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13. August: Nazikundgebung an der Bornholmer Brücke stören!

10 Aug

Unter dem Motto „50 Jahre Mauerbau – Wir gedenken der Mauertoten“ mobilisiert der Berliner Landesverband der NPD zu einer Kundgebung am Samstag, dem 13. August für 12 Uhr auf der Böse-Brücke (ehem. Grenzübergang zwischen Wedding und Prenzlauer Berg). Für die Veranstaltung, die bei den Neonazis bundesweit mobilisiert wird, werden mehere bekannte NPD-Redner angekündigt, so unter anderem Holger Apfel (NPD-Sachsen), Michael Schäfer (JN-Bundesvorsitzer) und Andy Knape (JN-Bundesvorstand). Hinter der Kundgebung steckt der Neonazi Sebastian Schmidtke. Das Berliner NPD-Vorstandsmitglied stellt das Bindeglied zwischen neonazistischer Parteipolitik und gewalttätiger Kameradschaftsszene um das Internetportal „NW Berlin“ dar. Auf letzgenanntern Internetseite werden Namen und Fotos von politischen Geger_innen, sowie Adressen von alternativen Wohn- und Kulturprojekten in „Anti-Antifa“-Listen veröffentlicht. In der Vergangenheit waren es dann auch genau diese Projekte, die von Neonazis angegriffen wurden. Es sind diesselben Neonazis, die am 13. August versuchen, ein politisches Thema zu besetzen und bei ihren nächtlichen Anschlägen die Gefährdung von Menschenleben bewusst mit einkalkulierten.

Nazi-Aufmarsch stören & verhindern!
Samstag | 13. August 2011 | ab 11 Uhr | Böse-Brücke

Morgen: Vokü + Film in der Groni!

1 Aug

Ab 20 Uhr gibt es wie immer lecker veganes Essen. Danach läuft der Film „Si nos dejan“ von Ana Torres (OmU).

Trailer

Resolutionsaufruf der Kampagne alle bleiben!

28 Jul

alle bleiben! ruft alle Kommunen auf Resolutionen für ein Bleiberecht der geduldeten Roma in Deutschland zu verabschieden. Hierfür haben wir uns an die Integrationsräte vieler Städte in Deutschland gewendet, damit diese die lokale Politik hierzu anregen.

Derartiges funktionierte bereits in Göttingen, Münster und einigen anderen Städten. Leider sind diese Resolutionen für die Betroffenen nicht so wirkungsvoll wie man es sich erhoffen könnte, denn auch Göttingen ist weiterhin gezwungen Roma abzuschieben, wenn hierzu die Order von Landes- und Bundesebene kommt.

Der damalige göttinger Dezernent Ludwig Hecke erklärte letztes Jahr in einem Brief an über die fortlaufenden Abschiebungen verärgerte BürgerInnen:

„Wie sie vielleicht nicht wissen, ist die Stadt Göttingen wie alle Kommunen im Bereich Ausländerrecht zur Aufgabenerfüllung durch das Land herangezogen, führt diese Aufgabe also aus. […] Auch wenn ich die Positionen des Landes Niedersachsen und des Bundes, die nunmehr eine schrittweise Rückführung der Roma in den Kosovo für geboten halten, zusammen mit der Mehrheit des Rates der Stadt Göttingen nicht teile, bin ich somit daran gebunden. […]Setzen Sie sich bitte zusammen mit der Stadt Göttingen bei der Landes- und Bundesregierung für eine Änderung der derzeitigen ausländerrechtlichen Bestimmungen ein.“

Der in der Resolution erklärte Wille des Rates wird also schlicht ignoriert und es wird weiter abgeschoben.

Wir hoffen wenn es derartige Resolutionen aus mehr Städten Deutschlands gibt und nicht nur vereinzelt wie bis her, wird auch auf der übergeordneten Landes- und Bundesebene endlich eingelenkt werden müssen!

Wir hoffen, dass diese Resolutionen ähnlich erfolgreich sein werden wie auf dem letzten Kirchentag in Dresden, wo innerhalb von kürzester Zeit die für die Verabschiedung einer Kirchentagsresolution nötigen 3000 Unterschriften gesammelt wurden. Dies war ein klares Signal, dass viele Menschen zu den Roma stehen und bereit sind sie beim durchsetzen ihrer Rechte zu unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen

Kenan Emini

Link zum Text der Aufforderung: http://www.alle-bleiben.info/brief.htm

alle bleiben! ist eine Initiative junger in Deutschland lebender Roma gegen Abschiebung und für ein Bleiberecht mit voller Möglichkeit zur Teilhabe an unserer Gesellschaft.

Der Papst in Berlin? What the fuck!

21 Jul

Demo gegen Nazi-Brandstifter am 15. Juli

14 Jul

In der Nacht vom 26. Zum 27.Juni gab es abermals Anschläge auf linke Einrichtungen und alternative Wohnprojekte, die man zweifelsfrei der Berliner Neonaziszene zuordnen kann. Am härtesten traf es das Jugendzentrum „Anton-Schmaus Haus“ des Jugendverbandes „Die Falken“ in Britz-Süd, das nach dem Brandanschlag erst mal geschlossen bleiben muss. Eine Nacht zuvor übernachtete dort noch eine Kindergruppe, der neonazistische Brandanschlag hätte somit in einer Katastrophe enden können.

Im Rahmen ihrer rassistischen „Ausländer raus“-Kampagne haben Berliner Neonazis Mitte Mai bei einem Aufmarschversuch am Mehringdamm in Kreuzberg mehrere Menschen darunter auch Migrant_innen schwer verletzt.

Die im Internet vom „Nationalen Widerstand Berlin“ (NW-B) aufgelisteten potentiellen Anschlagsziele werden von den Neonazis seit Ende 2009 regelmäßig attackiert. Das betrifft hauptsächlich Neukölln und Kreuzberg. Denkbar das auch Neuköllner/Rudower Jungnazis darin verwickelt sind.

Wir erinnern an die Molotwcocktailanschläge 2008 auf Häuser in Rudow in denen Familien mit Migrationshintergrund leben. 2 Rudower Neonazis sind dafür vom Berliner Landgericht zu einer mehrjährigen Haftstrafe wegen versuchten Mordes und versuchter schwerer Brandstiftung verurteilt worden. Einer von ihnen ist Robert Hardege der seit seiner Haftentlassung auf Bewährung auch wieder regelmäßig auf NPD-Veranstaltungen präsent ist.

Die Berliner Neonaziszene ist gut überschaubar, eigentlich kennen wir sie alle und in diesem Sinne:

Die Antifaschistische Selbsthilfe organisieren – Nazis auf die Pelle rücken – fight back !!!

Demo gegen Nazi-Brandstifter am Freitag 15.07.2011 in Berlin
Auftaktkundgebung 19.00 U-Bhf. Johannisthaler Chaussee (U7)

Quelle: Autonome Neuköllner Antifa

„Pro Deutschland“ in Berlin: Warum Ignorieren keine Lösung ist

7 Jul

Auch im Wedding steht „Pro Deutschland“ regelmäßig und verteilt Wahlwerbung. Bisher waren sie vor dem Gesundbrunnen und auf dem Leopold Platz anzutreffen. Das nervt!

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Am vergangenen Donnerstag trafen sich hunderte Kreuzbergerinnen und Kreuzberger, um die islamfeindlichen Rechtspopulisten von „Pro Deutschland“ daran zu hindern, ausgerechnet im Kreuzberger Rathaus über ihr Wahlprogramm zu diskutieren. Danach brandete eine alte Diskussion auf: Verschafft man den Ultrarechten damit zu viel Aufmerksamkeit?

Von Ulla Scharfenberg

„Pro Deutschland“ hatte die Sitzung im BVV-Saal im Rathaus Kreuzberg vor Gericht erstritten. Und nach dem Debakel vom 30.06.2011 kündigte Manfred Rouhs, Berliner Spitzenkandidat und Bundesvorsitzender, eine erneute Raumanfrage an. Außerdem, so ergänzte er, sei ein „Anti-Islamisierungs-Kongress“ mit Demonstration zum Brandenburger Tor im August geplant. „Pro Deutschland“ hat Aufmerksamkeit nötig. Die Chancen der rechtspopulistischen Partei, am 18. September in das Berliner Abgeordnetenhaus einzuziehen, stehen in der Tat schlecht – schon, weil es mit der „Freiheit“ in Berlin Konkurrenz aus den eigenen Reihen gibt. Allerdings zeigen die zunehmenden rechtspopulistischen Aktivitäten in Berlin, dass es keinen Grund gibt, die islamfeindlichen Akteure ungestört walten zu lassen.

Weiter auf http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/pro-deutschland-berlin-ignorieren-ist-keine-loesung-0816

8. Juli – Antifa-Demo in Schöneweide

5 Jul

Schöneweide ist unser Kiez!
Nazistrukturen aufdecken und bekämpfen!
Hexogen dichtmachten!

Seit Anfang der Woche befindet sich in Schöneweide in der Brückenstraße 9 ein neuer Nazi-Laden. In direkter Nähe zur bekannten Nazi-Kneipe „Zum Henker“ hat Sebastian Schmidtke einen Laden angemietet, in welchem er nun unter dem Namen „Hexogen“ (eine Bezeichnung für einen Sprengstoff aus dem zweiten Weltkrieg) „alles für den Aktivisten“ vertreibt. Konkret verscherbelt er neben Militärsachen und Securitybedarf auch Nazi-Kram (u.A. CDs und Shirts).
Schmidtke ist seit einigen Jahren Anmelder verschiedener Neonazidemonstrationen in Berlin. Erst im Mai wollte er einen Aufmarsch durch Kreuzberg durchführen, der aufgrund starker Proteste verhindert wurde. Schmidtke vetritt das aktionsorientierte Spektrum der extremen Rechten in der NPD.
Wir werden nicht zulassen, dass sich Neonazis immer mehr Strukturen in Schöneweide aufbauen und den Kiez zu einer „No-Go-Area“ machen. Schöneweide für alle!

Kommt zur Demo am 08.07.2011
18:00 Uhr – S-Bhf. Schöneweide

Hier findet ihr den Aufruf

Linienhof akut bedroht

29 Jun

„Am heutigen Mittwoch, den 29.06.2011, drangen gegen 7.30 Uhr ca. 20 Bauarbeiter_innen mit Baggern und Containerautos in das Gelände des Linienhofs ein und begannen, Türen aufzubrechen und mit Stacheldraht versehene Bauzäune aufzustellen. Begleitet waren sie von Bullen einer Einsatzhundertschaft und mehreren Zivis. Ob diese gemeinsam mit den Arbeiter_innen angerückt waren oder erst später dazu kamen, ist nicht klar. Wenig später trafen auch noch einige Abschnittsbullen aus dem Abschnitt 31 ein. Aufgrund der Ausrüstung des Bautrupps ist klar, dass der Hof und das Windradkollektiv komplett zerstört worden wäre, wenn niemand eingegriffen hätte.“

Es ist möglich, dass die Abrissarbeiten am Donnerstag 18 Uhr oder am Freitag Morgen wieder beginnen. Nähere Informationen, Neuigkeiten und Material gibt es morgen 17 Uhr vor Ort.

Kommt zahlreich.

Weiterlesen auf dem Blog des Werkstattprojekts Linienhof

Solidaritätsdemo nach Brandanschlägen auf linke Projekte – morgen, 19 Uhr!

27 Jun

In der vergangenen Nacht (26. auf den 27.6.2011) kam es berlinweit zu
Brandanschlägen von Neonazis. Betroffen sind der Red Stuff, das Tommy
Weißbecker Haus, das Bandito Rosso, das Tuntenhaus und das
„Anton-Schmaus Haus“/Falkenheim. Es ist davon auszugehen, dass die
Täter aus dem NW-Berlin und dessen Umfeld stammen. Am vergangenen
Wochenende hat der NW-Berlin dazu aufgerufen linke Locations anzugreifen.

Morgen, am 28. Juni, um 19 Uhr, wird es eine Demo zum Tommy-Haus geben. Kommt alle!
Route: Heinrichplatz – Oranienstraße – Adalbertstraße – Skalitzer
Straße – Gitschiner Straße – Hallesches Ufer – Wilhelmstraße –
Thommy-Weißbecker-Haus
Den antifaschistischen Selbstschutz organisieren!

DIENSTAG | 28. JUNI | 19 UHR | HEINRICHPLATZ (zum Thommy Haus)
Achtet auf Ankündigungen auf antifa.de

Der Wedding im Zeichen des Regenbogens

25 Jun

Schon gestern prangte am Weddinger Rathaus eine riesige Regenbogenfahne: