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KüfA des Veganladen-Kollektivs* (Di, 16.06.)

15 Jun

Wer die 3.Dienstage der letzten Monate bei uns war, hat es bereits (kulinarisch) kennengelernt:
DAS VEGANLADEN-KOLLEKTIV.

Seit einigen Monaten nutzen sie unsere zweite KüfA im Monat, kochen&backen für euch und suchen nach spannenden&politischen Filmen zum Nachtisch. Sie wollen 2015 einen kollektiv betriebenen, nicht-gewinnorientierten Veganladen mit integriertem Café im Wedding eröffnen. Ihr Ziel ist es, vegane und faire Lebensmittel für alle erhältlich zu machen. Wenn ihr sie unterstützen wollt und Lust auf eine vegane Küfa im Wedding habt, kommt vorbei. Das Essen ist so gut es geht bio, regional und fair (auch in diesem Monat gibt es ein glutenfreies Hauptgericht).
Was noch? Da sie neue Mitstreiter_innen suchen, wollen sie dieses mal keinen Film zeigen, sondern die Zeit nutzen, sich mit Interessierten zusammenzusetzen und auszutauschen. Wenn ihr Lust habt das Veganladen-Kollektiv kennenzulernen bzw. Wünsche, Anregungen oder Kritik einbringen wollt, kommt vorbei oder meldet euch gerne bei ihnen unter vlk-wedding@riseup.net.

Das alles wie gewohnt ab 20Uhr in der Groni50. Bis Dienstag.

KüfA am Lagerfeuer (DI, 05.05.2015)

4 Mai

lagerfeuer-videoBesser als jedes youtube-Video : die Lagerfeuer im Groni50-Garten.

Zur KüfA (Küche für Alle) am Dienstag, 05.05.15 entzünden wir für euch das Feuer – sobald es dunkler wird. Schon ab 20 Uhr öffnen wir die Türen und es gibt veganes Essen. Wir freuen uns auf euch! Bis dahin – die Gronis.

Einlass und Essen (vegan): ab 20 Uhr
Feuerbeginn: ca. 21 Uhr

KÜFA in der Aktionswoche

29 Apr

Am Montag, den 27.4, haben wir in der Groni 50 im Rahmen der Aktionswoche von Hände Weg vom Wedding eine Küfa veranstaltet. Im Anschluss an das gemeinsame Essen konnten wir den Film Mietrebellen anschauen und diskutieren. In der anschließenden Diskussion, bei der uns Grischa von den Mietrebellen über die im Film gezeigten Kämpfe und Auseinandersetzung berichtete, ging es um die Möglichkeiten einer effektiven stadtpolitischen Organisierung und um die gesellschaftlichen Grundlagen der Verdrängung bzw. Aufwertung. Wir haben uns darüber ausgetauscht, welche Möglichkeiten der Basisorganisierung es im Wedding gibt, wie wir gemeinsam gegen steigende Mieten und Verdrängung vorgehen können und wie die Kämpfe auf lange Sicht auch über konkrete Ziele verstetigt werden können. Von den Mietrebellen konnten wir lernen, dass stadtpolitische Organisierung über ein subkulturelles linkes Milieu hinaus wichtig ist, um möglichst viele Betroffene zusammenzubringen. Gerade die solidarischen Praktiken, die eindrucksvoll im Film dokumentiert werden, machen Mut für die kommenden Auseinandersetzungen.   

Wir möchten uns herzlich bei den Mietrebellen für die Aufführung, die spannenden Hintergrundinformationen und die Diskussion bedanken. Wir freuen uns auf weitere Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswoche, insbesondere im Hinblick auf die Frage der stadtpolitischen Organisierung. Gemeinsam können wir eine solidarische und soziale Stadt schaffen!

Themen-KüfA: KOLLEKTIV

1 Apr

11008829_422611084586658_465055197304162926_n Themen-KüfA am heutigen Dienstag (7.04.2015) – es stellen sich vor:

  • Groni50 (Wohnprojekt),
  • Be collective (deutsch-griechisches Ölkollektiv);
  • Flying Roasters (Kaffeekollektiv),
  • Infusion (Teekollektiv).

Kollektiv wohnen und arbeiten: Wie geht das? Warum macht ihr das? Wer seid ihr? Wie habt ihr euch gefunden? Wie schmeckt euer Kaffee/Tee/Öl? Sucht ihr noch Mitbewohner_innen? Ich hätte Interesse, bei euch einzusteigen? Oder bei euch zu bestellen…Fragen über Fragen – kommt vorbei und lasst sie euch beantworten!!

Wir freuen uns auf euch! Natürlich gibt es zur Küfa auch veganes Essen & was zu Trinken.

YOU CANT EVICT A MOVEMENT!

31 Mär

Besser als Ostergeschenke kaufen: Crowdfunding-Kampagne für Refugee-Gerichtskosten unterstützen.

Die Bewohner_innen der Gerhardt-Hauptmann-Schule gehen gerichtlich gegen die Räumungsanordnung vor. Du kannst dich beteiligen, indem du für die entstehenden Anwalts- und Gerichtskosten Geld spendest. Es fehlt auch nicht mehr viel! Mehr Infos+Spendenmöglichkeit hier.

„Weitere Mieterhöhungen sind ausgeschlossen“

4 Mär

In erster Instanz gewinnt die Brunnenstraße gegen den Eigentümer vor dem Berliner Amtsgericht. Die Richterin bestätigt den Wortlaut des Mietvertrags: „Weitere Mieterhöhungen sind ausgeschlossen“.

Am 4. März 2015 ging es vor Gericht. Der Eigentümer der Brunnenstraße 6/7 in Berlin-Mitte, Klaus Gawehn, verklagte die Bewohner*innen. Obwohl in deren Mietvertrag eindeutig steht, dass weitere Mietersteigerungen nach einer zehnjährigen Staffelmieterhöhung ausgeschlossen seien, will er anhand des Mietspiegels draufschlagen. Die Verhandlungen im Vorfeld des Gerichtsprozesses brach der Eigentümer unvermittelt ab.

Eindeutiger kann ein Mietvertrag nicht sein

Vor dem Amtsgericht sowie im Gerichtssaal hatten sich die Unterstützer*innen der Brunnenstraße mit Kaffee und Schnittchen zusammengefunden. „Wir wollen keine Stadt, in der nur die Reichen sich aussuchen können, wo sie wohnen wollen, in der Miete zahlen heißt, über die Hälfte des Einkommens für die Miete ausgeben zu müssen und in der Menschen zwangsgeräumt werden“, so die Bewohner*innen der Brunnenstraße auf der Kundgebung. Per Telefon bekamen die Demonstrant*innen Nachrichten über die Ereignisse im Gerichtssaal. Die Richterin schlug eine erneute Mediation vor, die der Eigentümer allerdings ablehnte. In der Folge bestätigte die Richterin, was auch eindeutig im Mietvertrag zu lesen ist: „Weitere Mieterhöhungen sind ausgeschlossen.“ Dann sind sie eben auch ausgeschlossen. Deutlicher geht es kaum.

Klage zulässig, Berufung möglich

Bleibt allerdings ein Wermutstropfen. Die Richterin befand die Klage anhand des Mietspiegels zunächst für zulässig. Es sei außerdem irrelevant, dass die Brunnenstraße gar nicht nach der üblichen Wohnform Schlafzimmer-Küche-Bad bewohnt sei. Es zähle einzig der Wortlaut des Mietvertrags. Leider zeigt das einmal mehr, dass politische Auseinandersetzungen im Rechtsweg nur bedingt Chancen haben. Ein anderes, politisches Wohnen, das de facto nicht nach bürgerlichen Standards funktioniert, findet de jure keinen Ausdruck und ist daher auch kein juristisches Argument. Dem Eigentümer bleibt es ebenso offen, gegen das in drei Wochen ergehende Urteil Berufung einzulegen.

Dennoch: Dies ist ein erster Erfolg für die Brunnenstraße! Die Groni50 freut sich und stößt mit an. Solidarität ist eine Waffe! Die Häuser denen, die sie brauchen!

Die Pressemitteilung der Bewohner*innen findet Ihr hier: linksunten.

Die Groni50 gratuliert der KØPI …

16 Feb

… zum 25 jährigem Bestehen als autonomes Wohn- und Kulturprojekt!!!

Es war…

25 Nov

ein rauschendes Fest!
Ein großes Dankeschön an Alle, die da waren, mitgefeiert und vor allem mitgeholfen haben.
Bis zum nächsten Mal – wie immer im November!
Eure Groni

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Flüchtlingsunterstützung im Wedding

10 Nov

Die Flüchtlinge Müller- / Ecke Seestr. bitten um Unterstützung. Damit geholfen werden kann, haben Sie eine Liste mit benötigten Dingen zusammengestellt. Wir wurden gebeten, diesen Link zu teilen. Wer kann, bitte unterstützen. Auf der Seite ist weiter unten auch ein Spendenkonto angegeben.

KüfA 04.11. 20 Uhr Film: Verdrängung hat viele Gesichter

22 Okt

Anwesenheit der Filmemacher*innen / offene Diskussion

Der Film behandelt das Thema Eigentumsbildung in Berlin als sozialen Angriff auf die Ärmsten dieser Stadt. Das ganze lebendig, nah und immer wieder entlang der Betroffenen und aus der Sicht eines außerparlamentarischen Widerstandes. Spannend wird es sein mit den Filmemacher*innen und Kiezaktivist*innen im Anschluss an den Film allgemeine Fragen zu diskutieren, aber auch wie  die Eigentumsfrage 140813_Plakatentwurf_5_Pfadepraktisch gestellt werden kann