„Pro Deutschland“ in Berlin: Warum Ignorieren keine Lösung ist

7 Jul

Auch im Wedding steht „Pro Deutschland“ regelmäßig und verteilt Wahlwerbung. Bisher waren sie vor dem Gesundbrunnen und auf dem Leopold Platz anzutreffen. Das nervt!

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Am vergangenen Donnerstag trafen sich hunderte Kreuzbergerinnen und Kreuzberger, um die islamfeindlichen Rechtspopulisten von „Pro Deutschland“ daran zu hindern, ausgerechnet im Kreuzberger Rathaus über ihr Wahlprogramm zu diskutieren. Danach brandete eine alte Diskussion auf: Verschafft man den Ultrarechten damit zu viel Aufmerksamkeit?

Von Ulla Scharfenberg

„Pro Deutschland“ hatte die Sitzung im BVV-Saal im Rathaus Kreuzberg vor Gericht erstritten. Und nach dem Debakel vom 30.06.2011 kündigte Manfred Rouhs, Berliner Spitzenkandidat und Bundesvorsitzender, eine erneute Raumanfrage an. Außerdem, so ergänzte er, sei ein „Anti-Islamisierungs-Kongress“ mit Demonstration zum Brandenburger Tor im August geplant. „Pro Deutschland“ hat Aufmerksamkeit nötig. Die Chancen der rechtspopulistischen Partei, am 18. September in das Berliner Abgeordnetenhaus einzuziehen, stehen in der Tat schlecht – schon, weil es mit der „Freiheit“ in Berlin Konkurrenz aus den eigenen Reihen gibt. Allerdings zeigen die zunehmenden rechtspopulistischen Aktivitäten in Berlin, dass es keinen Grund gibt, die islamfeindlichen Akteure ungestört walten zu lassen.

Weiter auf http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/pro-deutschland-berlin-ignorieren-ist-keine-loesung-0816

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