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Küfa im April – wir lassens brennen!

2 Apr


Es ist April! Wir haben lang genug darauf gewartet – nun ist es so weit: Zeit für die Walpurgisnacht-Demo UND Garten&Lagerfeuer!

Beides verbinden wir am Mittwoch (5.4.) zur April-Küfa: Hände weg vom Wedding geben ein Input zur Kiezdemo (wie, was, wo und so) und danach entzünden wir das Lagerfeuer im Garten. Lasst uns essen&trinken&planen&entspannt das Feuer genießen.

Wir zählen auf euch: Am Mittwoch und natürlich am Ende des Monats auf den Weddinger Straßen!

Einlass& veganes Essen ab 20Uhr

Küfa 1.März: Einstimmung auf den Frauen*kampftag!

22 Feb

… mit veganem Essen und Film!

1396292899Anlässlich des anstehenden Frauen*kampftages widmen wir uns zur März-Küfa dem radikalen Kampf für das grundlegende Recht von Frauen* auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper!
Wir zeigen den Film „Vessel – Schiff“ (englisch,mit deut. UT) über die „Women on Waves“, die Frauen* international auf geradezu abenteuerliche Weise Schwangerschaftsabbrüche ermöglichen: auf hoher See.

Essen und Getränke ab 20 Uhr, Film ab ca. 21 Uhr

Aufgerüstet: Wir sind etwas barrierefreier

20 Feb

Für alle, die mit Rolli unterwegs sind: öffentliche Veranstaltungen in der Groni sind aktuell zumindest teilweise barrierearm. Konkret bedeutet das, dass wir Holzrampen für die paar Stufen im EG haben, und unsere Tür zum Vereinsraum Besuche von Rollis mit maximal(!) 92cm Breite zulassen. Leider gibt es bei uns aber noch keine barrierefreie Toilette. Solltet ihr mit einem E-Rolli vorbeikommen wollen, kontaktiert uns bitte vorher – wir sind uns leider noch nicht sicher, ob die Rampen auch dafür geeignet sind.

Bitte habt keine Scheu nachzufragen, falls ihr nicht sicher seid, ob der Zugang zu unseren Räumen bautechnisch für euch möglich ist!

MI 1.Feb.: Filmpräsentation: „Das ist unser Haus“ und Essen für Alle

10 Jan

slidergemeineigentumaugenwebZu unserer zweiten Mittwochs-Küfa zeigen wir den Film „Das ist unser Haus“. Vorgestellt wird das das Mietshäuser Syndikat und die verschiedensten Projekte in Deutschland, die durch die Syndikatsbeteiligung ihren Lebensraum schaffen und gleichzeitig das Haus dem Markt entziehen konnten.
Geplant ist, auch ProjektMenschen einzuladen – nähere Infos folgen!

dasistunserhausAlso schon vormerken für den Mi, 1. Februar ab 20 Uhr: Essen gegen Spende; Getränke gibt es auch, dazu noch den Film und Gespräche. Und das alles in der Groni50/Wedding

Wir freuen uns auf euch.

Wer´s verpasst hat oder noch mal reinschauen will – hier der Link zum Film: http://das-ist-unser-haus.de/ (CC-Lizenz)

 

Alles neu 2017 – KüfaMittwoch mit 1.GroniWörtersee

2 Jan

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2017 fangen wir mal ganz neu an: unsere Küfa findet jetzt immer am 1. Mittwoch im Monat statt! 4.Januar.2017, 1.Februar, 1.März…

Am Mittwoch starten wir mit der ersten Auflage von „Gronis WörterSee“ – Ertrinkt mit uns im Wörtersee. Der Lesetresen ohne Tresen sozusagen, der Bodensatz der seichten bis ernsten Unterhaltung. Fangen wir an – beginnen wir also mit A: Anarchie, Alkohol und anderem. Bringt Texte nach Wahl (mit A) mit oder nehmt einen aus unserem ausgewählten Angebot, tragt ihn euren arglosen Genoss_innen vor oder lauscht deren und unseren ambitionierten bis anstrengenden Leseversuchen… Leseabend für alle, außer: Arschlöchern. Inklusive Hintergrundgedudel. Veganes Essen gibt es natürlich auch zur Küfa – man munkelt etwas von BUCHweizen… dazu das ein oder andere anregende Getränk.

 

Einlass und Essen wie eh und je ab 20 Uhr;
Lesespaß für Alle ab ca. 21 Uhr.

Zimmer denen, die sie brauchen!

16 Dez

zuhause

Schließt das Lager!

24 Nov
schliesstdaslager

Foto: Erwerbslosenini Basta Berlin

Heute protestierten die Bewohner*innen der Notunterkunft in der Osloers Straße/Koloniestraße gegen ihre menschenunwürdige Unterbringung und treten in den Streik. Seit 13 Monaten wohnen sie in dem Lager.

„Wir müssen seit einem Jahr in dieser Notunterkunft leben und fordern Sie dazu auf, sie zu schließen. Wir möchten in besseren und menschlicheren Bedingungen, wie zum Beispiel in einem Wohnheim untergebracht werden“, fordern die Bewohner*innen der Notunterkunft in der Osloer Straße auf der heutigen Kundgebung.

Etwa 150 Menschen wohnen zusammen in der Turnhalle, die eigentlich nur als Erstaufnahmeeinrichtung gedacht war. Alle sind also in einem Raum untergebracht. „Hände weg vom Wedding“ berichtete vor einem halben Jahr über die schlechten Bedingungen in der Notunterkunft. Man kann sich leicht vorstellen, dass die sanitären Einrichtungen einer Turnhalle nicht für so viele Menschen und für so lange Zeit ausgelegt sind. Zudem macht die fehlende Privatssphäre den Bewohner*innen zu schaffen. „Immer mehr Menschen, insbesondere Kinder und Jugendliche, leiden an psychischen Problemen: Einige haben Depressionen, können nicht essen und schlafen oder brechen in Panikattacken aus“, schreiben die Bewohner*innen auf einem Handzettel.

Das allein wäre Grund genug die menschenunwürdige Unterbringung endlich zu beenden. Hinzu kommt aber außerdem fehlender Respekt seitens der Leitung des Lagers gegenüber den Bewohner*innen. „Wir sind Menschen und keine Waren, die zum Geldmachen gelagert werden.“ Die Unterbringung von Geflüchteten verschafft den Betreibergesellschaften oft großzügige Gewinne, die nicht einmal genau kalkuliert werden können. Die Situation der Bewohner*innen in den Unterkünften verbessert sich durch diese Profite allerdings nicht.

Skandalös ist in diesem Zusammenhang der Leerstand von bezugsfertigen Wohnheimen. In Berlin stehen aus bürokratischen Gründen völlig fertige Unterkünfte leer. Die Betreibung von Unterkünften muss öffentlich ausgeschrieben und vergeben werden. Das macht sicherlich Sinn. Völlig unsinnig ist es aber, Menschen über Monate in Turnhallen leben zu lassen, obwohl es fertige Wohnung für sie gibt, nur weil bürokratische Verfahren sich in die Länge ziehen.

Schließt das Lager!

 

 

DI – 1.Nov. ab 20Uhr : Küfa mit Infos von&zur Friedel54

30 Okt

Am Dienstag, 1. November kocht die Groni50 für euch! Ab 20 Uhr öffnen wir die Tür & es gibt lecker veganes Essen. Zu Besuch haben wir diesmal Leute aus der Friedel54 mit nem Kurzvortrag zum aktuellen Stand, Ideen zur Unterstützung und Einbettung des Kampfes in den stadtpolitischen Kontext. Der Stadtteilladen F54 kämpft weiter!

friedel-wimpel1-724x1024Das Haus in der Friedel54 steht seit dem ersten Verkauf 2013 unter großem Verwertungsdruck. Doch im Laufe der Gegenwehr gelang es dem Kiezladen zusammen mit den Nachbar_innen ein Modell für den Kauf und die Selbstverwaltung des Hauses zu entwickeln. Nach kurzen Scheinverhandlungen mit der Eigentümerfirma CITEC wurde das Haus hinter unserem Rücken an die anonym agierende Briefkastenfirma Pinehill aus Luxemburg verkauft. Der Laden ist seit Mai diesen Jahres besetzt. Die
neue Eigentümerfirma versuchte umgehend einen Räumungstitel gegen uns zu erwirken. Am 20.10. gab es die Verhandlung am Amtsgericht Neukölln. Fakt ist, wir gehen nicht freiwillig!

Die Häuser denen, die sie brauchen!

Dienstag, 4. Oktober: Spieleabend und Küfa

29 Sep

pachisi…da schon wieder Herbst ist, laden wir euch zur Candel-light-Küfa am Di, 4.Oktober ab 20 Uhr ein. Anschließend rollen die Würfel, fliegen die Karten oder was sonst noch so geht beim gemeinsamen Spieleabend. Gern könnt ihr eure Lieblingsspiele mitbringen, eine Auswahl stellen wir aber auch gern. Diesmal ganz neu: Das Tatortspiel!

Wer erinnert sich noch an den Namen des Tatorts von 2012, die Kommissarin von 2002 oder schätzt richtig, wie lang der Dreh auf Grund eines Wadenbruchs unterbrochen werden musste…Tatortspiel? Erklärung hier: https://www.youtube.com/watch?v=ZMeV5mvsEPw

 

P.S.: Leider wurde das Veganladen-Kollektiv immer kleiner und kann die Küfa (am 3.DI im Monat) nicht mehr stemmen. Das finden wir sehr schade, können das aber voll verstehen. Wir wünschen ne erholsame Findungsphase!
Für uns und alle anderen heißt das: In der Groni gibt es nur noch am 1. DI im Monat ab 20 Uhr Küfa. (oder anderes gesagt: Bis auf Widerruf findet keine Küfa am 3.DI statt – sorry…)

Wenn ihr Vorschläge habt, könnt ihr uns die auch immer gern schreiben (per mail, facebook,twitter).

Friedel54 erhält Räumungsklage

7 Sep

Die erste Kontaktaufnahme des neuen Eigentümers mit der Hausgemeinschaft der Friedel54 ist eine Räumungsklage. Die Groni50 erklärt sich solidarisch: Die Häuser denen, die sie brauchen! Räumung verhindern!

Findet hier die Stellungnahme der Hausgemeinschaft veröffentlicht:

Friedel54Der Kiezladen Friedel 54 hat die Räumungsklage erhalten. Nach einem langen Kampf gegen die Verdrängung durch die „CITEC Immo Invest GmbH“, hat diese das Haus Ende Juni an die „Pinehill S.à.r.l.“ mit Sitz in Luxemburg verkauft. Die Hausgemeinschaft hat vergeblich versucht, das Haus mit Hilfe des Mietshäusersyndikats zu kaufen. Pinehill hat also in vollem Bewusstsein um den Friedel54-Konflikt das Haus gekauft und sofort die Räumungsklage eingereicht. Die Klage ist die erste Kontaktaufnahme aus Luxemburg, denn dass das Haus verkauft worden ist, hat die neue Eigentümerin immer noch niemandem hier mitgeteilt. Die Hausgemeinschaft der Friedel54 sah sich schon unter der alten Eigentümerin mit massiven Mieterhöhungen wegen Modernisierung bedroht, was durch den Kampf der letzten Monate zumindest teilweise abgewehrt werden konnte. Bis jetzt.

Das Verhalten des neuen Eigentümers ist also nicht nur eine Kampfansage an den Kiezladen, sondern auch an die Hausgemeinschaft. Gleichzeitig spiegelt es die kapitalistische Stadtpolitik wieder. Verdrängt wird alles, was keine maximale Rendite verspricht. Menschen mit geringem Einkommen und unkommerzielle Räume sind in dieser Logik nichts wert.

Wir fragen uns weiterhin: Wer ist dieser „Eigentum“?
Schon seit April bekommen wir komische Briefe, in denen wir aufgefordert werden, die Räume „zurückzugeben“.
Doch warum sollten wir unsere Räume “zurück”-geben und an wen? Wir sind diejenigen, welche die Räume seit über 12 Jahren mit Leben, Liebe und Solidarität füllen! Ein Eigentumsrecht, welches die Interessen einer dubiosen Immobilienfirma, die erst seit ein paar Monaten existiert, sich aus zwielichtigen Kapitalquellen finanziert und uns mit Gewalt vertreiben will, schützt, werden wir nicht akzeptieren. Diese Räume gehören uns und wir geben sie nicht “zurück”! Stattdessen wollen wir mehr:

Mehr Solidarität in der Nachbarschaft – Mehr rebellische Kieze – Mehr Stadt von Unten.

In einer Welt, in der ein immer größerer Teil des Lohns, für den wir unsere Arbeitskraft zu Markte tragen müssen, für die Miete draufgeht, ist es umso wichtiger, dass Menschen sich gegen Ausbeutung und andere Herrschaftsverhältnisse wehren. Die Friedel54 ist einer der Orte, wo diese Menschen zusammenkommen und Widerstand praktizieren. Viele andere soziale Räume befinden sich in vergleichbaren Situationen und sind von systematischer Verdrängung und staatlicher Repression betroffen. Wir waren, sind und bleiben solidarisch mit Euch und allen anderen von Verdrängung Bedrohten. Ihr seid nicht allein! Denn: Solidarität ist praktisch!

Die Klage ist frisch, die Beratung mit unserem Anwalt läuft. Bald werden wir eine genauere Vorstellung davon haben, wieviel Zeit uns bleibt und wie wir sie nutzen. Haltet euch bereit und die Augen offen. Wir freuen uns ausdrücklich über jede Form von Solidarität. Die letzte Runde ist eingeläutet, wer sie gewinnt, liegt an uns allen.

Don’t lose your grip on the dreams of the past. You must fight just to keep them alive