Solidarität mit der Kolonierstr. 2

12 Nov

Am 12. November fanden sich die Mieter*innen der Koloniestraße 2 und Unterstützer*innen vor der SPD-Zentrale in der Müllerstraße zusammen. Sie protestierten gegen absurde Mieterhöhungen, die viele Bewohner*innen aus ihren Wohnungen verdrängen würde.

Koloniestraße Mieter-ProtestEtwa 60 Menschen haben heute vor der SPD-Zentrale demonstriert. Die SPD spreche von einer „sozialen Stadt“ weigere sich aber, die gesetzliche Legitimation für Entmietungstrategien und fiktive Kosten abzuschaffen, so die Bewohner*innen der Koloniestraße 2. Das Wohnraumversorgungsgesetz ist mehr als ungenügend.

„Findige Vermieter stellen Mieter/innen in Sozialwohnungen Kosten in Rechnung, die sie gar nicht haben und die längst mit Steuermitteln beglichen wurden“, kritisiert die Koloniestraße 2. Auf die Mieter*innen sollen ab Dezember absurde Mieterhöhungen zukommen. Ihr Haus wurde an einen neuen Besitzer verkauft. Dieser rechnet nun die ursprünglichen Baukosten für die Sozialwohnungen – 32 Millionen Euro – auf die heutige Miete an. Dadurch kommt es beispielsweise bei einigen Bewohner*innen zu Mietsteigerungen von 667 auf 1047 Euro.

170 Mietparteien mit 500 Personen sind davon betroffen. Doch sie wehren sich: „Wir sind nicht mehr bereit, das zu akteptieren und Beschwichtigungen, Vertröstungen und Vertagungen hinzunehmen.“

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