Wir laden euch zur LETZTEN VOKÜ für dieses JAHR ein: ab 20 Uhr veganes Essen, danach gehts in den verschneiten Norden: INUK (Sprache: Deutsch/Grönländisch)
Von den Behörden wird INUK in den Norden des Landes geschickt, auf eine kleine Insel inmitten des arktischen Eises. Hier begegnet er Ikuma, einem wortkargen Eisbären-Jäger, dessen mysteriöse Vergangenheit ihm Rätsel aufgibt. Gemeinsam begeben sie sich auf eine einsame und doch heilsame Reise in die weiße Wildnis. Auf der gefährlichen Robbenjagd im ewigen Eis lernen die beiden nicht nur einander, sondern auch sich selbst ganz neu kennen. Jenseits des Polarkreises, zwischen Eislandschaften und Gletscherpässen tauchen beide tief in die Geschichte der Inuit ein.
Demonstration am 15. Dezember um 15 Uhr. Vom Oranienplatz zur Innenverwaltung
Vor 14 Monaten begann der Protest der Geflüchteten in der Bundesrepublik. In vielen Städten begannen Asylsuchende sich zu organisieren, ihre Residenzpflicht zu brechen und aus ihren Lagern zu fliehen, in denen sie Isolation und alltäglichen Diskriminierungen ausgesetzt waren.
Mit der Besetzung des Oranienplatzes und der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Schule erkämpften sie sich zwei zentrale Orte, um ihren Protest gegen die deutsche und europäische Asylpolitik in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen.
Kriege, Ressourcenausbeutung und Waffenlieferungen an Diktatoren durch westliche Regierungen zwangen sie, ihre Familien zu verlassen und nach Europa zu fliehen. Doch Schutz und ein Leben in Sicherheit erwartete sie auch dort nicht — nicht einmal, wenn sie es schafften, die hochgerüsteten Mauern der Festung Europa zu überwinden.
Die deutsche Asylpolitik hindert sie daran, in Wohnungen zu leben und für ihren eigenen Lebensunterhalt aufzukommen. Stattdessen werden sie in Lagern isoliert und leben in ständiger Angst deportiert zu werden.
Die Forderungen der Geflüchteten sind und bleiben:
1) die Abschaffung der Lager- und Residenzpflicht
2) der Stopp aller Abschiebungen und ein dauerhaftes Bleiberecht
3) das Recht auf Arbeit, Bildung und selbstbestimmtes Wohnen
Berlins Innensenator, Frank Henkel, hat in einem Ultimatum die Räumung des Oranienplatzes bis zum 16.12. gefordert. Das ist nicht nur unmenschlich und verantwortungslos, sondern ein klarer Verstoß gegen die Menschenrechte.
Wir fordern deshalb: Oranienplatz bleibt! Wir rufen alle Menschen sowie Gewerkschaften, Schulen, Universitäten, Kirchen und Vereine dazu auf, sich aktiv mit den Forderungen der Geflüchteten zu solidarisieren.
Lasst uns den Protest zu den politisch Verantwortlichen tragen! Und lasst uns die Nacht dort bleiben.
Du bist interessiert an gemeinschaftlichem wohnen und leben? Du bist auf der Suche nach Gleichgesinnten, um ein Hausprojekt zu gründen oder dich über Wohnformen auszutauschen?
Wir laden dich zu einem Aktiv-Workshop zum Thema gemeinschaftlichem / kollektiven Wohnen ein. Wir wollen uns mit euch darüber austauschen, welche Themen für euch beim Zusammenleben wichtig sind und die Möglichkeit schaffen uns über das gemeinschaftliche / kollektive Zusammenleben auf unterschiedlichste Weise auseinanderzusetzen. Und vielleicht sind ja ein paar Leute dabei, mit denen ihr ein Projekt starten wollt.
Wir haben im Anschluss Zeit, uns bei veganer Vokü noch weiter zu unterhalten und kennen zu lernen.
Wir freuen uns über einen spannenden Austausch, Mo, Jörg und Julien.
Wann? Am Donnerstag 12.12.2013 um 18:00 Uhr
Wo? Groninger Straße 50 im Wedding
Anfahrt: U8 Osloer Straße M13 Osramhöfe oder U6 Seestraße M13 Osramhöfe
„Oma & Bella“ ist das dokumentarische Porträt von zwei in Berlin wohnenden, jüdischen Holocaust-Überlebenden, ihrer Freundschaft und ihrer Liebe zu jüdischem Essen. Filmemacherin Alexa Karolinski, die Enkelin von Oma, folgt den beiden Frauen durch ihren Berliner Alltag und erlaubt Einblick in den intimen Raum ihrer Charlottenburger Wohnung.
„Oma & Bella“ is an intimate glimpse into the world of Regina Karolinski (Oma) and Bella Katz, two friends who live together in Berlin. Having survived the Holocaust and then stayed in Germany after the war, it is the food they cook together that they remember their childhoods, maintain a bond to each other and answer questions of heritage, memory and identity. As the film follows them through their daily lives, a portrait emerges of two women with a light sense of humor, vivid stories, and a deep fondness for good food.
Die Vorbereitungen für unsere Hausparty am Samstag laufen auf Hochtouren
und ihr könnt euch auf folgendes Programm freuen:
Ab 20:00 Uhr gibt es was zu Essen und auch die Cocktailbar ist geöffnet. Um 21:00 Uhr zeigen wir den Film „…och wennet bloß Schrott is.“ über das Stahlwerk in Henningsdorf bei Berlin. Die Belegschaft besetzte 1991 das Werk für zwei Wochen, um den Verkaufan die italienische Firma Riva zu verhindern. Riva will nur 700 der ehemals über 8.000 Arbeitsplätze erhalten. Ein Arbeiter des Stahlwerks wird im Anschluss über die aktuelle Situation berichten.
Der semi-dokumentarische Kurzfilm ist eine Auseinandersetzung von Asylbewerber_innen, Filmemacher_innen sowieOuryJallohs engsten Freund_innen mit „alltäglichen“ Repressionen gegenüber Flüchtlingen. Der Film knüpft an ein wahres Ereignis an: Oury Jalloh verbrannte am 7. Januar 2005, an Händen und Füßen gefesselt, in einer Dessauer Polizeizelle – auf einer feuerfesten Matratze!
Am Dienstag laden wir euch ab 20 Uhr zur veganen Vokü und zum Spieleabend ein. Wir stellen unsere Spielekiste bereit. Bringt aber gerne auch eure Lieblingsspiele mit!