Küfa ab 20 Uhr; ab ca. 21 Uhr Dokumentarfilm „Caminantes de la Memoria“ (Wanderer der Erinnerung) auf Spanisch mit englischen Untertiteln und anschließende Diskussion mit dem Filmemacher in spanisch und deutsch.
Der Film beschäftigt sich mit den Folgen des peruanischen Bürgerkrieges zwischen 1980 und 2000, indem ca. 69.280 Menschen umkamen. Fast die Hälfte der Opfer stammt aus der Region Ayacucho. Eben dort hat Heeder Soto Opfer und Täter interviewt. Stadt und Region Ayacucho bildeten das Zentrum des schmutzigen Krieges zwischen Armee und Polizei einerseits und der maoistischen Guerillaorganisation „Leuchtender Pfad“ andererseits.
Im Film treffen unterschiedliche Wahrheiten aufeinander: die der Opfer aus der Zivilgesellschaft, als auch die der Täter von Guerilla, Polizei und Militär. Heeder Soto zeigt eindrücklich, dass Aufarbeitung auch bedeuten kann, den langen Weg zurück ins Heimatdorf zu gehen oder auch den Mut aufzubringen, die Stätten der erfahrenen Gewalt auf der Suche nach Heimat und Versöhnung erneut aufzusuchen.
Der Film wurde erstmals im August 2014 in Berlin gezeigt. Seitdem wurde er bei verschiedenen internationalen Filmfestivals (Kolumbien, Ecuador und Peru) gezeigt. Weitere Infos zum Film gibt es unter: caminantesdelamemoria.wordpress.com
Trailer:
English:https://www.youtube.com/watch?v=OOLV5FSjnKY,
Español: https://www.youtube.com/watch?v=jw3BTySMi8s
Filmemacher Heeder Soto ist unter anderem bekannt durch seinen Dokumentarfilm „Titicaca und die verschwundenen Gesichter“ (2017). Momentan beschäftigt er sich mit seinem neuen Film, der sich auf die Täter*innen des Bürgerkrieges in Peru konzentriert.


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Der Rudolf Heß-Marsch – Comeback eines Nazievents? Erneut mobilisieren Neonazis bundes- und europaweit nach Berlin-Spandau um dem Hitlerstellvertreter Rudolf Heß in Berlin zu gedenken. Der Erfolg der AfD und die damit verbundenen schlechten Wahlergebnisse vieler Naziparteien, machen Nazigroßevents wie im sächsischen Ostritz zur logischen Konsequenz für NPD und Co: Für die eigene Finanzierung und den Schulterschluss des militanten Nazispektrums. Der Aufmarsch in Spandau ist Teil dieser Strategie und steht in einer Linie mit derlei Nazigroßveranstaltungen. Diesem Spektrum bleibt nur das offene Propagieren und gewalttätige Ausüben ihrer NS-Ideologie, wenn es nicht an Bedeutung verlieren will. Dies birgt eine enorme Gefahr. Schon kurz nach dem Heß-Aufmarsch 2017 wurde die Mobilisierung in der Naziszene als Erfolg verbucht, da es den Veranstalter*innen gelungen war Parteien wie Die Rechte, die NPD, den III. Weg und Kameradschaften auf diesem Aufmarsch-Event zu einen. Mit der Wiederbelebung der Heß-Märsche droht erneut ein neofaschistischer Großaufmarsch zum jährlichen erinnerungspolitischen Ritual der NS-Szene zu werden.

Der Film „Titicaca und die verschwundenen Gesichter“, des peruanischen



