Archiv | Uncategorized RSS feed for this section

19.04. Weddinger Nächte sind lang!

13 Apr

Weddinger Nächte sind lang! Veranstaltungen gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung- für eine solidarische Gesellschaft!

Freitag, 19.04.2013 – Wedding 65

18 Uhr | Groni50 (Groninger Straße 50, Tramstation: Osram-Höfe)
Veranstaltung mit Andrej Holm zu Gentrifizierung:

Auch der Wedding bleibt nicht verschont von Aufwertungsprozessen und
steigenden Mieten.
Viele Mieter_innen bekommen zusehends Probleme die Kosten für ihre Wohnung
aufzubringen und Soziale Einrichtungen sind in ihrer Existenz bedroht.
Durch stadtplanerische Aufwertungsprojekte wie das „Aktive Zentrum
Müllerstraße“ wird diese Entwicklung durch die Kommunalpolitik noch weiter
befördert.
Deshalb möchten wir uns mit euch und Andrej Holm über mögliche Strategien
und Perspektiven effektiver Widerstands- bzw. Protestformen austauschen.

20 Uhr | Scherer8 (Schererstraße 8, U-Bhf. Nauener Platz/ S-Bhf. Wedding)
Informationsveranstaltung zu Racial Profiling

Die Polizei in Berlin und der BRD wird seit Jahrzehnten des Rassismus von Menschen angeklagt, die diese Gesellschaft zu ‘Ausländern’ erklärt. Welche brutalen, demütigenden und alltäglichen Formen rassistische Polizeipraxis annehmen kann, wollen wir in unserer Veranstaltung zeigen. Auch die Rolle von Racial Profiling – also der polizeiliche Rasterung von Menschen anhand ihrer rassialisierten Hautfarbe, Herkunft, Religion, Kultur – und unseren gemeinsamen Kampf dagegen, werden wir darstellen.Lasst uns gemeinsame Erfahrungen austauschen, uns kennenlernen und unsere Kämpfe gegen Rassismus verbinden!
Veranstaltung von und mit KOP- Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt | kop-berlin.de (http://www.kop-berlin.de)

21 Uhr | Café Kralle (Hochstädter Straße 10a, U-Bhf. Leopoldplatz/ Nauener Platz) Film: “Residenzpflicht”
Mehr als 20 Jahre kämpfen Flüchtende gegen die Residenzpflicht, welche Asylsuchende weiter ausgrenzt und isoliert. Seit 1982 sorgt die sogenannte Residenzpflicht dafür, dass Flüchtlinge in Deutschland ihren Wohnort ohne Erlaubnis nicht verlassen dürfen, solange ihnen nicht die Aufenthaltserlaubnis erteilt wird – für viele dauert dieser Prozess jahrelang. Der dargestellte Kampf der Flüchtlinge gegen die Regelung zeigte in den letzten Jahren erste Erfolge. Nachdem zahlreiche Initiativen gegen das Gesetz protestierten, beschloss 2009 erstmals die brandenburgische Regierung eine Erweiterung des Aufenthaltsbereichs. Dies hatte eine Signalwirkung für andere Bundesländer, die nach und nach ebenfalls die Restriktionen lockerten. In diesen Ländern zeichnete sich eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität für viele Flüchtlinge ab: Die Polizeikontrollen ließen nach, Fahrten in andere Landeskreise wurden selbstverständlich. Bei der Aufführung wird die Regisseurin Denise Garcia Bergt anwesend sein.
Eintritt frei! | residenzpflichtdoc.com

19.04.2013 | 22 Uhr | Scherer8 (Schererstraße 8, U-Bhf. Nauener Platz/ S-Bhf. Wedding) Hip-Hop-Konzert
Soli für die Antikapitalistische Walpurgisnacht 2013:

Es spielen auf:
Anarchist Academy (DJ-Set, tba)
Matondo&Hayat (Kingz of Kiez/ Wedding)
anschließend female Hip-Hop-DJ-Set & secial guests

Love Music – Hate Homophobia!

Sonntag, 21.04.2013 | 14 Uhr Kiezspaziergang gegen Gentrifizierung Startpunkt Nettelbeckplatz 14 Uhr
Kiezspaziergang.indd
Auf unserem ca. 3stündigen Kiezspaziergang wollen wir uns anschauen wie
sich die Gegend rund um den S-Bhf. Wedding, Leopoldplatz, Müllerstraße und
Osramkiez verändert bzw. bereits verändert hat. Dabei geht es um Themen
wie Mietsteigerungen, Verdrängungsprozesse und diesbezügliche Verfehlungen
der Stadtentwicklungspolitik. Wir zeigen konkrete Beispiele für aktuelle
und geplante Verwandlungen, liefern aber auch Einblicke in die
geschichtlichen Hintergründe des Wedding. Außerdem besuchen wir soziale
Projekte und Räume, die eine Alternative zu diesen Entwicklungen
darstellen. Beenden möchten wir den Rundgang bei warmen Getränken und
Kuchen in der Groni50, wo wir uns weiter austauschen können und zudem
Stimmen aus dem Kiez per Toncollage hörbar werden.

BAIZ vor dem Aus?

12 Apr

Die alternativkulturelle Institution BAIZ in der Torstraße ist durch die neuen Hauseigentümer in ihrer Existenz bedroht. Damit ginge eines der letzten Zentren progressiver Kultur Prenzlauer Bergs verloren. Das BAIZ-Kollektiv, Gäste und Mieter/innen des Hauses werden entschlossen für den Verbleib kämpfen.

Offener Brief der BAIZ-Unterstützer_innen

Die Geschichte des Lokals geht bis in die DDR-Zeit zurück: Ob mit dem Namen
Bummelant, Chapiteau oder Dom kultury Berlin – immer war die Ecke an der
Christinenstraße ein Ort geselligen Beisammenseins und regen Austauschs. An
diese Tradition der Kiezkneipe knüpft in den gleichen geschichtsträchtigen
Räumen seit 10 Jahren das BAIZ als Kultur- und Schankwirtschaft an. „Für
mich ist das BAIZ zu einem zweiten Wohnzimmer geworden“, sagt Stadtplanerin
Ariane Sept.

Regelmäßig stattfindende Lesungen bekannter und weniger bekannter
Autor/innen, historische und aktuell politische Diskussionsabende und nicht
zuletzt Vorführungen fast in Vergessenheit geratener cineastischer Perlen
haben den Ort zu einem kulturellen Zentrum für eine bunte Mischung
unterschiedlichster Milieus werden lassen. „Bierverkaufen alleine wäre uns
auch zu langweilig“, bringt es der Wirt Matthias Bogisch auf den Punkt.

So ist über die Jahre eine einmalige Form der Berliner Eckkneipe mit den
niedrigsten Getränkepreisen der Torstraße entstanden, wo der Arbeitslose
neben dem Universitätsprofessor sitzt und die Schülerin mit dem Rentner
plaudert, auch die Bewohner/innen des Hauses kommen gerne ins Lokal. „Hier
ist einer der wenigen Orte in der Mitte Berlins, der nicht darauf angelegt
ist, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen“ ergänzt dazu der
Historiker Uwe Sonnenberg. Dieses selten gewordene und solidarisch gelebte
Miteinander zeigt sich auch nicht zuletzt in der großen Unterstützergemeinschaft für den Erhalt ihres BAIZ: Schon zu den ersten
beiden Treffen kamen jeweils über 100 Gäste und Kiezbewohner/innen. Das BAIZ und seine Nachbarschaft gehören zusammen, betonte auch Nachbar Sebastian Mäter auf einer der Zusammenkünfte: „Wenn das BAIZ geht, müssen wir
wahrscheinlich auch gehen und wenn wir nicht bleiben können, gibt es auch keine Perspektive fürs BAIZ.“

Ohne Wissen der Lokalbetreiber und der anderen Mietparteien verkaufte der
Besitzer im Herbst 2012 das gesamte Gebäude an die Zelos Properties GmbH –
hier gibt es übrigens interessanterweise personelle Überschneidungen mit der
Grüezi Real Estate AG (Stichwort: Schrottimmobilien, Rücktritt Justizsenator
Braun). Zelos wirbt, sobald es um lukrative Vertragsabschlüsse geht, für
dieses Projekt zwar mit einer „ausgeprägten Kulturszene“ des Kiezes, für das
Haus selber wird aber eine kulturelle und gastronomische Weiternutzung
kategorisch ausgeschlossen, stattdessen wäre dort ein weiteres Büroprojekt
geplant. Somit ist die Existenz des Lokals nur noch bis zum 31.10.2013
gesichert.

Auch für die Wohnungsmieter/innen ist die Lage alles andere als rosig: Laut
der kürzlich zugegangenen Modernisierungsankündigung sind drastische
Mietsteigerungen auf z.T. mehr als zu 300% avisiert. Speziell von den
Mieter/innen unerwünschte Modernisierungsmaßnahmen wie der Anbau von
Balkonen zur feinstaub- und lärmbelasteten Torstraße oder der Fahrstuhl für
das Drei-Etagen-Haus, der zudem nur über mehrere Zwischenstufen zu erreichen wäre und auf halber Treppe zwischen den Wohnungen hielte, treiben den Mietpreis drastisch in die Höhe.

Wir wollen uns nicht damit abfinden, dass verschwindet, was den Kiez seit
Jahrzehnten auszeichnet und lebenswert macht. Die Politik ist gefordert, den
bestehenden Milieuschutz tatsächlich und zügig umzusetzen, sonst wird es
bald kein schützenwertes Milieu mehr geben. Das weitere Ausbluten der
kulturellen Identität dieser Stadt und dieses Kiezes, zu der auch zwingend
das BAIZ gehört, muss gestoppt werden. Die Zeit drängt!

Unverhältnismäßiger Polizeieinsatz in besetzter Schule

8 Apr

Unverhältnismäßiger Polizeieinsatz: Polizei zerstört Lebensraum und schafft Klima der Angst sowie Kriminalisierung. Erneut nimmt die Polizei eine Auseinandersetzung außerhalb der besetzten Schule zum Anlass, um mit unverhältnismäßigem Mitteleinsatz gegen alle Geflüchteten in der besetzten Schule vorzugehen, kritisieren betroffene Refugees und anwesende Supporter_innen.

Pressemitteilung der protestierenden Geflüchteten und Supporter_innen in Berlin

asylstrikeberlin.wordpress.com

Am 7.4. gegen halb acht drang eine größere Anzahl Polizeibeamter eines
Sonderkommandos teils vermummt in die Schule ein, riegelten diese
komplett ab, zerstörte einen Großteil der Türen zu den Räumen, ohne den
Bewohner_innen Zeit zum Öffnen zu lassen und wecken diese laut
Zeugenaussagen teilweise zu dem mit vorgehaltener Waffe. Sie wurden
teilweise aufgefordert die Räume zu verlassen, sich mit erhobenen Hände
an Wände zu stellen, um sie durchsuchen zu können. Einer Anwältin wurde
der Zugang verwehrt. Auskünfte zu dem Hintergrund dieser Polizeiaktion
wurden an Betroffene nicht erteilt. Zu dem wurde diese Razzia dazu
benutzt, Geld, Handys, eine Uhr und weiteres Eigentum von Refugees zu
beschlagnahmen. Belege wurden dafür nicht ausgestellt.

Zwei Refugees wurden festgenommen, aber kurz darauf wieder freigelassen.
Ein Refugee begab sich zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus.

Zurück blieben schockierte, ohnehin traumatisierte Geflüchtete, darunter
Kinder, in einem zerstörten Lebensraum, denen erneut damit klargemacht
wurde, dass es für sie keinen rechtlich geschützten Rückzugsraum, keine
Privatspähre und keinen Schutz für ihr Eigentum geben soll.

Dass ist für uns nicht hinnehmbar! Wir fordern die politisch
Verantwortlichen auf, alle Hintergründe und Polizeimaßnahmen einer
eingehenden und transparenten Prüfung zu unterziehen sowie den
mündlichen Durchsuchungsbefehl des zuständigen Richter hinsichtlich der
Weiträumungkeit und Verhältnismäßigkeit der Mittel zu prüfen. Zu dem ist
dafür zu sorgen, dass beschlagnahmtes Eigentum an die Besitzer_innen
zurückgeben wird.

Die besetzte Schule ist kein rechtsfreier Raum und die Refugees sind
keine rechtlosen Menschen, an denen sich Polizeibeamte ohne jede
Konsequenz auslassen können! Dem Anliegen der Refugges sich den
Auswirkungen von Flucht, Gewalt und Ausgrenzung sowie prekären
Lebensbedingungen selbst wirksam und strukturiert entgegenzustellen,
wirkt dieses durch solche Polizeieinsätze geschaffene Klima von Angst,
Verunsicherung und Kriminalisierung diametral entgegen.

16.04. 20 Uhr vegane Vokü & Film: Verzaubert

4 Apr

Ab 21.00 Uhr zeigen wir den Film „Verzaubert“ von Jörg Fockele und Dorothee von Diepenbroick 1992. Lesben und Schwule verzaubert-cover-b200erzählen ihre Geschichte: 13 Personen im Alter zwischen 60 und 80 Jahren geben Auskunft darüber, wie sie Nationalsozialismus, Krieg und Nachkriegszeit in Hamburg als Homosexuelle erlebten und überlebten.

02.04. 20 Uhr vegane Vokü & Film: work hard play hard

21 Mär

Work-Hard-Play-HardCarmen-LosmannNach dem Essen zeigen wir den Film: „Work hard play hard“ (Carmen Losmann, 2012) – „Gewinnmaximierung, grenzenloses Wachstum und die Ressource Mensch: Die Grenzen zwischen Arbeit und Lifestyle sollen verschwinden. Bei Auswahl, Motivation und Training der Mitarbeiter wird nichts dem Zufall überlassen. Selbstoptimierung lautet die Devise.“ Eindringliche Dokumentation moderner Arbeitswelten.

23.3.2013: Refugees‘ Revolution Demo

18 Mär

19.03. 20 Uhr Vegane Vokü & Film: Bread & Roses

11 Mär

Ab 20.00 Uhr gibt’s veganes Essen und danach ab ca. 21.00 Uhr den Film „Bread & Roses“ (2000, R.: Ken Loach) – Zwei Putzkräfte kämpfen um ihre Rechte. An der US-Westküste angesiedeltes Sozialdrama. Politischer Hintergrund des Films ist bread_and_roses-okeine Mitte der 90er Jahre in den USA heftig geführte Diskussion um die Organisierung von Migrant_innen in den Gewerkschaften.

05.03. 20 Uhr Vegane Vokü & Film: The Navigators

28 Feb

Ab 20 Uhr gibst was leckeres, veganes für in den Magen und danach den Film: the navigators (Ken Loach 2001)thenavigatorsfrontfinal_460
Die Geschichte einer Gruppe von fünf Arbeitern bei der britischen Bahn nach deren Privatisierung.

19.02. 20 Uhr: vegane Vokü & Film „Boys Don’t Cry”

19 Feb

Lecker veganes Essen ab 20 Uhr, Filmbeginn ca. 21 Uhr – wir freuen uns auf euch!

Kimberly Peirce 1999
Boys Don’t Cry ist ein US-amerikanisches Filmdrama um die reale Geschichte von Brandon Teena, einem jungen Frau-zu-Mann-Transsexuellen.
Boys_Don_t_Cry

Schön war’s!

18 Feb

Eine schöne Party hatten wir da. Wir möchten nochmal allen, die uns geholfen haben, eine großes „DANKE!“ sagen.

Und für die, die etwas liegen gelassen haben: Wir haben eine Menge Pullis und so gefunden. Es lohnt sich also, wenn ihr uns einfach nochmal schreibt oder vorbeikommt und schaut, ob euer verlorenen gegangener Lieblingspulli in unserer Fundkiste gelandet ist.