesten Verkehrswege nach GB. Migrant_innen, die dort versuchen, die Grenze nach England zu überwinden, hängen oft monatelang in Calais fest und sind täglich krasser Repression und Rassismus ausgesetzt. Sie leben unter menschenunwürdigen Bedingungen auf der Straße und in leerstehenden Häusern. Bis die Olympischen Spiele im Sommer in London stattfinden, sollen alle Menschen endgültig vertrieben sein.

Neues aus der Amsterdamer Straße…

8 Dez

„Geil, da wollt ich schon immer mal rein!“

5 Dez

flyer…es ist zu hoffen, dass zumindest einige Besucherinnen und Besucher nicht nur wegen der „tollen location“, sondern auch wegen der Ausstellung selbst kommen 😉

Am Freitag, dem 9.12.11 stellen C. Göllner, A. Kokowski, B. Kubulus, M. Straub und M. Walter in dem ehemaligen Fabrik- und Verwaltungsgebäude der F. Zimmermann GmbH& Co. KG in Berlin aus. Es bietet sich eine einmalige Gelegenheit, Malerei, Fotografie, Installation und Zeichnung im Ambiente der Fabrikarchitektur der 60iger/70iger Jahre zu erleben. Der Titel der Ausstellung lautet ‚LE BISCUIT A SOUPE‘. In der original 70iger Jahre Panoramalounge der Geschäftsleitung wird bis in den Morgen zu Musik und Gespräch eingeladen. Parkplätze sind vorhanden.

Mit Panoramalounge, original 70er Jahre Bar und Musik von DJ Jeunesse Rouillée und joint@venture d.sandy. Party startet wohl so gegen 22 Uhr.

‚LE BISCUIT A SOUPE‘
Vernissage: Am Freitag, dem 9.12.11 ab 20 Uhr (Open End).
Weiterer Termin: Am Sonntag, dem 11.12.11 ab 16 Uhr.
Ort:
F. Zimmermann, Lützowstraße 70-73, 10 785 Berlin
Eingang über den Hof, Parkplätze sind vorhanden.
U1 U-Bhf Kurfürstenstr. oder U1/2/3/4 U-Bhf Nollendorfplatz
Bus 100 Lützowplatz

20.12. 20 Uhr vegane Vokü, Film & Diskussion: white charity

4 Dez

am 20.12. zeigen wir nach dem Essen den Film: ‚white charity‘ – Schwarzsein & Weißsein auf Spendenplakaten.

Dabei wird eine der Filmemacher_innen anwesend sein, so dass wir danach noch Fragen stellen und uns über den Film austauschen können.

Werbeplakate von entwicklungspolitischen Organisationen wie ‚Brot für die Welt‘, ‚Welthungerhilfe‘, ‚Kindernothilfe‘ oder ‚Care‘ etc prägen das Bild auf Straßen, Plätzen, in Bahnhöfen und U-Bahnen in Deutschland. Sie haben einen großen Einfluss darauf wie in Deutschland /Schwarze/ und /weiße/ Identitäten konstruiert werden. Der Dokumentarfilm analysiert die Spendenplakate aus einer rassismuskritischen, postkolonialen Perspektive. ‚white charity‘ stellt unterschiedliche Perspektiven vor: Ausgehend von den Spendenplakaten diskutieren Vertreter_innen von Hilfsorganisationen mit Wissenschaftler_innen über Entwicklungszusammenarbeit, koloniale Fantasien, Rassismus und Machtstrukturen.
‚white charity‘ ist eine exemplarische Auseinandersetzung mit Rassismus in Bildern, die weit über
den entwicklungspolitischen Horizont von Bedeutung ist und unterstützt einen schärferen Analyseblick
auf Bilder in kommerzieller Werbung, Print und TV.

Ein Film von Carolin Philipp und Timo Kiese

Mehr über den Film und das Projekt findet ihr unter: www.whitecharity.de

06.12. Vegane Vokü & Film: El niño pez – Das Fischkind

4 Dez

Bei uns gibts mal wieder ab 20 Uhr lecker veganes Essen, danach zeigen wir ab ca. 21 Uhr:

„El niño pez – Das Fischkind“ (Argentinien 2009, R.: Lucía Puenzo, OmU)
Ailín, auch „La Guayi“ genannt, arbeitet seit sieben Jahren als Hausangestellte für die wohlhabende Familie eines Richters in Argentinien. Sie war im Alter von 13 Jahren aus ihrem paraguayischen Heimatdorf geflohen. Zwischen Ailín und Lala, der gleichaltrigen Tochter der Familie, entsteht eine Liebesbeziehung, während Lalas Vater Ailín sexuell missbraucht. Bald planen die Mädchen eine gemeinsame Flucht.

Lala, una adolescente que vive en el barrio más exclusivo de Buenos Aires, está enamorada de la Guayi, la criada paraguaya que trabaja en su casa. Sueñan con irse a vivir juntas a Paraguay, a orillas del lago Ypoá. El asesinato del padre de Lala apura sus planes. Este es el punto de partida que apura la huida en la ruta que une el norte de Buenos Aires con Paraguay

Für die, die es nicht mehr erwarten können.

16 Nov





Hausparty am 19.11., 20.15Uhr

Hausparty Groni50 am 19.11.2011

20 Okt

Liebe Leute,

es ist wieder soweit: Groni50 Hausparty am Samstag 19.11.2011 *** Start:
20:15 Uhr! Frühes kommen lohnt sich…

Bitte schon mal vormerken.

Kommt alle, wir freuen uns drauf!

D:A:N:C:E:
Moszi [balkan_beatz]
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elke+tiA (bumbumtechno]
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F* El Gato [postpunk/indie]
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Prinzess-o-mat [techno]
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KassettenKalle [keep it real!]
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katzenjammer kids [fe*male pop]
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0x7774666C6f6C [halbwegs tanzbar]
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jeunesse rouillée [surf/disco/house]
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M:U:S:I:C:
Kakapo [Rock]
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Jam Connection [Funk]
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Lulu Belinda [queer_electro_chanson]
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P:L:U:S:
Lesung
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2 dance floors
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Cocktailbar
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Schattentheater
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Tischfußball usw.
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And always remember:
no sexists
no racists
no dogs…

Soli für OrganizARTE und shuto orisari