Zwangsräumung stoppen! Dienstag, 6.8. // 6.00 Uhr // Berlin-Wedding

26 Jul

Zwangsräumung verhindernKundgebung
Dienstag, 6.8.2019, 6.00 Uhr
Dubliner Str. 8, 13349 Berlin-Wedding

Die Gerichtsvollzieherin hat sich für 7.00 Uhr angekündigt. Kommt
rechtzeitig und bringt Sachen zum Krach machen mit. Bringt eigene Ideen
mit um die Zwangsräumung zu stoppen, zu verhindern, zu erschweren!

Zwangsräumung ist die gewalttätigste Form der Verdrängung!

2010 zog die Wohngemeinschaft in die Dubliner Straße ein. 2012 wurde das
Haus an die italienische „Großvenediger GmbH“ verkauft. Diese engagierte
die Martina-Schaale-Hausverwaltung, die damit wirbt, dass sie
Mieterhöhungen und Räumungsklagen durchsetzt. Es folgten falsche
Betriebskostenabrechnungen, absurde Vorwürfe und mehrere fehlerhafte
Kündigungen. Jeder Versuch sich mit der Hausverwaltung zu einigen wurde
von ihr abgeblockt. Nach einem jahrelangen Rechtsstreit gab das Gericht
der Kündigung statt. Kündigungsgrund war unerlaubte Untervermietung weil
das Gericht die WG nicht als WG ansah sondern als „Personenmehrzahl“.
Diese Absurdität führte schließlich zum Räumungstitel. Knapp die Hälfte
der Wohnungen des Hauses wurden bisher aufgehübscht und für die doppelte
Kaltmiete neuvermietet.

Was hat das mit mir zu tun?

5.000 Räumungsurteile gibt es jährlich in Berlin. 30.000 Menschen leben
in Notunterkünften, 10.000 auf der Straße. Aktuell sind von
Zwangsräumung bedroht: Alex, Cora, Diesel A, Habersaathstraße, Lene,
Meuterei, Munir, Oranien-Späti, Potse, Liebig 34, Reiche 73, Syndikat.
Und das sind nur unsere Freund*innen und von denen nur die, die es
öffentlich machen wollen. Laut einer Umfrage hat die Hälfte der
Berliner*innen Angst in den nächsten Jahren ihre Wohnung zu verlieren.

Aber gemeinsam können wir auch was reissen. Unzählige Mieter*innen
organisieren sich in Hausgemeinschaften, Leerstand wird besetzt,
Zwangsräumungen blockiert, Unterschriften zur Enteignung von „Deutsche
Wohnen & Co“ gesammelt. In Kreuzberg verhinderten Kiezinitiativen
weltweit zum ersten Mal einen Google Campus. Im April waren allein in
Berlin 40.000 Menschen auf der Mietenwahnsinn-Demo. Zeitgleich gab es
Protest in 19 deutschen und 22 europäischen Städten.

Dies alles hat dazu geführt, dass die Immobilienschweine Kreide
gefressen haben und die Politik einen Mietendeckel einführen will. Ohne
den jahrelangen Widerstand gegen hohe Mieten, Verdrängung und
Zwangsräumung wäre das nicht passiert. Wir bekommen nur das, wofür wir
auch kämpfen. Dabei ist kein Kampf verloren, alles fügt sich wie in
einem Mosaik zusammen.

Heute trifft es deine Nachbarinnen und Nachbarn, morgen kann es dich treffen. Also, am 6.8. raus aus den Federn und auf die Straße!

Bündnis Zwangsräumung verhindern

8. Juli: Küfa, Bar und Needle Sharing

8 Jul
Needle Sharing

artemtation via pixabay.com, cc

Es ist wieder soweit: Am Montag, den 8. Juli, freuen wir uns, euch bei unserer veganen Küfa zu begrüßen. Ab 20 Uhr gibt’s Essen! Und diesmal haben wir ein besonderes Programm: Needle Sharing! Wir wollen zusammen unsere Lieblingsmusik hören. Bringt mit, was euch bewegt!

10.Juni: Groni-Küfa mit Film „Caminantes de la Memoria“

10 Jun

Küfa ab 20 Uhr; ab ca. 21 Uhr Dokumentarfilm  „Caminantes de la Memoria“ (Wanderer der Erinnerung) auf Spanisch mit englischen Untertiteln und anschließende Diskussion mit dem Filmemacher in spanisch und deutsch.

Der Film beschäftigt sich mit den Folgen des peruanischen Bürgerkrieges zwischen 1980 und 2000, indem ca. 69.280 Menschen umkamen. Fast die Hälfte der Opfer stammt aus der Region Ayacucho. Eben dort hat Heeder Soto Opfer und Täter interviewt. Stadt und Region Ayacucho bildeten das  Zentrum des schmutzigen Krieges zwischen Armee und Polizei einerseits und der maoistischen Guerillaorganisation „Leuchtender Pfad“ andererseits.
Im Film treffen unterschiedliche Wahrheiten aufeinander: die der Opfer aus der Zivilgesellschaft, als auch die der Täter von Guerilla, Polizei und Militär. Heeder Soto zeigt eindrücklich, dass Aufarbeitung auch bedeuten kann, den langen Weg zurück ins Heimatdorf zu gehen oder auch den Mut aufzubringen, die Stätten der erfahrenen Gewalt auf der Suche nach Heimat und Versöhnung erneut aufzusuchen.

Der Film wurde erstmals im August 2014 in Berlin gezeigt. Seitdem wurde er bei verschiedenen internationalen Filmfestivals (Kolumbien, Ecuador und Peru) gezeigt. Weitere Infos zum Film gibt es  unter: caminantesdelamemoria.wordpress.com
Trailer:

English:https://www.youtube.com/watch?v=OOLV5FSjnKY,
Español: https://www.youtube.com/watch?v=jw3BTySMi8s

Filmemacher Heeder Soto ist unter anderem bekannt durch seinen Dokumentarfilm „Titicaca und die verschwundenen Gesichter“ (2017). Momentan beschäftigt er sich mit seinem neuen Film, der sich auf die Täter*innen des Bürgerkrieges in Peru konzentriert.

13. Mai: Rheinmetall entwaffnen! Küfa und Infoveranstaltung

11 Mai

Rheinmetall entwaffnenWir haben Aktivist_innen der antimilitaristischen Kampagne Rheinmetall entwaffnen zu eingeladen, die uns in ihre Pläne einweihen. Wie immer ab 20Uhr vegan/vegetarische Küfa und Bar.

Denkst auch Du, dass sich grundlegend etwas ändern muss? Mehr und mehr wird der Erdball zu einem unwirtlichen Ort. Das global herrschende Wirtschaftssystem durchdringt inzwischen all unsere Lebensbereiche. „Krisen“ und Katastrophen reihen sich aneinander und werden zum Dauerzustand. Statt an den Ursachen etwas zu ändern, werden mächtige Anstrengungen unternommen, um das Bestehende am Laufen zu halten. Dabei kommt den Rüstungskonzernen eine besondere Bedeutung zu, denn in der globalen kapitalistischen Konkurrenz haben sie eine zentrale Funktion: Sie liefern das Material, um ökonomische und machtpolitische Interessen durch Drohung und notfalls auch mit militärischer Gewalt durchzusetzen.

In dieser Situation wird der Ruf immer lauter nach einer Erhöhung des Rüstungshaushalts, einer Aufrüstung der Bundeswehr und auch nach der Bildung einer europäischen Armee.

Deshalb: Gegen Rheinmetall – Für das Leben!
Am 28. Mai auf die Straße gegen die Aktionärsversammlung des Rüstungskonzerns!
und:
Aktionstage 1. bis 9. September 2019 in Unterlüß bei Celle in Niedersachsen:
* Camp mit Workshops
* Blockadeaktion Freitag 6. September
* Demonstration Samstag 7. September

rheinmetallentwaffnen.noblogs.org

Montag, 11. März: Film, Küfa und Bar

7 Mrz

Nach drei Monaten Pause meldet sich unser Küfa-Abend zurück. Wir zeigen den stilprägenden Anime-Klassiker „Akira“.

2019, der dritte Weltkrieg ist vorbei. Die Story spiel in einem postapokalyptischen Neo Tokio, es geht um Motoradgangs, übernatürliche Kräfte und ein geheimes Militärprojekt.
Actiongeladen und großartig gezeichnet.

Akira (1988), 124min
Über die Sprache stimmen wir vor Ort ab 😉

STREIKPOSTEN *** GRONI50***Frauen*streik 2019

7 Mrz

Wir streiken! Schließ Dich an!

Ab 9 Uhr empfangen wir alle Interessierten in der Groni50 um gemeinsam zu frühstücken, Plakate zu malen und uns kämpferisch auf den Tag einzustimmen. Den Auftakt macht die 5 vor 12 Aktion. Anschließend fahren wir um 13:30 Uhr gemeinsam zum Alex (Beginn der Demo 14 Uhr).

Willkommen sind insbesondere Frauen, Lesben, Trans*- und Inter*-Menschen aber auch solidarische Männer. Ob im Wedding oder anderswo, beteiligt euch kreativ und vielfältig am Frauen*streik!

Infos: https://kiezkommune.noblogs.org/post/2019/03/01/auf-zum-frauenstreik-2019/

Groni Hausparty

17 Nov

Seit 38 jahren stabil im wedding!
im november 1980 wurde unser haus, die groninger straße 50, besetzt um ein zeichen gegen kapitalgetriebene stadtentwicklung zu setzen und kollektives wohnen zu ermöglichen. die zeiten sind seitdem nicht besser geworden.

unser haus, das kiezhaus agnes reinhold und überhaupt die bewegung braucht geld. deshalb soliparty am 17.11.

SOLIPARTY MIT:
küfa und infoveranstaltung zum kiezhaus agnes reinhold ab 21:00

konzert mit infant sanchos ab 22:30

danach finest tunes mit diversen dj’s
außerdem karaoke, craftbeer, cocktails und überraschungen.

sexismus, homo- und transphobie, rassismus oder andere arten von menschenverachtung werden nicht toleriert

hände hoch im wedding!