Nach dem Essen zeigen wir ab ca. 21 uhr den Film „Alles über meine mutter“ bzw. „Todo sobre mi madre“ von Pedro Almodóvar 1999:
Eine Mutter sucht nach dem Tod ihre Sohns nach dessen Vater, von dem sie nur weiß dass er Lola heißt und irgendwo in Südspanien ist, dabei trifft sie auf viele Leute, die alle irgendwie in Beziehung zu einander stehen…
Dienstag 04.06. 20 Uhr Vegane Vokü & Film: Alles über meine Mutter
27 MaiTag des Mieters
25 MaiHeute findet von 15 bis 19 Uhr in der Volksbühne der Tag des Mieters statt. Hier sind viele Initiativen anwesend, die sich gegen steigende Mieten und Verdrängung einsetzen. Eine Mieterberatung mit Anwält_innen gibt es vor Ort auch.
Abends wird dann der Film „Betongold“ gezeigt und es gibt eine Diskussion mit Andrej Holm.
http://www.volksbuehne-berlin.de/praxis/betongold/
Preiswerter Wohnraum?
8 MaiDie Spitzen von CDU und SPD haben sich auf einen Gesetzesentwurf zur Bekämpfung der Wohnungsnot in Berlin geeinigt. Der Spielraum für Mieterhöhungen soll dabei verringert werden und eine Zweckentfremdung von Mietwohnungen ausgeschlossen werden. Die Zweckentfremdungsklausel wurde im Jahr 2002 gerichtlich gekippt.
Die Berliner Mietergemeinschaft dazu:
Bereits der Denkansatz, in bestimmten Stadtteilen die Zweckentfremdung immer bis zum Erreichen der Wohnungsnot zuzulassen, ist grober Unfug. Es ist nicht verständlich, weshalb sich der Senat nicht einfach an die Verpflichtung der Berliner Verfassung hält. Artikel 28 gebietet: „Das Land fördert die Schaffung und Erhaltung von angemessenem Wohnraum, insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen, sowie die Bildung von Wohnungseigentum.“ Das Verfassungsgebot gilt nicht etwa eingeschränkt für den Fall, dass Wohnungsmangel besteht. Das Verfassungsgebot gilt immer und nicht nur unter bestimmten Voraussetzungen. Der SPD-Fraktion des Abgeordnetenhauses liegt bereits ein anderer Gesetzentwurf zum Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum vor, welcher das vorgenannte Verfassungsgebot zur Grundlage hat. Hegen wir die Hoffnung, dass die Abgeordneten diesen Gesetzentwurf zur Beschlussvorlage nehmen und sich nicht auf den untauglichen Lösungsweg des Senators Müller begeben.
mehr dazu: Berliner Mietergemeinschaft
21.05. 20 Uhr vegane Vokü & Konzert von Ari Pop
7 MaiBaustopp bei GESOBAU Häusern
30 AprDas Bündnis „Pankower MieterProtest“ hat in der vergangenen Woche auch Unterstützung von der Pankower Bezirksverordnetenversammlung erhalten. Mit gleich zwei Beschlüssen werden die Forderungen der Mieter nach einer sozialverträglichen Sanierung unterstützt. Gleichzeitig hat die GESOBAU AG reagiert und für drei der betroffenen Häuser einen Sanierungsstopp ausgesprochen.
Dem Bezirksamt Pankow, Abt. Stadentwicklung wurde auch der Entwurf einer “Öffentlich-rechtliche Vereinbarung zum sozialverträglichen Ablauf der geplanten Modernisierungen” übergeben – die noch vertraulich behandelt wird. Stadtrat Kirchner deutete jedoch in der letzten BVV-Versammlung an, dass die GESOBAU AG erstmals bereit ist, eine unabhängige Mieterberatung für die drei Häuser einzusetzen.
Gleichzeitig wurden die Mietervertreter gemeinsam mit dem Bezirksstadtrat und Leiter der Abteilung Stadtentwicklung Jens-Holger Kirchner zu einem Gesprächstermin am 15. Mai 2013 in die Zentrale der GESOBAU AG eingeladen.
Weiterlesen in der Pankower Allgemeinen Zeitung
Sanieren um jeden Preis?
Pankower Mieterprotest
Bricht die GESOBAU den Baustopp?
aus der Chronik des Pankower Mieterprotests – Trelleborger Straße/Halland Straße, 29.04.2013
Ungeachtet der schriftlichen Zusicherung, dass die Baumaßnahmen um ca. sechs Monate verschoben werden, und trotz der laufenden Verhandlungen beim Stadtrat schafft die GESOBAU vor dem nächsten Gesprächstermin Tatsachen, indem sie die Zuwegungen zu unseren Häusern aufgraben und Leitungen verlegen lässt. Nach Aussage der tätigen Bauarbeiter handelt es sich wohl um die geplante Fernwärmeversorgung. Wir sehen das Vorgehen unseres Vermieters zum einen als Affront gegenüber dem Bezirk an, da die Gepflogenheit einer „Friedenspflicht“ während laufender Verhandlungen verletzt wird. Zum anderen fühlen wir uns als Mieter einmal mehr nicht ernst genommen, wenn man uns einen Baustopp verkündet, um diesen fünf Tage später kommentarlos zu brechen.
Sanieren um jeden Preis?
22 AprSeit Februar 2013 wehrt sich das Bündnis „Pankower MieterProtest“ gegen die von der GESOBAU geplanten Modernisierungen, die die Nettokaltmieten in die Höhe schnellen lassen werden. Viele Menschen können nach der Modernisierung ihre jetzige Wohnung nicht mehr halten. Mittlerweile haben sich zahlreiche Häuser dem Bündnis angeschlossen und der Protest gegen die GESOBAU reicht auch über die Grenzen Pankows hinaus.
Zur Homepage des MieterProtests geht es hier
Ein ausführlicher Artikel dazu in der Pankower Allgemeinen
und auch in der taz
Sonntag, 21.04. – 14 Uhr Kiezspaziergang
18 AprAuf unserem ca. 3stündigen Kiezspaziergang wollen wir uns anschauen, wie
sich die Gegend rund um den S-Bhf. Wedding, Leopoldplatz, Müllerstraße und
Osramkiez verändert bzw. bereits verändert hat. Dabei geht es um Themen
wie Mietsteigerungen, Verdrängungsprozesse und diesbezügliche Verfehlungen
der Stadtentwicklungspolitik. Wir zeigen konkrete Beispiele für aktuelle
und geplante Verwandlungen, liefern aber auch Einblicke in die
geschichtlichen Hintergründe des Wedding. Außerdem besuchen wir soziale
Projekte und Räume, die eine Alternative zu diesen Entwicklungen
darstellen. Beenden möchten wir den Rundgang bei warmen Getränken und
Kuchen in der Groni, wo wir uns weiter austauschen können und zudem
Stimmen aus dem Kiez per Toncollage hörbar werden.
Kältenothilfe vor der Räumung
17 AprBis zur vergangenen Woche kannte kaum jemand die Initiative. Dann starb Rosemarie F. in den Räumen der Weddinger Wärmestube. Doch die Initiative steht selbst vor der Räumung. Die Gesobau gewährt aber noch Aufschub.
Von Julia Haak
Die Kälte-Nothilfe-Initiative „Wärme mit Herz“ nimmt Obdachlose und von Zwangsräumung bedrohte Menschen auf. Nun steht der Initiative selbst die Räumung bevor. In einem offenen Brief wandte sich am Dienstag deren führender Kopf Zoltan Grasshoff an den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). Auf diesem Weg hofft Grasshoff, an neue Räume für sein Projekt zu kommen. „Bitte helfen Sie uns, weiter helfen zu können“, schreibt Grasshoff.
Weiterlesen in der Berliner Zeitung
19.04. Weddinger Nächte sind lang!
13 AprWeddinger Nächte sind lang! Veranstaltungen gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung- für eine solidarische Gesellschaft!
Freitag, 19.04.2013 – Wedding 65
18 Uhr | Groni50 (Groninger Straße 50, Tramstation: Osram-Höfe)
Veranstaltung mit Andrej Holm zu Gentrifizierung:
Auch der Wedding bleibt nicht verschont von Aufwertungsprozessen und
steigenden Mieten.
Viele Mieter_innen bekommen zusehends Probleme die Kosten für ihre Wohnung
aufzubringen und Soziale Einrichtungen sind in ihrer Existenz bedroht.
Durch stadtplanerische Aufwertungsprojekte wie das „Aktive Zentrum
Müllerstraße“ wird diese Entwicklung durch die Kommunalpolitik noch weiter
befördert.
Deshalb möchten wir uns mit euch und Andrej Holm über mögliche Strategien
und Perspektiven effektiver Widerstands- bzw. Protestformen austauschen.
20 Uhr | Scherer8 (Schererstraße 8, U-Bhf. Nauener Platz/ S-Bhf. Wedding)
Informationsveranstaltung zu Racial Profiling
Die Polizei in Berlin und der BRD wird seit Jahrzehnten des Rassismus von Menschen angeklagt, die diese Gesellschaft zu ‘Ausländern’ erklärt. Welche brutalen, demütigenden und alltäglichen Formen rassistische Polizeipraxis annehmen kann, wollen wir in unserer Veranstaltung zeigen. Auch die Rolle von Racial Profiling – also der polizeiliche Rasterung von Menschen anhand ihrer rassialisierten Hautfarbe, Herkunft, Religion, Kultur – und unseren gemeinsamen Kampf dagegen, werden wir darstellen.Lasst uns gemeinsame Erfahrungen austauschen, uns kennenlernen und unsere Kämpfe gegen Rassismus verbinden!
Veranstaltung von und mit KOP- Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt | kop-berlin.de (http://www.kop-berlin.de)
21 Uhr | Café Kralle (Hochstädter Straße 10a, U-Bhf. Leopoldplatz/ Nauener Platz) Film: “Residenzpflicht”
Mehr als 20 Jahre kämpfen Flüchtende gegen die Residenzpflicht, welche Asylsuchende weiter ausgrenzt und isoliert. Seit 1982 sorgt die sogenannte Residenzpflicht dafür, dass Flüchtlinge in Deutschland ihren Wohnort ohne Erlaubnis nicht verlassen dürfen, solange ihnen nicht die Aufenthaltserlaubnis erteilt wird – für viele dauert dieser Prozess jahrelang. Der dargestellte Kampf der Flüchtlinge gegen die Regelung zeigte in den letzten Jahren erste Erfolge. Nachdem zahlreiche Initiativen gegen das Gesetz protestierten, beschloss 2009 erstmals die brandenburgische Regierung eine Erweiterung des Aufenthaltsbereichs. Dies hatte eine Signalwirkung für andere Bundesländer, die nach und nach ebenfalls die Restriktionen lockerten. In diesen Ländern zeichnete sich eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität für viele Flüchtlinge ab: Die Polizeikontrollen ließen nach, Fahrten in andere Landeskreise wurden selbstverständlich. Bei der Aufführung wird die Regisseurin Denise Garcia Bergt anwesend sein.
Eintritt frei! | residenzpflichtdoc.com
19.04.2013 | 22 Uhr | Scherer8 (Schererstraße 8, U-Bhf. Nauener Platz/ S-Bhf. Wedding) Hip-Hop-Konzert
Soli für die Antikapitalistische Walpurgisnacht 2013:
Es spielen auf:
Anarchist Academy (DJ-Set, tba)
Matondo&Hayat (Kingz of Kiez/ Wedding)
anschließend female Hip-Hop-DJ-Set & secial guests
Love Music – Hate Homophobia!
Sonntag, 21.04.2013 | 14 Uhr Kiezspaziergang gegen Gentrifizierung Startpunkt Nettelbeckplatz 14 Uhr

Auf unserem ca. 3stündigen Kiezspaziergang wollen wir uns anschauen wie
sich die Gegend rund um den S-Bhf. Wedding, Leopoldplatz, Müllerstraße und
Osramkiez verändert bzw. bereits verändert hat. Dabei geht es um Themen
wie Mietsteigerungen, Verdrängungsprozesse und diesbezügliche Verfehlungen
der Stadtentwicklungspolitik. Wir zeigen konkrete Beispiele für aktuelle
und geplante Verwandlungen, liefern aber auch Einblicke in die
geschichtlichen Hintergründe des Wedding. Außerdem besuchen wir soziale
Projekte und Räume, die eine Alternative zu diesen Entwicklungen
darstellen. Beenden möchten wir den Rundgang bei warmen Getränken und
Kuchen in der Groni50, wo wir uns weiter austauschen können und zudem
Stimmen aus dem Kiez per Toncollage hörbar werden.






