STREIKPOSTEN *** GRONI50***Frauen*streik 2019

7 Mrz

Wir streiken! Schließ Dich an!

Ab 9 Uhr empfangen wir alle Interessierten in der Groni50 um gemeinsam zu frühstücken, Plakate zu malen und uns kämpferisch auf den Tag einzustimmen. Den Auftakt macht die 5 vor 12 Aktion. Anschließend fahren wir um 13:30 Uhr gemeinsam zum Alex (Beginn der Demo 14 Uhr).

Willkommen sind insbesondere Frauen, Lesben, Trans*- und Inter*-Menschen aber auch solidarische Männer. Ob im Wedding oder anderswo, beteiligt euch kreativ und vielfältig am Frauen*streik!

Infos: https://kiezkommune.noblogs.org/post/2019/03/01/auf-zum-frauenstreik-2019/

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Groni Hausparty

17 Nov

Seit 38 jahren stabil im wedding!
im november 1980 wurde unser haus, die groninger straße 50, besetzt um ein zeichen gegen kapitalgetriebene stadtentwicklung zu setzen und kollektives wohnen zu ermöglichen. die zeiten sind seitdem nicht besser geworden.

unser haus, das kiezhaus agnes reinhold und überhaupt die bewegung braucht geld. deshalb soliparty am 17.11.

SOLIPARTY MIT:
küfa und infoveranstaltung zum kiezhaus agnes reinhold ab 21:00

konzert mit infant sanchos ab 22:30

danach finest tunes mit diversen dj’s
außerdem karaoke, craftbeer, cocktails und überraschungen.

sexismus, homo- und transphobie, rassismus oder andere arten von menschenverachtung werden nicht toleriert

hände hoch im wedding!

Küfa Montag 8.10.2018

8 Okt

Zapatismus und das Treffen der Frauen*, die kämpfen

Küfa und danach Vortrag mit Fotos
20 Uhr (Vortrag ab 20.30 Uhr), Groni50 (Groninger Str. 50, U-Nauener Platz, U-Seestr.)

Was ist Zapatismus? Und wie sieht der Kampf zapatistischer Frauen aus?
In dem Vortrag soll zunächst sehr grundlegend geklärt werden, was Zapatismus ist und wie er sich entwickelt hat. Vor allem wird es dabei um die Jahre 1983-2005 gehen.
Eine aktuelle Perspektive bietet danach ein Bericht vom ersten internationalen, politischen, künstlerischen, sportlichen und kulturellen Treffen der Frauen*, die kämpfen.
Die Referentin war mit der Organisation Carea als solidarische Menschenrechtsbeobachterin in rebellischen indigenen, teils zapatistischen Gemeinden in Chiapas, Mexiko. Interessierte an der Menschenrechtsbeobachtung können im Anschluss an die Veranstaltung ihre Fragen loswerden.
Webseite der Organisation: https://carea-menschenrechte.de/

KÜFA am 13.August – Infoveranstaltung zu Nazigroßaufmarsch

9 Aug

Zu unserer nächsten KÜFA laden NEA, in Kooperation mit “Hände weg vom Wedding

Thema der Infoveranstaltung:

Der Rudolf Heß-Marsch – Comeback eines Nazievents? Erneut mobilisieren Neonazis bundes- und europaweit nach Berlin-Spandau um dem Hitlerstellvertreter Rudolf Heß in Berlin zu gedenken. Der Erfolg der AfD und die damit verbundenen schlechten Wahlergebnisse vieler Naziparteien, machen Nazigroßevents wie im sächsischen Ostritz zur logischen Konsequenz für NPD und Co: Für die eigene Finanzierung und den Schulterschluss des militanten Nazispektrums. Der Aufmarsch in Spandau ist Teil dieser Strategie und steht in einer Linie mit derlei Nazigroßveranstaltungen. Diesem Spektrum bleibt nur das offene Propagieren und gewalttätige Ausüben ihrer NS-Ideologie, wenn es nicht an Bedeutung verlieren will. Dies birgt eine enorme Gefahr. Schon kurz nach dem Heß-Aufmarsch 2017 wurde die Mobilisierung in der Naziszene als Erfolg verbucht, da es den Veranstalter*innen gelungen war Parteien wie Die Rechte, die NPD, den III. Weg und Kameradschaften auf diesem Aufmarsch-Event zu einen. Mit der Wiederbelebung der Heß-Märsche droht erneut ein neofaschistischer Großaufmarsch zum jährlichen erinnerungspolitischen Ritual der NS-Szene zu werden.

Einlass & veganes Essen wie immer ab 20Uhr;

Veranstaltungsbeginn ab 20.30Uhr

Hausdurchsuchung in Hamburger Hafenstraße war rechtswidrig

1 Aug

In einer Pressemitteilung schreiben die Bewohner_innen des Wohnprojekts Plan B über die Hausdurchsuchung vom 18. Juli 2016 und ihr jetzt zugesprochenes Recht vom Amtsgericht Hamburg: „Für die tatsächlich durchsuchten Wohnräume (…) lag keine Durchsuchungsanordnung vor“, heißt es in der Begründung des Amtsgerichts, die einer Bewohnerin des Hauses vorliegt.

Bei dem am 18. Juli 2016 mit einem Großaufgebot von 250 Polizist_innen, darunter vermummte Spezialeinheiten mit Maschinenpistolen, durchgeführten Einsatz brachen Beamt_innen die Tür zur Wohnung auf und bedrohten Bewohner_innen des Hauses mit vorgehaltener Schusswaffe. Die Polizei fand bei der rechtswidrigen Durchsuchung der Wohnung keine Drogen, konnte aber eine handelsübliche Verteilersteckdose sicherstellen. „Das Gericht bestätigt mit seiner Feststellung den Eindruck, dass es sich bei dem Einsatz in unserer Wohnung vor zwei Jahren weniger um eine Hausdurchsuchung als um einen bewaffneten Einbruch handelte, der die Einschüchterung der Bewohner_innen zum Ziel hatte“, erklärt ein Bewohner des Wohnprojekts. Aus juristischer Sicht war „der Polizeieinsatz, den die Staatsanwaltschaft bis zuletzt zu rechtfertigen suchte, ein Skandal“, sagt der Rechtsanwalt Lino Peters, „für das Eindringen in die Wohnung meiner Mandantin gab es keinerlei Rechtsgrundlage. Hierauf hatten die AnwältInnen bereits im Rahmen des Einsatzes hingewiesen.“

Die nachträgliche Feststellung der Rechtswidrigkeit dieses Polizeieinsatzes fügt sich ein in das Bild, das auch die brutale Repression während und im Nachgang des G20-Gipfels in Hamburg zeichnet: Rechtliche Vorgaben gelten der Polizei zunehmend als lästige Fesseln im Kampf gegen linke Strukturen. Die Hamburger Polizei handelt willkürlich und als eigenständiger politischer Akteur immer häufiger nach der Maxime: Erst schlagen, dann fragen.

Die Feststellung, wie viele der Einsätze der Taskforce-Drogen, die täglich vor den Häusern der Hafenstraße und an anderen Orten in Hamburg stattfinden und sich vor allem gegen Geflüchtete richten, rechtswidrig sind, war nicht Sache des Gerichts. Eine juristische Prüfung käme wohl
auch in diesem Fall zu einem für die Polizei ungünstigen Ergebnis.

»PM der Bewohner_innen des Wohnprojekts Plan B«

MO 9.07. – Antifa-Quiz und Küfa

6 Jul

Politik, Nachbarschaft, solidarisch essen und trinken – alles hier, bei uns in der Groni50.
Am Montag, 9. Juli – Einlass und Essen ab 19.30 ∞ Fragen & Antworten etwas später…

11.6. | Küfa & Film: Bergbau und soziale Konflikte am Titicacasee

8 Jun

Titicaca Bergbau PeruDer Film „Titicaca und die verschwundenen Gesichter“, des peruanischen
Filmemachers Heeder Soto handelt von den sozialen Konflikten in der
peruanischen Region Puno am Titicacasee sowie auf der bolivianischen Seite
des Sees, ihren Ursachen und Konsequenzen. Er verdeutlicht anhand von
Zeitzeugenberichten, wie es zu Menschenhandel kommt, wie Flüsse durch
Bergbau tot und vergiftet werden.

Auch die Proteste im Hambacher Forst in der Nähe Kölns werden gezeigt, wo
eines der größten Kohlekraftwerke Europa betrieben wird und es eine
kontinuierliche Abholzung des einigartigen Urwaldes gibt, den die
Aktivisten stoppen möchten.

Die Verbindungen zwischen dem Goldabbau und dem Goldweiterverarbeitung
werden in einem Schwenk in die Schweiz gezeigt. Was hat der Titicacasee mit
uns zu tun?

Veganes Essen ab 19 Uhr, Film ab 20 Uhr.