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Hausdurchsuchung in Hamburger Hafenstraße war rechtswidrig

1 Aug

In einer Pressemitteilung schreiben die Bewohner_innen des Wohnprojekts Plan B über die Hausdurchsuchung vom 18. Juli 2016 und ihr jetzt zugesprochenes Recht vom Amtsgericht Hamburg: „Für die tatsächlich durchsuchten Wohnräume (…) lag keine Durchsuchungsanordnung vor“, heißt es in der Begründung des Amtsgerichts, die einer Bewohnerin des Hauses vorliegt.

Bei dem am 18. Juli 2016 mit einem Großaufgebot von 250 Polizist_innen, darunter vermummte Spezialeinheiten mit Maschinenpistolen, durchgeführten Einsatz brachen Beamt_innen die Tür zur Wohnung auf und bedrohten Bewohner_innen des Hauses mit vorgehaltener Schusswaffe. Die Polizei fand bei der rechtswidrigen Durchsuchung der Wohnung keine Drogen, konnte aber eine handelsübliche Verteilersteckdose sicherstellen. „Das Gericht bestätigt mit seiner Feststellung den Eindruck, dass es sich bei dem Einsatz in unserer Wohnung vor zwei Jahren weniger um eine Hausdurchsuchung als um einen bewaffneten Einbruch handelte, der die Einschüchterung der Bewohner_innen zum Ziel hatte“, erklärt ein Bewohner des Wohnprojekts. Aus juristischer Sicht war „der Polizeieinsatz, den die Staatsanwaltschaft bis zuletzt zu rechtfertigen suchte, ein Skandal“, sagt der Rechtsanwalt Lino Peters, „für das Eindringen in die Wohnung meiner Mandantin gab es keinerlei Rechtsgrundlage. Hierauf hatten die AnwältInnen bereits im Rahmen des Einsatzes hingewiesen.“

Die nachträgliche Feststellung der Rechtswidrigkeit dieses Polizeieinsatzes fügt sich ein in das Bild, das auch die brutale Repression während und im Nachgang des G20-Gipfels in Hamburg zeichnet: Rechtliche Vorgaben gelten der Polizei zunehmend als lästige Fesseln im Kampf gegen linke Strukturen. Die Hamburger Polizei handelt willkürlich und als eigenständiger politischer Akteur immer häufiger nach der Maxime: Erst schlagen, dann fragen.

Die Feststellung, wie viele der Einsätze der Taskforce-Drogen, die täglich vor den Häusern der Hafenstraße und an anderen Orten in Hamburg stattfinden und sich vor allem gegen Geflüchtete richten, rechtswidrig sind, war nicht Sache des Gerichts. Eine juristische Prüfung käme wohl
auch in diesem Fall zu einem für die Polizei ungünstigen Ergebnis.

»PM der Bewohner_innen des Wohnprojekts Plan B«

MO 9.07. – Antifa-Quiz und Küfa

6 Jul

Politik, Nachbarschaft, solidarisch essen und trinken – alles hier, bei uns in der Groni50.
Am Montag, 9. Juli – Einlass und Essen ab 19.30 ∞ Fragen & Antworten etwas später…

Küfa am 14.5.: Nach der Demo ist vor der Organisierung

9 Mai

Küfa WeddingKüfa sowie öffentliche Auswertung und Perspektiven der Organize Demo am 30. April bei uns in der Groni. Kommt zahlreich!

Nach der Demo ist vor der Organisierung. Deswegen laden wir euch herzlich ein bei der öffentlichen Auswertung unserer Demonstration „Widerständig und Solidarisch im Alltag – Organize!“ vorbeizuschauen. Lasst uns gemeinsam kennen lernen, vernetzen, organisieren!

Vor zwei Wochen zogen wir mit unserer antikapitalistischen Demonstration durch den Wedding um auf steigende Mieten, Alltagsrassismus und soziale Ausgrenzung, aber auch Selbstorganisierung und Widerständigkeit aufmerksam zu machen. Organisiert wurde die Demonstration jetzt im zweiten Jahr von einem Bündnis verschiedener Gruppen und Einzelpersonen. Wir wollen mit euch die Demo gemeinsam auswerten und schauen, wo wir
Rassismus und der zunehmenden Verdrängung aus unseren Kiezen Solidarität im Alltag entgegensetzen können. Dazu schauen wir gemeinsam Videos, sprechen über antikapitalistische Widerstände im Kiez. Lasst uns in entspannter Atmosphäre kennenlernen, austauschen und vernetzen!

12.03. KÜFA: Mieter*innenselbstorganisation als Strategie

6 Mär

Zu unserer zweiten MONTAGS-KÜFA haben wir die Amma65 und Seume14 zu Gast

Zusammen mit Bewohner*innen der Amma65 (ausm Wedding) und der Seume14 (Fhain) informieren und diskutieren wir über ihre Erfahrungen als Hausgemeinschaft. Wie war die Ausgangslage, welche Probleme gab es, warum wurde welcher Weg eingeschlagen und wie ist der aktuelle Stand?

 

 

Vegetarisches Essen und Getränke ab 19.30 Uhr, Veranstaltung ab ca. 20.30 Uhr.

Wir freuen uns auf euch!

Endlich wieder Küfa!

6 Feb

Nun ist es soweit. Das Gröbste unserer Megabaustelle ist geschafft! Das heißt nicht nur wieder ohne Baustellenlärm wohnen, sondern vor allem heißt das: Endlich wieder Küfa!

Venezuela KüfaWie haben zum Neustart die Interbrigadas zum Thema „Was geht in Venezuela?“ eingeladen. Sie klären euch über Aufstieg und Fall des sozialistischen Projekts in Venezuela auf. Bis wohin lief der Chavismus gut und wie nahm das Elend seinen Lauf? Was ist Propaganda und wie beurteilen die Leute vor Ort die Situation? Wer geht da eigentlich auf die Straße? Fragen über Fragen, die sie zunächst in einem kleinen Vortrag und dann in lockerer Diskussion klären wollen.

Am Montag, den 12. Februar, ab 19.30 Uhr Küfa, ab 20.30 Uhr Veranstaltung.

Groni im Ausnahmezustand

22 Mai

Bei uns wird gehandwerkert, deshald…

… gibt es vorerst keine KÜFA / andere Veranstaltungen*
… können sich vorerst keine Gruppen / INNIS etc. bei uns treffen und den Raum nutzen.

Wir geben euch Bescheid, sobald sich das Chaos gelegt hat. Wir rechnen Ende 2017/Anfang 2018 damit.

 

*p.s. Die Filmvorführung „Titicaca und die verschwundenen Gesichter“ mit Heeder Soto zieht ins ACUD Kino (7. Juni um 19Uhr).

7.6. Küfa & Film: Titicaca und die verschwundenen Gesichter

6 Mai

ACHTUNG – NEUER ORT & UHRZEIT:

Auf Grund der Baumaßnahmen in der Groni zieht die Veranstaltung ins ACUD KINO und beginnt bereits 1Stunde früher:
*Ort: ACUD KINO Veteranenstraße 21, 10119 Berlin*
*Datum: 7.6. um 19Uhr Filmbeginn*

Heeder Soto präsentiert seinen neusten Film:

„TITICACA und die verschwundenen Gesichter“ (mit deutschen Untertiteln)

*Bergbau und soziale Konflikte am Titicacasee*

Der Film „Titicaca und die verschwundenen Gesichter“ des peruanischen Filmemachers Heeder Soto handelt von den sozialen Konflikten in der peruanischen Region Puno am Titicacasee sowie auf der bolivianischen Seite des Sees, ihren Ursachen und Konsequenzen. Er verdeutlicht anhand von Zeitzeugenberichten, wie es zu Menschenhandel kommt, wie Flüsse durch Bergbau tot und vergiftet werden und welche Krankheiten Menschen und Tiere haben. In einem Schwenk nach Deutschland nimmt der Film in Interviews mit deutschen Aktivist/innen Bezug zum Widerstand gegen den Braunkohleabbau.

*Der Filmemacher*
Heeder Soto ist Künstler, Ethnologe und Dokumentarfilmer aus Ayacucho (Peru) und ein Exmitbewohner der Groni50.

p.s. Groni ist im Ausnahmezustand …wir geben Bescheid, sobald wieder Veranstaltungen in der Groni stattfinden können.

Mi, 3.Mai Küfa zur Entspannung: Spiele & Feuer

29 Apr

Die nächsten Tage steht einiges auf dem Programm:

… deshalb gibts am Mittwoch, 3. Mai eine chillige Küfa!
Ab 20 Uhr Einlass und veganes warmes Essen, danach Spieleabend (Kniffel, Kartenspiele, etc.). Falls das Wetter und unser Feuerholz mitspielt – entzünden wir die Feuerschale im Garten.

Also vorbeikommen, essen, spielen, draußen ums Feuer sitzen und es sich einfach gut gehn lassen…

Wann: Mittwoch, 3.Mai ab 20 Uhr
Wo: Groni50

Wir freuen uns auf euch!

30.April: Organize! Selbstorganisiert gegen Rassismus & soziale Ausgrenzung

23 Apr

Demonstration: Am 30. April 2017 gehts auf die Straße ✊🏼

Steigende Mieten, zunehmender Stress vom Jobcenter, rassistische Polizeikontrollen oder fehlende Möglichkeiten und Orte das Leben im Kiez selbst zu gestalten – das alles sind Teile einer sich verschärfenden, kapitalistischen Stadtumstrukturierung, die uns alle betrifft. Unsere Antwort ist Selbstorganisierung von unten! Gemeinsam können wir etwas verändern.

Dieses Jahr nimmt ein selbstorganisiertes Bündnis die Demonstration am 30. April im Wedding zum Anlass, den Protest weiterzuentwickeln und die Vielfältigkeit der Kämpfe noch sichtbarer zu machen. Vor allem lokale Initiativen die im Wedding einen Teil der Nachbarschaft ausmachen, wollen an diesem Tag Perspektiven raus aus dem kapitalistischen, rassistischen und patriarchalen Alltag aufzeigen.

Den kompletten Aufruf v. Hände weg vom Wedding findet ihr auf dem Blog:
http://organizeberlin.blogsport.eu/

Demoroute:

Küfa im April – wir lassens brennen!

2 Apr


Es ist April! Wir haben lang genug darauf gewartet – nun ist es so weit: Zeit für die Walpurgisnacht-Demo UND Garten&Lagerfeuer!

Beides verbinden wir am Mittwoch (5.4.) zur April-Küfa: Hände weg vom Wedding geben ein Input zur Kiezdemo (wie, was, wo und so) und danach entzünden wir das Lagerfeuer im Garten. Lasst uns essen&trinken&planen&entspannt das Feuer genießen.

Wir zählen auf euch: Am Mittwoch und natürlich am Ende des Monats auf den Weddinger Straßen!

Einlass& veganes Essen ab 20Uhr