16. November: Hausparty – siempre stabil im Wedding!

28 Okt

Groni50, siempre stabil im Wedding!
Soliparty für Geflüchtete und linksradikale Arbeit im Kiez!

Im November 1980 wurde unser Haus in der Groninger Straße 50 besetzt um ein Zeichen gegen kapitalgetriebene Stadtentwicklung zu setzen und kollektives Wohnen zu ermöglichen. Das ist nun 39 Jahre her, und leider sind die Zeiten seitdem nicht besser geworden.

Das stand einer ordentlichen Geburtstagsfeier nie im Weg, und so freuen wir uns auf eine Party mit allen Freund*innen und Genoss*innen die uns über die Jahre und Jahrzehnte begleitet haben.

Konzert mit:

  •  Melatonin (Stoner/70’s/Punk)

DJ/anes auf 2 Floors:

  • Testrock (diskurs disko)
  • Karacho Rabaukin (Klub Balkanska)
  • Fwd:Katzenbild (PathosPop, Techno)
  • Finest All-Time Faves aus Haus und Hof

Außerdem gibt’s Karaokehöhle, Partyglücksrad, Kassetten-Kalle-Klassics und Kicker. Essen, Cocktails, extravagante Schnapsmischungen auch.

16. November // 21:00 // Eintritt Spende

PS: Wir haben was gegen Sexismus, Homo- und Transphobie, Rassismus und Antisemitismus oder andere menschenverachtende Ideologien. Entsprechend handeln wir dann auch.

14.10.: Das war der Sommer? Antifa und die Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen

13 Okt

#unteilbar Demonstration in Dresden14. Oktober 2019, ab 20 Uhr: Auswertung der antifaschistischen Vernetzung zu den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen mit veganer Küfa.

Antifaschistische Strukturen aus Berlin beteiligten sich in den vergagenen Monaten an einer Vielzahl von Bündnissen und Aktionen in Brandenburg und Sachsen. Im Wahlkampf wollte man die Aufmerksamkeit für eigene Inhalte nutzen und vor allem der AfD in die Parade fahren. Den Antifaschist*innen vor Ort sollte unter die Arme gegriffen werden und sie im Kampf gegen den neuen Faschismus unterstützt werden. Texte wurden geschrieben, Konzerte veranstaltet, Workshops durchgeführt, Sticker geklebt und viel Zug gefahren. Und selbstverständlich wurde gewählt: leider vor allem AfD.
Mit ein bisschen Abstand zu den Aktionen wollen wir gemeinsam Bilanz ziehen. Dazu haben wir Aktivist*innen von Nationalismus ist keine Alternative, Wann Wenn Nicht Jetzt und Brandenburg Calling eingeladen.

Außerdem wie immer vegetarisch/vegane Küfa und Bar!

Zwangsräumung von Daniel verhindern!

12 Okt

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Zwängsräumung von Daniel verhindern!
Mittwoch, 16. 10. 2019, 6.00 Uhr
Transvaalstraße 20, 13351 Berlin-Wedding

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Die Gerichtsvollzieherin hat sich für 7.00 Uhr angekündigt. Kommt rechtzeitig! Kundgebung ab 6.00 Uhr vor dem Haus.

Seit über 35 Jahren, ein halbes Leben, nennt Daniel schon die Wohnung in der Transvaalstraße sein Zuhause. Jetzt steht nicht nur der Winter, sondern auch seine Räumung vor der Tür. Seit vielen Monaten kämpfen wir gemeinsam um sein Zuhause, doch dem Eigentümer Zunker ist die Rendite wichtiger.

Nachdem die Wohnung jahrelang vernachlässigt und dringend notwendige Reparaturen gar nicht oder von Daniel selbst ausgeführt wurden, hat er schließlich die Miete gemindert. Das wurde ihm als Mietschulden ausgelegt. Schlecht beraten wurde Daniel von seinem Anwalt, einem hohen Tier bei der Immobilienlobby von Haus und Grund.

Das Jobcenter weigerte sich die Mietschulden zu übernehmen, obwohl kein Missbrauch vorlag und sie zur Verhinderung von Obdachlosigkeit dazu angehalten sind. Jetzt gibt es einen Räumungstitel. Das Jobcenter ist sogar zu knauserig Umzugs- und Einlagerungskosten seiner Sachen zu bezahlen. Ein erster Räumungstermin wurde aus gesundheitlichen Gründen verschoben. Denn neben dem psychischen Stress der drohenden Obdachlosigkeit, ist auch die Wohnung selbst lange eine Körperverletzung gewesen. Die Bleirohre der Wohnung wurden erst kürzlich ausgetauscht, Daniel überlebte vor wenigen Jahren eine seltene Krebserkrankung. Ein Zusammenhang ist naheliegend, aber nicht nachweisbar. Oder wie es schon Heinrich Zille sagte: „Man kann einen Menschen mit einer Wohnung erschlagen wie mit einer Axt.“

Während in Frankreich im Oktober die Winterpause für Zwangsräumungen beginnt, soll Daniel gnadenlos auf die Straße gesetzt werden. In den letzten Monaten hat er nicht nur wie ein Löwe um das eigene Zuhause gekämpft, sondern auch zahlreiche andere Mieter*innen unterstützt und wurde Teil der mietenpolitischen Bewegung.

Seine Zwangsräumung wird nicht still und leise über die Bühne gehen! Wir wollen Eigentümer, Polizei und Gerichtsvollzieher*in keinen Fußbreit ins Haus lassen! Unsere Wut gilt ihnen, unsere Solidarität gehört Daniel. Wir bleiben Alle! Keine weiteren Räumungen!

Bündnis Zwangsräumung Verhindern
berlin.zwangsraeumungverhindern.org
Hände weg vom Wedding
www.unverwertbar.org

26.9.: Zwischen Gold und Klimawandel

15 Sep

Kampf um ein gutes Leben im peruanischen Regenwald. Lesung am 26. September um 19 Uhr bei uns in der Groni.Peru Regenwald Amazonas Klimawandel

Die Journalistin Hildegard Willer liest aus ihren Reportagen, die sie innerhalb des letzten Jahres aus verschiedenen Orten des peruanischen Amazonasgebiet geschrieben hat.
Sie hat dafür Goldgräber*innen besucht, ebenso wie indigene Widerstandskämpfer*innen, Umweltschützer*innen, und Schaman*innen. Sie war in einem Dorf, in dem Erdöl aus einer kaputten Pipeline fließt, und in einem weiteren, in dem Indigene mit Drohnen den Wald schützen. Sie hat mit einer Kleinbäuerin gesprochen, die sich den Goldgräber*innen widersetzt, ebenso wie mit einem der letzten Indigenen, der sich daran erinnert, wie es war, bevor die Weißen kamen.

BAUSTOPP: KÜFA im August fällt leider aus

11 Aug

Sorry, die KÜFA im August muss leider ausfallen…uns sind da ein paar Bauarbeiten dazwischen gekommen. Shit happens…

Wir freuen uns schon jetzt auf September: Mit Küfa am 9. September und frisch renovierten Örtlichkeiten.

Zwangsräumung stoppen! Dienstag, 6.8. // 6.00 Uhr // Berlin-Wedding

26 Jul

Zwangsräumung verhindernKundgebung
Dienstag, 6.8.2019, 6.00 Uhr
Dubliner Str. 8, 13349 Berlin-Wedding

Die Gerichtsvollzieherin hat sich für 7.00 Uhr angekündigt. Kommt
rechtzeitig und bringt Sachen zum Krach machen mit. Bringt eigene Ideen
mit um die Zwangsräumung zu stoppen, zu verhindern, zu erschweren!

Zwangsräumung ist die gewalttätigste Form der Verdrängung!

2010 zog die Wohngemeinschaft in die Dubliner Straße ein. 2012 wurde das
Haus an die italienische „Großvenediger GmbH“ verkauft. Diese engagierte
die Martina-Schaale-Hausverwaltung, die damit wirbt, dass sie
Mieterhöhungen und Räumungsklagen durchsetzt. Es folgten falsche
Betriebskostenabrechnungen, absurde Vorwürfe und mehrere fehlerhafte
Kündigungen. Jeder Versuch sich mit der Hausverwaltung zu einigen wurde
von ihr abgeblockt. Nach einem jahrelangen Rechtsstreit gab das Gericht
der Kündigung statt. Kündigungsgrund war unerlaubte Untervermietung weil
das Gericht die WG nicht als WG ansah sondern als „Personenmehrzahl“.
Diese Absurdität führte schließlich zum Räumungstitel. Knapp die Hälfte
der Wohnungen des Hauses wurden bisher aufgehübscht und für die doppelte
Kaltmiete neuvermietet.

Was hat das mit mir zu tun?

5.000 Räumungsurteile gibt es jährlich in Berlin. 30.000 Menschen leben
in Notunterkünften, 10.000 auf der Straße. Aktuell sind von
Zwangsräumung bedroht: Alex, Cora, Diesel A, Habersaathstraße, Lene,
Meuterei, Munir, Oranien-Späti, Potse, Liebig 34, Reiche 73, Syndikat.
Und das sind nur unsere Freund*innen und von denen nur die, die es
öffentlich machen wollen. Laut einer Umfrage hat die Hälfte der
Berliner*innen Angst in den nächsten Jahren ihre Wohnung zu verlieren.

Aber gemeinsam können wir auch was reissen. Unzählige Mieter*innen
organisieren sich in Hausgemeinschaften, Leerstand wird besetzt,
Zwangsräumungen blockiert, Unterschriften zur Enteignung von „Deutsche
Wohnen & Co“ gesammelt. In Kreuzberg verhinderten Kiezinitiativen
weltweit zum ersten Mal einen Google Campus. Im April waren allein in
Berlin 40.000 Menschen auf der Mietenwahnsinn-Demo. Zeitgleich gab es
Protest in 19 deutschen und 22 europäischen Städten.

Dies alles hat dazu geführt, dass die Immobilienschweine Kreide
gefressen haben und die Politik einen Mietendeckel einführen will. Ohne
den jahrelangen Widerstand gegen hohe Mieten, Verdrängung und
Zwangsräumung wäre das nicht passiert. Wir bekommen nur das, wofür wir
auch kämpfen. Dabei ist kein Kampf verloren, alles fügt sich wie in
einem Mosaik zusammen.

Heute trifft es deine Nachbarinnen und Nachbarn, morgen kann es dich treffen. Also, am 6.8. raus aus den Federn und auf die Straße!

Bündnis Zwangsräumung verhindern

8. Juli: Küfa, Bar und Needle Sharing

8 Jul
Needle Sharing

artemtation via pixabay.com, cc

Es ist wieder soweit: Am Montag, den 8. Juli, freuen wir uns, euch bei unserer veganen Küfa zu begrüßen. Ab 20 Uhr gibt’s Essen! Und diesmal haben wir ein besonderes Programm: Needle Sharing! Wir wollen zusammen unsere Lieblingsmusik hören. Bringt mit, was euch bewegt!