Rund 83.000 Mieterhöhungen in einem Jahr

3 Mai

Landeseigene Vermieter sollen eigentlich dafür sorgen, dass Mieten nicht zu teuer werden. Das gelingt aber nur begrenzt: Im vergangenen Jahr verschickten sie insgesamt 83 199 Mieterhöhungen.

Der ganze Artikel in der Berliner Zeitung

Der Senat will durch die sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen „mietpreisdämpfend“ auf den Wohnungsmarkt einwirken. Das bedeutet aber nicht, dass die Landes-Unternehmen die Miete gar nicht mehr erhöhen. Im vergangenen Jahr verschickten Degewo, Gesobau, Howoge, Gewobag, die Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) sowie die Stadt und Land insgesamt 83.199 Mieterhöhungen.

Nachdem die Wohnungsunternehmen während der Verhandlungen geplante Mieterhöhungen zunächst zurückgestellt hatten, kam nach Abschluss der Vereinbarung (des Berliner Mietenbündnis) ein umso größerer Schwung. Fast 30 Prozent der Mieter der landeseigenen Unternehmen erhielten 2013 eine Mieterhöhung.

Die Neuvertragsmieten bewegen sich bei allen landeseigenen Vermietern bereits über dem Durchschnitt des Mietspiegels. Preisdämpfend wirkt sich hier nur aus, dass die übrigen Vermieter bei der Neuvermietung noch mehr Miete verlangen. Freie Wohnungen wurden 2013 im Internet für durchschnittlich etwa 8 Euro pro Quadratmeter angeboten.

Dienstag 06.05. ab 20 Uhr Vegane Vokü & Film: „The Green Wave“

2 Mai

VoKÜ-Motto im Mai: Revolution.
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Die Groni lädt zu veganem Essen, quatschen und kikern (ab 20 Uhr).
Ab 21 Uhr zeigen wir die animierte Dokumentation „The Green Wave“ über den demokratischen Widerstand im Iran im Sommer 2009. Da die iranische Regierung unter Ahmadinedschad so gut wie jede Kamera und jedes Handy nach den Demonstrationen beschlagnahmte, suchte der Regisseur Ali Samadi Ahadi eine andere Möglichkeit, um die Brutalität und Gewalt gegenüber den Demonstranten filmisch darzustellen: Die Lösung fand er in einer Collage aus animierten Szenen, Twitter-Botschaften, Blog-Einträgen, Video- und Handyaufnahmen – sozusagen viele kleine Puzzleteilchen, die einen Eindruck der Gesamtsituation vermitteln.

Triggerwarnung: Der Film enthält Szenen, die Menschen mit (sexualisierten) Gewalt- und Repressionserfahrungen triggern können.

Mietrebellen – Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt

20 Apr


In den letzten Jahren hat sich die Hauptstadt rasant verändert. Wohnungen, die lange als unattraktiv galten, werden von Anlegern als sichere Geldanlagen genutzt. Massenhafte Umwandlungen in Eigentumswohnungen und Mietsteigerungen in bisher unbekanntem Ausmaß werden alltäglich. Die sichtbaren Mieterproteste in der schillernden Metropole Berlin sind eine Reaktion auf die zunehmend mangelhafte Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum.

Der Film ist ein Kaleidoskop der Mieterkämpfe in Berlin gegen die Verdrängung aus den nachbarschaftlichen Lebenszusammenhängen. Eine Besetzung des Berliner Rathauses, das Camp am Kottbusser Tor, der organisierte Widerstand gegen Zwangsräumungen und der Kampf von Rentnern um ihre altersgerechten Wohnungen und eine Freizeitstätte symbolisieren den neuen Aufbruch der urbanen Protestbewegung.

Ab 24. April könnt Ihr den Film im Lichtblick und Moviemento-Kino sehen. Am 26. April wird zur Filmvorführung auch das Buch „Zwangsräumungen verhindern“ vorgestellt.

Dienstag 15.04. ab 20 Uhr Vegane Vokü & Spieleabend

12 Apr

 

Am kommenden Dienstag laden wir euch ab 20 Uhr zur veganen Vokü und zum Spieleabend ein. Wir brettspiele-10787045stellen unsere Spielekiste bereit. Bringt aber gerne auch eure Lieblingsspiele mit!

FR, 11. April 2014; 19.00Uhr: Film- und Diskussionsabend „Müller Ecke Afrika”

10 Apr

Film- und Diskussionsabend mit dem Weddinger Regisseur Martin Helmbrecht.

Standbild aus "Müller Ecke Afrika" (©Andy Fiebert)

Standbild aus „Müller Ecke Afrika“ (©Andy Fiebert)

Wir zeigen die ersten drei Filme aus der Reihe „Müller Ecke Afrika”  von M. Helmbrecht über das Afrikanische Viertel im Wedding. Die Filme portraitieren den Western Store- Inhaber Rob, Israel & Mnyaka – zwei afrikanische Aktivisten vom „Berlin postkolonial e.V.” sowie Bakri, den Betreiber der Bar „Flob”. Wir möchten mit euch, dem Regisseur und den Protagonisten der Filme über umstrittene kolonialgeschichtliche Straßennamen, Veränderungen im Kiez und unser Zusammenleben in diesem Stadtteil reden.

Jetzt wirklich: Eröffnungs-Vokü am 1.April 2014, ab 20 Uhr

30 Mär

feuerEs ist kein Aprilscherz: Am Dienstag öffnen wir die Türen unseres frisch renovierten Veranstaltungsraums! Und weil es so gut geworden ist, laden wir euch ein in den…Garten! Bei Lagerfeuer und leckerem veganen Essen könnt ihr ab 20:00 zu uns
kommen. Wir freuen uns auf euch, um mit euch gemeinsam am Feuer zu sitzen, zu quatschen, zu trinken, zu kickern, zu essen, zu entspannen und und und

Vokü – 04.März – fällt aus: wir renovieren!!!

3 Mär

bauarbeitenLiebe Vokü-Freunde, wir renovieren den Veranstaltungsraum.

Deshalb fallt die erste Voküs im März aus. Wenn alles so läuft, wie wir uns das wünschen, dann findet die nächste Vokü bei uns am 18.03. statt. Ihr werdet informiert!

Viele Grüße – eure Bauarbeiter_innen-Gronis

Gesobau und Pankower Mieterprotest: Anhörung im Abgeordnetenhaus

13 Feb

Gut, aber nicht gut genug

Senat hat 2012 mit den Wohnungsbaugesellschaften ein Bündnis geschlossen. In Pankow gehen Bezirk und Gesobau nun einen Schritt weiter.

Der Tumult dauerte nicht lange. Die grüne Bauexpertin Katrin Schmidberger hatte der SPD vorgeworfen, das Thema Mieten lange verschlafen zu haben. Was selbst Bausenator Michael Müller (SPD) inzwischen einräumt, war bei einer SPD-Abgeordneten noch nicht angekommen. Sie bescheinigte Schmidberger, „nicht mehr alle zu haben“, und deutete die entsprechende Handbewegung an. Schmidberger forderte eine Entschuldigung, doch der grüne Ausschussvorsitzende Andreas Otto hatte – angeblich – nichts gesehen. Otto mahnte zu einer sachlichen Debatte…

Weiterlesen in der taz

Di 18.02. 20 Uhr Vegane Vokü & Film: Fliegende Liebende

7 Feb

Ab 21 Uhr zeigen wir den Film Fliegende Liebende (Los amantes pasajeros) Almodovar 2013:fliegende-liebe-default
In Madrid hebt ein Flug Richtung Mexiko ab. Nachdem ein technischer Defekt festgestellt wird, werden die Passagiere der zweiten Klasse vorsorglich mit Schlafmittel betaeubt, während in der Business-Class die Stewardessen zum Tomatensaft Meskalin reichen.Ihre Hilflosigkeit gegenueber der drohenden Gefahr löst sowohl unter den Passagieren als auch bei der Crew ein aberwitziges, innerliches Großreinemachen aus, das sich – neben reichlich Sex in Wort und Tat – als wirksame Ablenkung von einem moeglicherweise dramatischen Ende dieses Trips erweist.

Di. 04.02. um 20 Uhr Vegane Vokü & Film: Nothing Personal

2 Feb

filmstill2AUFWACHEN!!! Die Groni lädt zu veganem Essen, quatschen und kikern (ab 20 Uhr). Ab 21 Uhr läuft der Film „Nothing Personal“ von Urszula Antoniak:

Der Wildfang und der Kauz. Wie nähert man sich einander an, ohne persön­lich zu werden? Man kennt einander nicht, weiß nichts von einander und will das alles auch gar nicht. Dennoch schuftet man gemeinsam im Garten und lebt streng nach der Devise „Arbeit gegen Essen« unter einem Dach. Von dieser unge­wöhn­li­chen Situation geht Regis­seurin Urszula Antoniak in ihrem Spiel­film­debüt Nothing Personal aus und zeigt die Annähe­rung ihrer eigen­wil­ligen Prot­ago­nisten als Kino-Expe­ri­ment.

Wir freuen uns auf euch! Die Gronis