In der bekannten Weddinger Gaststätte „Postkutsche“ in der Gerichtstr. 34 am Nettelbeckplatz, in der auch die CDU-Wedding häufig tagt, finden regelmäßig Veranstaltungen der Nationaldemokratischen Partei Deutschland (NPD) statt. Die Inhaberin Karin Ruch, selbst CDU-Mitglied, hat offensichtlich keine Probleme damit, die Räumlichkeiten ihrer „Promi-Gaststätte“ Neonazis zur Verfügung zu stellen.

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Die „Postkutsche“ bietet Nazis Raum für Veranstaltungen
14 OktHausdurchsuchung in der K9
12 OktAm Dienstag, den 09. Oktober 2012 wurden in der Kinzigstraße 9 das Café Liberación sowie die Veranstaltungsräume Größenwahn und Leichtsinn von der 12. Einsatzhundertschaft und Vertreter_innen des Landeskriminalamts durchsucht. Gegen 7.20 Uhr wurde zunächst die Eingangstür des Wohnhauses aufgebrochen. Auf wiederholte Nachfrage wurde mitgeteilt, dass das Ziel der Durchsuchung das Liberación im Vorderhaus und die Veranstaltungsetagen im Hinterhaus seien. Allerdings weigerten sich die Polizist_innen, den Durchsuchungsbeschluss zu zeigen. Dass die Polizei dennoch in den Wohnbereich eindrang, wurde damit begründet, dass die „schöne Kneipentür“ nicht beschädigt werden sollte. Anschließend wurde diese dennoch aufgebrochen und dabei komplett zerstört.
Über das Liberación verschaffte sich die Polizei Zutritt zu den beiden Veranstaltungsetagen. Besagte Räume wurden durchsucht, ohne, dass Zeug_innen zugelassen wurden. Sämtliche Räumlichkeiten wurden detailliert abgefilmt, ebenso wie Teile des Wohnhauses.
Während der ganzen Aktion war die Kinzigstraße von einem großen Polizeiaufgebot gesperrt, Passant_innen konnten nur einzeln und in Begleitung von Polizist_innen die Straße betreten.
Nach ca. zweieinhalb Stunden war der Spuk vorüber.
Als Begründung für den Durchsuchungsbeschluss wurde schlussendlich ein Fall schwerer Körperverletzung genannt, der sich im Januar diesen Jahres außerhalb der K9 zugetragen haben soll.
Wir halten dies für einen Vorwand, unter dem linke Strukturen eingeschüchtert und ausgekundschaftet werden sollen. Die Zeitspanne von neun Monaten zwischen der angeblichen Körperverletzung und der Durchsuchung, das willkürliche Eindringen in das vom Durchsuchungsbeschluss nicht betroffene Wohnhaus und das penible Abfilmen der Räumlichkeiten können wohl kaum dazu beitragen, eine mutmaßliche Körperverletzung aufzuklären.
Vielmehr ging es wohl darum, einen wichtigen Ort der linken Infrastruktur anzugreifen und einzuschüchtern. Schließlich nutzen verschiedene linke politische Initiativen die K9 für Treffen, Informationsveranstaltungen und Soliparties.
Und das wird auch so bleiben. Basta!
Bewohner_innen der K9
(Pressemitteilung zur Hausdurchsuchung in der Kinzigstraße 9)
Refugee Protest March 13.10. 15 Uhr Demo Oranienplatz
7 OktBundesweite Demonstration des Refugee Protest March to Berlin
Unter dem Motto „Willkommen in Berlin! Für einen menschenwürdigen Aufenthaltsstatus in Deutschland! Asyl und Bewegungsfreiheit sind keine Privilegien, sondern Menschenrechte!“ wird am 13.10. eine bundesweite Demonstration stattfinden, die um 15 Uhr am Oranienplatz beginnen und mit einer Abschlusskundgebung vor dem Bundestag enden wird.
Damit sollen noch einmal die Forderungen der bundesweit protestierenden Flüchtlinge an Öffentlichkeit und Politik getragen werden, von denen die zentralsten lauten: Abschiebestopp, Abschaffung der Residenzpflicht, Abschaffung der Flüchtlingslager!
Kommt zahlreich und unterstützt das Camp am Oranienplatz!
16.10. 20 Uhr vegane Vokü & Film: Achterbahn
7 Okt
Ab 20 Uhr gibts bei uns wie immer lecker veganes Essen und danach diesmal die Doku Achterbahn von Peter Dörfler (2009):
Norbert Witte hatte einen Traum: er wollte aus dem Berliner Spreepark einem Freizeitpark, der zu DDR-Zeiten unter dem Namen »Kulturpark Plänterwald« berühmt geworden ist den größten Rummelplatz des gerade wiedervereinigten Deutschlands machen. Stattdessen ging der König der Karusselle pleite und setzte sich mit seiner Familie und dem größten Teil seiner Gerätschaften im
Jahre 2002 nach Peru ab. Doch auch dort läuft es nicht gut. Um sein bankrottes Unternehmen zu sanieren, schmuggelte er schließlich Kokain. Der 20-jährige Marcel wurde zu 20 Jahren im peruanischen Knast verurteilt. Er selbst bekam in Deutschland sechs Jahre. Nun denkt er über ein Comeback nach.
Stille Straße 10 bleibt! Happy Birthday! 100 Tage Besetzung feiern am Sa. 06.10. ab 14Uhr
4 Okt02.10. 20 Uhr Vegane Vokü & Film: Le Havre
25 SeptAb 20 Uhr gibts veganes Essen und um 21 Uhr zeigen wir den Film Le Havre. 
Le Havre ist ein Spielfilm des finnischen Regisseurs Aki Kaurismäki aus dem Jahr 2011. Die Tragikomödie spielt in der titelgebenden französischen Hafenstadt. Im Mittelpunkt des Films steht das Thema Flucht.
Also bis dann
Eure Gronis
22.09. „Marsch für das Leben“ – What The Fuck! 12:30 Uhr Nähe Kanzleramt
12 SeptFür den 22. September 2012 mobilisiert der Bundesverband Lebensrecht (BvL) wieder zu einem „Marsch für das Leben“ in Berlin.
Damit
will er für ein generelles Verbot von Abtreibungen demonstrieren und etikettiert dies als „Lebensschutz“. Wie in den vergangenen Jahren wollen wir die Abtreibungsgegner_innen nicht ungestört demonstrieren lassen!
Die Gruppen und Organisationen, die sich an dem „Marsch“ beteiligen, betrachten jeden Schwangerschaftsabbruch als „vorgeburtliche Kindstötung“, die verboten und bestraft gehöre. Sie sprechen damit allen Menschen, die schwanger werden können, dementsprechend vor allem Frauen_Lesben_Trans* (flt*), das Recht ab, über ihr Leben und ihren Körper selbst zu bestimmen. Um diese Meinung in der Öffentlichkeit zu verankern, verbreiten die Abtreibunsgegner_innen Unwahrheiten und betreiben Lobbyarbeit.
Di. 18.09. um 20 Uhr vegane Vokü & Film Skinhead Attitude
5 SeptNachdem Essen zeigen wir um 21 Uhr den Film:
Skinhead Attitude (Doku, Daniel Schweizer, 2003) Die französisch-schweizerische Koproduktion begleitet die 22-jährige Renee Karole
auf einer Reise durch verschiedene europäische Städte und durch die USA und Kanada, wo sie sich mit Mitgliedern der Szene trifft und auch Konzerte besucht. Eine hohe Beachtung des Films gilt der Musik der Skinheads. Musiker wie Laurel Aitken, Bad-Manners-Frontmann Buster Bloodvessel und deutsche Gruppen wie Scrapy kommen zu Wort.
04.09. 20 Uhr Vokü & Konzert
29 AugAnstelle eines Filmes gibt es diesmal ein kleines Konzert von Luk mit Akkordeon:
Luk hat angefangen Lieder zu schreiben und mit ihrem Akkordeon zu
begleiten. Sie schreibt Texte über diese absurde und brutale Welt,
Begegnungen mit der Staatsgewalt und ihren Alltag, die bei ihr täglich
Lähmung, Verwirrung und Wut auslösen. In ihren Texten geht es um all diese
Heuchelei von wegen Menschenrechten, diesen ganzen Sexismus und Rassismus, die Festung Europa
für die ein Stück Papier soviel mehr zählt als ein Mensch und darum, dass
wir immer versuchen, die Verantwortung von uns zu weisen. Sie würde sich
freuen, ihre Lieder mit euch zu teilen.
Und auch wir freuen uns darauf mit euch lecker zu essen und der Musik von Luk zu lauschen.
Bis Dienstag eure gronis







