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Hurra, wir sind zu dritt! – Release outside the box #3

15 Feb

outside the box

25.02.2012, 18:02 Uhr, f.a.q. (Jonasstraße 40, Neukölln)

[106 Seiten], [21,8 × 30,3 cm]

Die Outside the Box # 3 ist da, und die Freude ist groß! Sie hat kürzlich ihre ersten eigenen Schritte gemacht, und schon begleiten wir das junge Ding auf seine erste Reise — nach Berlin.

Sie hört auf den Namen Gebären, und der ist bei ihr Programm. Die redaktion betrachtet „Gebären“ als eine Schnittstelle zwischen dem Privaten (oder: als privat geltendem) und dem Politischen, die es aus verschiedenen Perspektiven zu untersuchen gilt. Der Bericht einer Abtreibung korrespondiert mit der Kulturgeschichte der Gebärmutter… die Reflexion der fremden und eigenen Anforderungen ans Elternwerden oder -sein mit psychoanalytischen Interpretationen von Libido und Fortpflanzungsfunktion… Ein Essay über Mariendarstellungen steht neben der Kritik hexenhafter Weiblichkeitsinszenierungen bei Lars von Trier…

Es wird herzlich zu Sekt, Schnittchen, Text, Film und ausgesuchter Musik eingeladen.

[Update] Berliner Krawalltage

27 Jan

Update: Schokoladen Mitte soll am Mi, 22.02.2012 um 9 Uhr geräumt werden

Der Schokoladen hat die zweite Räumungsklage verloren. Damit scheint Berlin einen weiteren „bunten“ Ort zu verlieren. Dass mehr und mehr Off-Kultur und „kleine Nischen der Freiheit“ verschwinden, dürfte wohl primär damit zu tun haben, dass die Vermieter_innen und Wohlhabenden in diesem System langfristig irgendwie am längeren Hebel sitzen, und damit strukturell im Vorteil sind.

Zuletzt verschwand die Liebig14, nachdem das Gericht entschied, der Vermieter dürfe dem Hausprojekt kündigen – wegen einer seit 1990 im Treppenhaus verbauten Zwischentür (womit das Ganze ein wenig an die sogenannten Verdachtskündigungen, siehe Emmely, erinnert, wo der/dem Lohnabhängigen gekündigt werden kann, weil das „Vertrauensverhältnis“ gestört sei).

Wie reagieren nun die Betroffenen, die Mieter_innen, d.h. diejenigen, die in diesen Auseinandersetzungen den Kürzeren ziehen: Vermutlich wird es wohl genauso wie bei der Liebig14 zu den berühmt-berüchtigten Berliner Krawalltagen kommen.

17.01. 20 Uhr veg. Vokü & Info über die Situation von „sans papiers“ in Calais

16 Jan

Die Stadt Calais liegt im Norden Frankreichs an einem der meistgenutztesten Verkehrswege nach GB. Migrant_innen, die dort versuchen, die Grenze nach England zu überwinden, hängen oft monatelang in Calais fest und sind täglich krasser Repression und Rassismus ausgesetzt. Sie leben unter menschenunwürdigen Bedingungen auf der Straße und in leerstehenden Häusern. Bis die Olympischen Spiele im Sommer in London stattfinden, sollen alle Menschen endgültig vertrieben sein.

Neues aus der Amsterdamer Straße…

8 Dez

20.12. 20 Uhr vegane Vokü, Film & Diskussion: white charity

4 Dez

am 20.12. zeigen wir nach dem Essen den Film: ‚white charity‘ – Schwarzsein & Weißsein auf Spendenplakaten.

Dabei wird eine der Filmemacher_innen anwesend sein, so dass wir danach noch Fragen stellen und uns über den Film austauschen können.

Werbeplakate von entwicklungspolitischen Organisationen wie ‚Brot für die Welt‘, ‚Welthungerhilfe‘, ‚Kindernothilfe‘ oder ‚Care‘ etc prägen das Bild auf Straßen, Plätzen, in Bahnhöfen und U-Bahnen in Deutschland. Sie haben einen großen Einfluss darauf wie in Deutschland /Schwarze/ und /weiße/ Identitäten konstruiert werden. Der Dokumentarfilm analysiert die Spendenplakate aus einer rassismuskritischen, postkolonialen Perspektive. ‚white charity‘ stellt unterschiedliche Perspektiven vor: Ausgehend von den Spendenplakaten diskutieren Vertreter_innen von Hilfsorganisationen mit Wissenschaftler_innen über Entwicklungszusammenarbeit, koloniale Fantasien, Rassismus und Machtstrukturen.
‚white charity‘ ist eine exemplarische Auseinandersetzung mit Rassismus in Bildern, die weit über
den entwicklungspolitischen Horizont von Bedeutung ist und unterstützt einen schärferen Analyseblick
auf Bilder in kommerzieller Werbung, Print und TV.

Ein Film von Carolin Philipp und Timo Kiese

Mehr über den Film und das Projekt findet ihr unter: www.whitecharity.de

06.12. Vegane Vokü & Film: El niño pez – Das Fischkind

4 Dez

Bei uns gibts mal wieder ab 20 Uhr lecker veganes Essen, danach zeigen wir ab ca. 21 Uhr:

„El niño pez – Das Fischkind“ (Argentinien 2009, R.: Lucía Puenzo, OmU)
Ailín, auch „La Guayi“ genannt, arbeitet seit sieben Jahren als Hausangestellte für die wohlhabende Familie eines Richters in Argentinien. Sie war im Alter von 13 Jahren aus ihrem paraguayischen Heimatdorf geflohen. Zwischen Ailín und Lala, der gleichaltrigen Tochter der Familie, entsteht eine Liebesbeziehung, während Lalas Vater Ailín sexuell missbraucht. Bald planen die Mädchen eine gemeinsame Flucht.

Lala, una adolescente que vive en el barrio más exclusivo de Buenos Aires, está enamorada de la Guayi, la criada paraguaya que trabaja en su casa. Sueñan con irse a vivir juntas a Paraguay, a orillas del lago Ypoá. El asesinato del padre de Lala apura sus planes. Este es el punto de partida que apura la huida en la ruta que une el norte de Buenos Aires con Paraguay

Für die, die es nicht mehr erwarten können.

16 Nov





Hausparty am 19.11., 20.15Uhr

Impressionen vom „1000-Kreuze“-Marsch

20 Sept

Und am 22.9. geht’s weiter: http://whatthefuck.blogsport.de/

20.9.: Vokü & Film. Diesmal: „Die Zivilisationsbringer“

19 Sept

Am 20.9. gibt’s in der Groni50 ab 20.00 Uhr wieder vegane Vokü und danach den Film „Die Zivilisationsbringer“ (1997, 130 Min., R.: Uli Stelzner, Thomas Walther).

Beschreibung

In Guatemala gibt es seit 150 Jahren eine kleine, aber einflussreiche deutsche Gemeinde. Ihr Erfolg beginnt mit dem Kaffeeboom und ist bis heute nahezu ungebrochen. Wer damals Deutschland verlässt, geht mit dem Selbstverständnis des Herrenmenschen. Überzeugt davon, einer höheren Kultur anzugehören, zwingen sie Guatemala ihr Zivilisationsmodell auf. Schon nach wenigen Jahren besitzen sie die fruchtbarsten Ländereien, nahezu die gesamte Infrastruktur und das Handelsmonopol.

Vokü und Film: FUCKING DIFFERENT TEL AVIV am Di 06.09.2011

14 Aug

Am Di. 06.09. gibts mal wieder vegane Vokü in der Groninger Str. 50, danach zeigen wir den Film „Fucking Different Tel Aviv“. Los gehts um 20 Uhr.

Zum Film:
12 Kurzfilme, 88 Minuten, hebr. OF, dt. UT
In diesem dritten Beitrag aus der Reihe fucking different schildern fünfzehn schwule und lesbische FilmemacherInnen in Kurzfilmen Leben und Liebe in Tel Aviv. Lesbische Filmemacherinnen wurden aufgefordert, ihre Vorstellungen und Beobachtungen zur schwulen Erotik zum Thema zu machen, wie auch umgekehrt schwule Filmemacher gebeten wurden, sich mit dem lesbischen Leben zu beschäftigen. Alle Themen, Genres und Erzählformen waren erlaubt, allein Länge und Filmformat waren vorgegeben. Herausgekommen ist dabei eine Mischung aus Dokumentar-, Experimental- und inszenierten Filmen zu einem breiten und vielfältigen Themenspektrum.