mob e.V. droht Obdachlosigkeit

2 Sep

Dem Verein mob e.V. – Obdachlose machen mobil – droht die Obdachlosigkeit. Die Vermieterin hat dem Verein die Räume in der Prenzlauer Allee gekündigt. Wenn soziales Engagement von unsozialen Vermietern ausgebremst wird. Hier das Statement von mob e.V. zur Kündigung:

Ja, man kann es kaum glauben: Unsere Vermieterin hat unserem Verein die Räume in der Prenzlauer Allee 87, direkt gegenüber vom S-Bahnhof, gekündigt. Räume, die wir selbst mühsam und mit viel Herzblut, viel Spendengeld und vielen ehrenamtlichen Helfern ausgebaut haben! Aus einer asbestverseuchten Bruchbude haben wir in mühevoller Kleinarbeit gemütliche Vereinsräume für unsere sozialen Hilfeprojekte wie die soziale Straßenzeitung strassenfeger, die Notübernachtung, den sozialen Treffpunkt „Kaffee Bankrott“, das Sozialwarenkaufhaus „Trödelpoint“, die Beratungstellen der „Frostschutzengel“, zu Hartz IV und die kostenlose Rechtsberatung hergerichtet. Nun stehen wir sozusagen vor dem Aus. Lapidare Begründung der Vermietern: „Sie passen nicht mehr hierher, der Kiez ist eben schicker geworden.“ Außerdem seien wir der Grund dafür, dass solvente Mieter in ihr schönes Mietshaus ziehen würden. Dabei sind wir diejenigen im Haus, die die höchste Miete zahlen. Nachtigall, ich hör Dir trapsen! Ganz klar: Es gibt es also nun auch in der Prenzlauer Allee 87 den Versuch, arme Menschen zu verdrängen. Gentrifizierung in Reinkultur!


Weiterlesen beim mob e.V.

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