18.06. 20 Uhr Vokü und Film: Meine Seele hat kein Geschlecht

11 Jun

ab 21 Uhr zeigen wir den Film: Meine Seele hat kein Geschlecht (Valérie Mitteaux, Doku 2011)
Die Dokumentation begleitet vier als Frauen geborene Menschen durch ihr Leben als Männer. Lynnee, Rocco, Kaleb und Miguel leben an ganz verschiedenen Orten auf der Welt. Doch ob nun in San Francisco, New York, Paris oder Barcelona, ganz unabhängig voneinander haben sie entschieden, sich über vorgegebene Geschlechtergrenzen hinwegzusetzen. Sie erleben ihr Geschlecht als etwas Fließendes.

Dienstag 04.06. 20 Uhr Vegane Vokü & Film: Alles über meine Mutter

27 Mai

Nach dem Essen zeigen wir ab ca. 21 uhr den Film „Alles über meine mutter“ bzw. „Todo sobre mi madre“ von Pedro Almodóvar 1999:todo-sobre-mi-madre
Eine Mutter sucht nach dem Tod ihre Sohns nach dessen Vater, von dem sie nur weiß dass er Lola heißt und irgendwo in Südspanien ist, dabei trifft sie auf viele Leute, die alle irgendwie in Beziehung zu einander stehen…

Tag des Mieters

25 Mai

Heute findet von 15 bis 19 Uhr in der Volksbühne der Tag des Mieters statt. Hier sind viele Initiativen anwesend, die sich gegen steigende Mieten und Verdrängung einsetzen. Eine Mieterberatung mit Anwält_innen gibt es vor Ort auch.

Abends wird dann der Film „Betongold“ gezeigt und es gibt eine Diskussion mit Andrej Holm.
http://www.volksbuehne-berlin.de/praxis/betongold/

Preiswerter Wohnraum?

8 Mai

Die Spitzen von CDU und SPD haben sich auf einen Gesetzesentwurf zur Bekämpfung der Wohnungsnot in Berlin geeinigt. Der Spielraum für Mieterhöhungen soll dabei verringert werden und eine Zweckentfremdung von Mietwohnungen ausgeschlossen werden. Die Zweckentfremdungsklausel wurde im Jahr 2002 gerichtlich gekippt.

Die Berliner Mietergemeinschaft dazu:

Bereits der Denkansatz, in bestimmten Stadtteilen die Zweckentfremdung immer bis zum Erreichen der Wohnungsnot zuzulassen, ist grober Unfug. Es ist nicht verständlich, weshalb sich der Senat nicht einfach an die Verpflichtung der Berliner Verfassung hält. Artikel 28 gebietet: „Das Land fördert die Schaffung und Erhaltung von angemessenem Wohnraum, insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen, sowie die Bildung von Wohnungseigentum.“ Das Verfassungsgebot gilt nicht etwa eingeschränkt für den Fall, dass Wohnungsmangel besteht. Das Verfassungsgebot gilt immer und nicht nur unter bestimmten Voraussetzungen. Der SPD-Fraktion des Abgeordnetenhauses liegt bereits ein anderer Gesetzentwurf zum Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum vor, welcher das vorgenannte Verfassungsgebot zur Grundlage hat. Hegen wir die Hoffnung, dass die Abgeordneten diesen Gesetzentwurf zur Beschlussvorlage nehmen und sich nicht auf den untauglichen Lösungsweg des Senators Müller begeben.

mehr dazu: Berliner Mietergemeinschaft

21.05. 20 Uhr vegane Vokü & Konzert von Ari Pop

7 Mai

An diesem Abend spielt bei unserer veganen Vokü Ari Pop Lieder zum zuhören, rumsitzen, rauchen, bier trinken, sessel1aufstehen, rausgehen, revolten anzetteln…

http://aripop.blogsport.de/

07.05. 20 Uhr vegane Vokü & Film: Tomboy

2 Mai

Nach dem Essen (vegan) zeigen wir den Film „Tomboy“ (2011, Céline Sciamma). Der Film erzählt von einem Mädchen, das Tomboy_Film_Celine_Sciamma_Poster_Intronach dem Umzug ihrer Familie einen Sommer lang Junge ist. Bei gutem Wetter wird außerdem draußen die Gartensaison mit gemütlichem Feuer eröffnet.

Baustopp bei GESOBAU Häusern

30 Apr

Das Bündnis „Pankower MieterProtest“ hat in der vergangenen Woche auch Unterstützung von der Pankower Bezirksverordnetenversammlung erhalten. Mit gleich zwei Beschlüssen werden die Forderungen der Mieter nach einer sozialverträglichen Sanierung unterstützt. Gleichzeitig hat die GESOBAU AG reagiert und für drei der betroffenen Häuser einen Sanierungsstopp ausgesprochen.

Dem Bezirksamt Pankow, Abt. Stadentwicklung wurde auch der Entwurf einer “Öffentlich-rechtliche Vereinbarung zum sozialverträglichen Ablauf der geplanten Modernisierungen” übergeben – die noch vertraulich behandelt wird. Stadtrat Kirchner deutete jedoch in der letzten BVV-Versammlung an, dass die GESOBAU AG erstmals bereit ist, eine unabhängige Mieterberatung für die drei Häuser einzusetzen.

Gleichzeitig wurden die Mietervertreter gemeinsam mit dem Bezirksstadtrat und Leiter der Abteilung Stadtentwicklung Jens-Holger Kirchner zu einem Gesprächstermin am 15. Mai 2013 in die Zentrale der GESOBAU AG eingeladen.

Weiterlesen in der Pankower Allgemeinen Zeitung

Sanieren um jeden Preis?
Pankower Mieterprotest

Bricht die GESOBAU den Baustopp?
aus der Chronik des Pankower Mieterprotests – Trelleborger Straße/Halland Straße, 29.04.2013

Ungeachtet der schriftlichen Zusicherung, dass die Baumaßnahmen um ca. sechs Monate verschoben werden, und trotz der laufenden Verhandlungen beim Stadtrat schafft die GESOBAU vor dem nächsten Gesprächstermin Tatsachen, indem sie die Zuwegungen zu unseren Häusern aufgraben und Leitungen verlegen lässt. Nach Aussage der tätigen Bauarbeiter handelt es sich wohl um die geplante Fernwärmeversorgung. Wir sehen das Vorgehen unseres Vermieters zum einen als Affront gegenüber dem Bezirk an, da die Gepflogenheit einer „Friedenspflicht“ während laufender Verhandlungen verletzt wird. Zum anderen fühlen wir uns als Mieter einmal mehr nicht ernst genommen, wenn man uns einen Baustopp verkündet, um diesen fünf Tage später kommentarlos zu brechen.

Sanieren um jeden Preis?

22 Apr

Seit Februar 2013 wehrt sich das Bündnis „Pankower MieterProtest“ gegen die von der GESOBAU geplanten Modernisierungen, die die Nettokaltmieten in die Höhe schnellen lassen werden. Viele Menschen können nach der Modernisierung ihre jetzige Wohnung nicht mehr halten. Mittlerweile haben sich zahlreiche Häuser dem Bündnis angeschlossen und der Protest gegen die GESOBAU reicht auch über die Grenzen Pankows hinaus.

Zur Homepage des MieterProtests geht es hier
Ein ausführlicher Artikel dazu in der Pankower Allgemeinen
und auch in der taz

Sonntag, 21.04. – 14 Uhr Kiezspaziergang

18 Apr

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Auf unserem ca. 3stündigen Kiezspaziergang wollen wir uns anschauen, wie
sich die Gegend rund um den S-Bhf. Wedding, Leopoldplatz, Müllerstraße und
Osramkiez verändert bzw. bereits verändert hat. Dabei geht es um Themen
wie Mietsteigerungen, Verdrängungsprozesse und diesbezügliche Verfehlungen
der Stadtentwicklungspolitik. Wir zeigen konkrete Beispiele für aktuelle
und geplante Verwandlungen, liefern aber auch Einblicke in die
geschichtlichen Hintergründe des Wedding. Außerdem besuchen wir soziale
Projekte und Räume, die eine Alternative zu diesen Entwicklungen
darstellen. Beenden möchten wir den Rundgang bei warmen Getränken und
Kuchen in der Groni, wo wir uns weiter austauschen können und zudem
Stimmen aus dem Kiez per Toncollage hörbar werden.

Kältenothilfe vor der Räumung

17 Apr

Bis zur vergangenen Woche kannte kaum jemand die Initiative. Dann starb Rosemarie F. in den Räumen der Weddinger Wärmestube. Doch die Initiative steht selbst vor der Räumung. Die Gesobau gewährt aber noch Aufschub.

Von Julia Haak

Die Kälte-Nothilfe-Initiative „Wärme mit Herz“ nimmt Obdachlose und von Zwangsräumung bedrohte Menschen auf. Nun steht der Initiative selbst die Räumung bevor. In einem offenen Brief wandte sich am Dienstag deren führender Kopf Zoltan Grasshoff an den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). Auf diesem Weg hofft Grasshoff, an neue Räume für sein Projekt zu kommen. „Bitte helfen Sie uns, weiter helfen zu können“, schreibt Grasshoff.

Weiterlesen in der Berliner Zeitung