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Ab 20 Uhr gibts veganes Essen und danach, ab 21 Uhr zeigen wir den Film Beziehungsweisen:
Regisseur Calle Overweg wählt für seine ausgefallene Studie menschlicher Emotionen, das Format der Semi-Doku. Teilweise erinnern seine Aufnahmen dabei an Theateraufführungen. Die Schauplätze finden in nüchtern dekoriertem Ambiente statt und die Arbeitssituationen sowie die Arbeitstechnik werden gezeigt. Die Klient_innen in diesem Werk sind fiktiv, wobei die Therapeut_innen ihren Beruf tatsächlich ausüben. So entfaltet sich ein teils schwierig zugängliches, teils berührendes Panoptikum der Beziehungen.
Hiermit lädt die Groni50 zur Vorstellung des Buches „Fotografie und Konflikt – Texte und Essays“. Es wird eine Lesung mit Texten aus dem Buch und einen Imbiss geben. Die Veranstaltung findet am Donnerstag den 26. Juni um 20 Uhr im Veranstaltungsraum der Hauskooperative Groni50 im Wedding (Groninger Strasse 50) statt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Peace and Conflict Journalism Network PECOJON statt. Über zahlreiche Besucher_innen würden wir uns sehr freuen.
Mit der fotografischen Dokumentation von Kriegen und Konflikten ist eine Vielzahl von Fragestellungen verbunden. Diese reichen von Fragen der Ethik, dem Verhalten in Krisenregionen, dem Umgang mit anderen Konfliktakteuren bis hin zu Problemen bei der Distribution und Publikation. Einige dieser Themenfelder zwischen Fotojournalismus, Dokumentarfotografie sowie Konflikt- und Kriegsfotografie werden im Buch angesprochen. Die im Buch versammelten Texte und Essays sind im Rahmen der Recherchen für die Promotion des Autors zwischen den Jahren 2011 und 2014 entstanden.
Aktion WM-freie-Zone:

Also bringt Appetit, Sitzfleisch, Durst, Stories oder Lust auf Lagerfeuer mit.
Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen!
Eure Gronis
Vor 20 Jahren wurde der kurdische Jugendlich Halim Dener in Hannover von einem deutschen Polizeibeamten erschossen. Der 16-jährige war erst wenige Wochen vorher vor dem Krieg in Kurdistan geflüchtet, der Anfang der 1990er Jahre mit großer Brutalität und deutschen Waffen geführt wurde. 4 Millionen Kurdinnen und Kurden mussten aus ihrer Heimat fliehen, da ihre Dörfer vom türkischen Militär systematisch zerstört wurden. Viele der nach Deutschland geflüchteten blieben der Arbeiterpartei Kurdistans PKK verbunden und demonstrierten mit bis zu einhunderttausend
Menschen gegen die Unterstützung der deutschen Bundesregierung für den türkischen Staat. So auch Halim Dener.
In der Nacht vom 30.06.1994 klebte er Plakate der nationalen Befreiungsfront Kurdistans „ERNK“, die wie alle PKK nahen Organisationen seit 1993 in Deutschland verboten war. Bei der Festnahme durch einen ihn dabei beobachtenden Polizeibeamten in zivil, traf ihn unter bis heute nicht geklärten Umständen ein tödlicher Schuss in den Rücken. Wie oft in solchen Fällen wurde der Beamte in einem Prozess schließlich freigesprochen. Mit dieser Veranstaltung soll die Hintergründe des damaligen Geschehens dargestellt und zu einer am 21. Juni in Hannover stattfindenden Demonstration mobilisiert werden.
Referenten:
Nick Brauns, Journalist
Elmar Millich, Rechtshilfefonds Azadi
Wie immer öffnen wir ab 20 Uhr die Tür und laden zu veganem Essen, quatschen und kikern. Ab ca. 21 Uhr zeigen wir dann den Film „Raising Resistance”!
„Soya ist eine Bombe!“
So fasst Geronimo, Anführer der Widerstandsbewegung der Campesionos (Kleinbauern in Paraguay) die Sprengkraft des Konfliks zusammen. Seit über 30 Jahren üben die Kleinbauern gewaltfreien Widerstand gegen die Sojaproduzenten – der Film beobachtet über Monate den sich langsam zuspitzenden sozialen und politischen Konflikt. (The documentary RAISING RESISTENCE is about the fight of the campesinos, the small farmers of Paraguay, against the escalating aggressively expanding production of genetic soy in the country. On the basis of this conflict it describes the global impact that the use of most modern genetic engineering in the 21st century has on people and on nature. A parable about the suppression of life, about the diversity of plants and cultures, and about how resistance arises both in people and in nature.)
Eigentümer verlangt von den Bewohner*innen des Hausprojekts in Mitte 15 Prozent mehr Miete
Es ist so etwas wie die letzte Trutzburg in der fast vollständig durchgentrifizierten Rosenthaler Vorstadt in Mitte: Doch jetzt soll auch das alternative Hausprojekt Brunnenstraße 6/7 weichen.
Ganzer Artikel im neuen deutschland
Das Plakat fällt auf. »Wir bleiben alle – gegen Zwangsräumung und Vertreibung« lautet der Slogan. Solche Aufrufe zu Protesten und Veranstaltungen gegen die Vertreibung von Mietern aus den Innenstadtteilen hängen zahlreich an den Wänden zum Eingang des alternativen Hausprojektes Brunnenstraße 6/7 in Mitte. Ab sofort können die Bewohner der Häuser allerdings selbst bestens Unterstützung gebrauchen. Denn die Gawehn Grundstücksverwaltung, der der Häuserkomplex in der Nähe des Rosenthaler Platzes gehört, hat allen Mietern des alternativen Wohnprojektes angekündigt, dass die Miete zum 1. Mai um 15 Prozent erhöht werden soll.
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Klein beigeben wollen die Bewohner des einst bundesweit bekannten Hausprojektes indes nicht. Vorerst zahlen die Bewohner der verschiedenen Hausflügel weiter die Miete in der bisherigen Höhe. Ob die Mietanhebung tatsächlich Bestand hat, hängt von der Auslegung des Vertrags ab, den die Gawehn Grundstücksverwaltung Ende der 1990er Jahre mit dem Verein zum Erhalt der Brunnenstraße 6/7 (VEB 7) geschlossen hat.
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